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Esel

Im Gertrudenhof Streichelzoo leben der Katalanische Esel Moritz und der Thüringer Waldesel Donald.

Der Katalanische Esel

Im Gertrudenhof Streichelzoo lebt Eselwallach "Moritz".

Moritz

Unser Katalanischer Esel Moritz ist bereits im Juni 2006 bei uns eingezogen und somit einer der ersten Bewohner des Gertrudenhof Streichelzoos. Clever wie Moritz ist, hat er sich den Trick von Kuh Mona abgeguckt, das Maul aufzusperren, um noch mehr Heucobs abzustauben, die die Kinder ihm einfach ins Maul werfen können. Wenn er gerade nicht frisst tobt er auch unheimlich gerne mit Esel Freund Donald und den Ponies über die Weide oder holt sich bei unseren Besuchern oder seinen Tierpflegern ein paar Streicheleinheiten ab. Ansonsten ist Moritz einfach ein richtig typischer Esel: etwas stur und eigensinnig aber absolut liebenswert und verschmust.

Moritz hat wie alle katalanischen Esel im Sommer kurzes, schwarzes Fell mit Ausnahme von weißen Bereichen um Maul, Augen und am Bauch. Das Winterfell ist deutlich länger und dunkelbraun. Ein besonderes Merkmal sind die Ohren, die das Tier in jedem Alter aufrecht hält. Sie fallen nie zur Seite. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,65 Metern und einem Gewicht von rund einer halben Tonne ist der Katalanische Esel der größte seiner Art.

Ursprünglich stammt die Rasse aus dem spanischen Katalonien. Es wird angenommen, dass es sich um eine sehr alte Rasse handelt. Mit der abnehmenden Bedeutung dieses Nutztieres in der Landwirtschaft gingen die Bestände bedrohlich zurück. Von einst 50.000 Tieren bleiben heute nur noch rund 500 Exemplare, davon etwa 100 außerhalb Kataloniens. Der Katalanische Esel symbolisiert übrigens nicht nur als katalanisches Wappen die katalanische Kultur, sondern soll auch zu Diskussionen anregen. Als eindeutig friedliches Gegenstück zum spanischen Stier, verdeutlicht er die Abneigung einer deutlichen Mehrheit der Katalanen gegen den brutalen und tierquälenden Stierkampf.

 

"Moritz" hat einen prominenten Paten: Den ehemaligen Ministerpräsidenten von NRW: Jürgen Rüttgers

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Der Thüringer Waldesel

Im Gertrudenhof Streichelzoo wohnt der hübsche Thüringer Waldesel "Donald".

DSC06635.JPGEr kam von einem Hobbyzüchter 2007 zu uns und ist am liebsten mit seinem besten Freund Moritz zusammen. Sie sind fast unzertrennlich und meistens im Doppelpack zu sehen. Beschreiben kann man Donald nur als absolut lieb und freundlich, aber durchaus etwas schüchtern.

Der Thüringer Waldesel, auch "Mülleresel" oder "Steinesel" genannt, gehört zu den mittelgroßen deutschen Hauseseln. Sie wurden früher vorwiegend in Westthüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gezüchtet. Es ist umstritten, ob es sich beim Thüringer Waldesel um eine eigenständige Rasse oder nur um eine Vatiante des Hausesels handelt. Aufgrund fehlender Zuchtbücher und genetischen Untersuchungen ist er bis heute nicht als eigenständige Rasse anerkannt.

Das auffälligste Merkmal des Thüringer Waldesels ist der dunkle Aalstrich auf dem Rücken und am Schulterkreuz, sowie die manchmal vorhandenen dunklen Streifen an den Beinen und das weißliche Mehlmaul. Die ausgewachsenen Tiere haben eine Schulterhöhe von 101 bis 109 cm, bei einem Gewicht von 150 bis 210 kg. Heute sollen nur noch etwa 15 bis 20 reinrassige Tiere existieren.

 

Moritz und Donald - Esel