Zurück zur Startseite

Die große Kräuterauswahl beim Gertrudenhof:

Quer durch den Kräutergarten

IMG_8432.JPGFrische Kräuter sollten möglichst oft und regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen. Denn diesen liefern dem Körper wichtige Vitalstoffe und helfen so, den Körper in Schwung zu bringen. Vielen Kräutern werden wahrlich starke Kräfte nachgesagt, die man schon seit Urzeiten für die Gesunderhaltung von Menschen benützt. Das wirklich ausschlaggebende aber ist, dass Kräuter jeder Speise erst den letzten Schliff geben. Kräuter verfeinern Suppen, Hauptspeisen, Saucen und vieles mehr. Frisch verarbeitete Kräuter komplettieren erst den Geschmack.

Im Hofladen des Gertrudenhofes finden Sie das ganze Jahr eine große Auswahl an frischen Kräutern in praktischen Portionen in unserer Kühltheke! Aber auch Kräuter im Topf sind besonders im Frühjahr/Sommer ein echtes Highlight und werden in großer Auswahl im Außenbereich beim Gertrudenhof angeboten: Bepflanzen Sie doch auch einmal einen Balkonkasten mit einer bunten Kräuterauswahl – so können Sie täglich frisch ihre Vitamine ernten! Auch optisch gibt’s da ganz sicher einige Hingucker, die auch auf der Fensterbank in der Küche richtig klasse aussehen!

Wie schon ein altes Sprichwort besagt: “Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.“ Aber um sich die unterschiedlichsten Gartenkräuter in seinem Garten halten zu können, genügt es nicht, sie auf ein Beet zu pflanzen. So vielfältig die Anzahl der Kräuter ist, so unterschiedlich sind ihre Standortansprüche. Hier hilft die Kräuterspirale weiter. Sie imitiert die verschiedenen Klimazonen und macht es so möglich, die Pflanzen auf kleinstem Raum nebeneinander zu pflanzen.

  • Bärlauch

    Schon eine alte Bauernregel besagt: „Bärlauch im Mai erspart das ganze Jahr den Arzt und die Arznei.“ Er regt nicht nur den Stoffwechsel an und senkt den Blutdruck, sondern wirkt verdauungsfördernd und ist außerdem sehr kalorienarm. Geschmacklich gesehen ist er etwas weniger kräftig als Knoblauch.

  • Basilikum

    Basilikum schmeckt nach „Bella Italia“ Nicht nur die Italiener lieben Basilikum über alles. Auch hierzulande ist man mittlerweile auf den genialen, feinen Geschmack dieses Krautes gekommen, besonders auch durch die schon längere Zeit in Mode gekommene Lifestyle-Küche Italiens.

  • Beifuß

    In der Küche verwendet, hilft Beifuß bei der Verdauung fettiger Speisen und gehört deshalb zu jedem Gänsebraten. Schon in der Antike galt er als Mutter aller Kräuter. Wo genau er seine Heimat hat, ist völlig unklar. Fest steht, dass das Kraut in China, in Europa und auch, nach der Entdeckung Amerikas, bei den Indianern gefunden wurde.

  • Bohnenkraut

    Anders als vielleicht vermutet, lässt sich Bohnenkraut nicht nur zum Würzen von Bohnengerichten verwenden, denn das, geschmacklich an Pfeffer erinnernde, Kraut passt auch gut zu Fleisch- und Fischgerichten. Von Mönchen nach Europa gebracht, ist das Bohnenkraut vermutlich auf der berühmten Mayflower bis nach Amerika gelangt.

  • Dill

    Durch seinen kräftigen Geschmack harmoniert der Dill mit Zitronen und Essig, trotzdem passt er auch sehr gut zu Joghurt und Sahne. Aber auch seine anregende Wirkung auf den Appetit und die Verdauung, sprechen für das beliebte Kraut. Dies war auch schon den Ägyptern, den Griechen und den Römern bekannt, denn auch sie verwendeten ihn als Gewürzpflanze.

  • Estragon

    Estragon ist, durch seinen intensiven Geschmack, der perfekte Begleiter für Marinaden oder zum Würzen von Essig oder Senf. Auch in gehaltvollen Speisen rundet er den Geschmack ab und fördert gleichzeitig die Verdauung.

  • Kerbel

    Kerbel wird in der Küche gern in Suppen, Salaten und bei hellem Geflügel verwendet. Ihm wird nachgesagt, den Geschmack anderer Kräuter zu verstärken. Deshalb ist er ein fester Bestandteil der Kräutermischung fines herbes. Obwohl Kerbel bei den Römern sehr beliebt war und ihm im Mittelalter sogar mystische Eigenschaften zugeschrieben wurden, hat er heute ein wenig an Bedeutung verloren.

  • Knoblauch-Schnittlauch

    In der asiatischen Küche zu Hause, erfreut sich der Knoblauch-Schnittlauch auch hier immer größerer Beliebtheit. Dies liegt sicher auch daran, dass er geschmacklich dem Knoblauch näher ist als dem Schnittlauch, dabei aber nicht den störenden Knoblauchgeruch mit sich bringt.

