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Zuckerhutfichten

IMG_6038.JPGDie Zuckerhutfichten sind wunderschöne kleinbleibende Nadelbäume. Damit sind sie perfekt geeignet für kleine Gärten oder auch für Kübel. Sie wachsen sehr langsam und können bis zu 2m hoch werden. Charakteristisch sind die kleinen, feinen Nadeln und der kompakte Wuchs in Form eines Zuckerhutes. Daher hat dieser tolle Baum auch seinen Namen.

Sie möchten gern eine Zuckerhutfichte zu Hause haben oder benötigen weitere Informationen?!? Unsere kompetenten Mitarbeiterinnen, aus unserer Floristik-Werkstatt im Innenhof, beraten Sie sehr gern.

Der geeignete Standort:

Im Garten:

  • Pflanzen Sie sie an einen sonnigen Ort mit durchlässigem Boden. Böden, in denen sich Staunässe bilden kann oder die zu trocken sind, sind nicht geeignet, denn die Zuckerhutfichte braucht, wie alle Nadelbäume, viel Feuchtigkeit, mag aber nicht im Wasser zu stehen.
  • Die Erde sollte sich im neutralen bis saurem Bereich befinden.
  • Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass Ihr Baum viel Platz hat. Zuckerhutfichten bekommen braune Nadeln, die dann auch abfallen, wenn sie irgendetwas (z.B. eine Hauswand) berühren. Der dadurch entstehende Schaden, ist nicht mehr zu beheben. Bedenken Sie also vor dem Pflanzen, wie groß der Baum einmal wird.

Unser besonderer Tipp:

Legen Sie sich doch einen Heidegarten an und integrieren Sie in ihn Zuckerhutfichten. Mit verschiedenfarbigen, winterharten Erikagewächsen und Scheinbeeren haben Sie dann auch in der kalten Jahreszeit eine kleine, grüne Oase in ihrem Garten.

Im Kübel:

  • Durch ihre geringe Größe und durch das langsame Wachstum gelingt auch die Haltung im Pflanzkübel.
  • Achten Sie auch hier auf genügend Platz zwischen dem Baum und anderen Gegenständen (z.B. Hauswänden) und auf die richtige Erde.
  • Regelmäßiges wässern ist hier genauso wichtig, wie im Garten. Dies gilt auch im Winter an frostfreien Tagen. In Kübeln ist die Gefahr, das Staunässe entsteht aber sehr groß. Diese müssen Sie aber unbedingt vermeiden, sonst besteht die Gefahr das die Wurzeln verfaulen.
  • Bei starkem Frost sollten Sie den Wurzelballen schützen. Am besten umwickeln Sie den Kübel mit dämmender Folie und stellen ihn auf eine Platte aus Styropor.

Unser Wintertipp:

Damit der Kübel auch nach dem Umwickeln mit dämmender Folie oder ähnlichem gut aussieht, können Sie danach noch Jute verwenden oder Sie stellen den Baum in einen Korb. So fällt die Folie nicht mehr auf.

Das richtige Gießen und Düngen:

  • Wie schon erwähnt, benötigt Ihre Zuckerhutfichte viel Wasser. Achten Sie also darauf, dass der Baum nicht austrocknet. Wässern Sie, an trockenen Tagen, auch im Winter. Allerdings nur an frostfreien Tagen, damit das Wasser von den Wurzeln auch aufgenommen werden kann.
  • Düngen Sie erst nach dem Frost mit einem guten Tannendünger. Verwenden Sie ihn gemäß den Herstellerangaben.

Der richtige Schnitt:

  • Zuckerhutfichten werden nicht beschnitten. Zweige, die einmal zu radikal abgeschnitten wurden, werden auch nicht mehr nachwachsen.
  • Sollten Sie an Ihrem Baum braune oder kahle Stellen haben, die sich im unteren Drittel befinden, können Sie die Zweige bis zum Stamm abschneiden. Dann hat Ihre Zuckerhutfichte einen Stamm. Dies ist immer noch besser, als deutlich sichtbare Löcher im Baum zu haben.

Die perfekte Pflege:

  • Wenn Sie richtig Gießen und Düngen und auch den richtigen Standort gewählt haben, ist Ihre Zuckerhutfichte schon zufrieden. Weitere Pflege benötigt sie nicht.

Unser Tipp:

Sollten sie feststellen, dass Ihr gewählter Standort nicht mehr reicht, ist es möglich Ihre Zuckerhutfichte umzusetzen. Achten Sie darauf, dass Sie einen möglichst großen Wurzelballen ausgraben. Damit vermeiden Sie allzu große Beschädigungen. Auch sollten Sie dieses Vorhaben erst im Herbst oder im Frühjahr durchführen. So haben Sie die besten Chancen, dass sie an ihrem neuen Standort wieder anwächst. Für das Gelingen gibt es aber keine Garantie.