Die Kamerunschafe „Alvin“ und „Flippie“
Im Gertrudenhof Streichelzoo lebt unser Kamerun Schafbock Alvin. Der süße Alvin, der aus der Hobbyzucht aussortiert wurde, wegen seinen zu eng stehenden Hörnern ist ein sehr lieber und aufgeschlossener Kerl. Er ist sehr zahm und liebt es ausgiebig geschmust zu werden.
Obwohl Kamerunschafe eigentlich als sehr scheu gelten sind unsere beiden Exemplare mit viel Menschenkontakt aufgewachsen und daher sehr zahm. Sie genießen gerne mal ein paar Schmuseeinheiten unser Besucher und freuen sich immer wenn eine Kindergeburtstagsgruppe im Streichelzoo Gehege vorbeischaut.
Kamerunschafe haben übrigens die praktische Angewohnheit ihre dichte Unterwolle, die im Winter das enganliegende Haarkleid ergänzt, im Sommer selbstständig wieder abzustoßen, weshalb sie nicht geschoren werden müssen. Optisch sind sie als kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren zu beschreiben. Im Gegensatz zu den weiblichen Tieren haben Böcke Sichelhörner sowie eine Mähne an Hals und Brust. Ganz Rassetypisch ist die Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung am Bauch, Kopf und Beinen. Ihre Abstammung geht auf das Westafrikanische Zwergschaf zurück. Kamerunschafe sind ziemlich anspruchslose, widerstandsfähige Landschafe. Der Zweck ihrer Zucht ist vordergründig die Fleischerzeugung. Da die Tiere nicht geschoren werden müssen, werden sie aber auch gerne als Hobbytiere zur Beweidung größerer Grasflächen eingesetzt. Trotzdem werden Kamerunschafe selten handzahm. Sie bleiben eher ängstlich bis zurückhaltend und fluchtbereit.