  • Koriander

    In Europa werden meist die gemahlenen Früchte verwendet. Diese findet man hauptsächlich in Currypulver, als Lebenkuchengewürz oder in Kleingebäck. In der asiatischen Küche werden meistens die frischen Blätter benutzt. Koriander ist sehr vielseitiges Kraut, denn es findet auch als Heilmittel Anwendung. Das Öl, beispielsweise, hilft gegen Magenbeschwerden und regt den Appetit an. Koriander zählt wohl zu den ältesten Gewürzen der Welt, denn es gibt Hinweise darauf, dass es bereits 6000 v. Chr. verwendet wurde. Auch in den Pyramiden in Ägypten wurden Samen des Krautes gefunden.

  • Liebstöckl

    Das, als Maggiekraut, bekannte Gewürz hat einen sehr kräftigen Geschmack und sollte in der Küche mit Bedacht eingesetzt werden. Es passt sehr gut in Suppen und Saucen, aber auch in Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichten. Im Mittelalter in Klostergärten kultiviert, gehörte er später in jeden Garten. Dies hat jedoch stark nachgelassen und so findet man ihn meist nur noch in den Gärten in ländlichen Gebieten.

  • Lorbeer

    Die aromatischen Blätter passen zu Suppen, Eintöpfen, zu Fleisch- aber auch zu Fischgerichten. Außerdem würzen sie eingelegte Gurken, Sülzen und dienen zum Aromatisieren von Essig. In der französischen Küche ist er Bestandteil des klassischen Bouquet garni.

  • Majoran

    Majoran ist eng mit dem etwas kräftigeren Oregano verwandt und kann daher gut als Ersatz genommen werden. Auch in der Wurstherstellung wird er sehr gern verwendet, was ihm auch den Namen „Wurstkraut“ gab. Majoran unterstützt die Verdauung, deshalb würzt man oft fettige Speisen mit ihm.

  • Oregano

    Oregano bringt italienisches Flair in viele Gerichte. Er gilt als das Nationalgewürz Italiens und darf daher auch auf einem der bekanntesten italienischen Gerichte, der Pizza, nicht fehlen. Oregano ist nah mit dem Majoran verwandt. Dies bemerkt man spätestens am gleichen Geschmack, wobei der Oregano noch intensiver ist.

  • Petersilie

    Unser Alleskönner unter den Kräutern: Petersilie ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken und auch in fast jedem Kräutergarten ist sie zu finden. Egal ob als Wurzelpetersilie, die in keiner Suppe fehlen darf, oder als krause oder glatte Blattpetersilie, die jedem Gericht eine herbe, würzige Note verleiht.

  • Rosmarin

    Für Freunde der mediterranen Küche ist er unverzichtbar und heute ist Rosmarin eines der wohl bekanntesten Küchenkräuter. Mit ihm verleihen Sie ihren Gerichten das ganz besondere Etwas. Doch nicht nur in der Küche findet er Verwendung, denn durch seine ätherischen Öle ist er fester Bestandteil im weltberühmten „echten kölnisch Wasser“.

  • Salbei

    Wer kennt sie nicht, die Salbeibonbons. Wenn uns Halsschmerzen plagen ist der Griff zu Ihnen schon fast vorprogrammiert. Doch nicht nur in diesem Bereich, denn durch seinen einzigartigen, kräftigen Geschmack gibt er vielen Gerichten eine besondere Note und hilft bei der Verdauung fettiger Gerichte.

  • Sauerampfer

    Der hohe Vitamin-C-Gehalt im Sauerampfer stärkt die Abwehrkräfte und angeblich haben schon Seefahrer das Kraut mit auf Reisen genommen, um Skorbut vorzubeugen. In der Küche passt er zu vielen Gerichten und verleiht ihnen, durch seinen typischen Geschmack, eine säuerliche Würze.

  • Schnittlauch

    Schnittlauch ist, neben der Petersilie, das wohl beliebteste Kraut in Deutschland und ein wahres „Allroundtalent“, denn er passt zu fast allen Gerichten und gibt ihnen eine scharf-würzige Note.

  • Thymian

    Der Thymian ist in der mediterranen Küche, mit ihren unzähligen Gerichten, beinahe unerlässlich. aber er ist auch ein „Alleskönner“ unter den Heilpflanzen. Auf beinahe jedem Gebiet kann er helfen. So wirkt er zum Beispiel antibiotisch und entzündungshemmend.

  • Zitronenmelisse

    Hier ist der Name Programm, denn mit dem frischen Geschmack nach Zitrone verleiht die Zitronenmelisse nicht nur Speisen den letzten Pfiff sondern passt auch hervorragend zu Getränken. Zitronenmelisse ist außerdem die Arzneipflanze des Jahres 1988 und Heilpflanze des Jahres 2006 und schon für Hildegard von Bingen war sie in der damaligen Medizin unentbehrlich.

Sehen Sie hier den Gertrudenhof Obst- und Gemüse-Tipp von Center TV: Quer durch den Kräutergarten.