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Zinnien - die bunten Sommerblumen

Zinnien sind als wahre Anfängerpflanzen zu bezeichnen, da bei ihrer Anzucht und Pflege eigentlich so gar nichts falsch gemacht werden kann. Die ausgesprochen robusten Pflanzen, werden selten von Schädlingen heimgesucht und sind ebenso sehr regenfest und damit ausgesprochen dankbare Gartenblumen.

Ab Mai erfreut sie uns wieder, die pflegeleichte und dauerblühende Zinnie. Die nach dem Botaniker Johann Gottfried Zinn benannte Pflanze, verschönert bereits seit dem 19. Jahrhundert europäische Blumenrabatten. Die prächtig bunten, kompakten Blüten, schmücken auch im Spätsommer die Blumenbeete der Gärten. In Kombination mit anderen Sommerblumen lassen sich mit Zinnien besonders schöne Bauernsträuße, Balkonkübel und Ampeln kreieren.

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Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72816!

Durch viele Züchtungen gelang es, die Zinnien in den Farben weiß, rosa, gelb, rot, violett, orange und sogar zweifarbig, gefüllt und einfach zu kultivieren. Bei uns, im Innenhof unseres Gertrudenhofs findet man Zinnien als bunte Mischung im Topf für die Terrasse oder für den Garten vor. Überzeugen Sie sich selbst  von den vielen bunten Schönheiten und schauen Sie einfach bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zinnien als Schnittblumen:

  • Als Schnittblumen lassen sich Zinnien bis zu 10 Tage in der Vase halten.
  • In Kombination mit anderen Sommerblumen lassen sich mit Zinnien besonders schöne Blumensträuße gestalten.

Ihr Aussehen und Saison:

  • Zinnien blühen von Mai bis Oktober.
  • Je nach Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von 10-100 cm.
  • Die Stängel sind aufrecht und steif. Die Blätter sind einfach geformt und besitzen einen glatten Rand.
  • Ebenso zeigt das Laub der Zinnien schöne Farbschattierungen in den unterschiedlichsten Grüntönen.
  • Für viele Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten sind die Blüten ein herzliches Willkommen.
  • Auch Maikäfer und Florfliegen werden von der Pflanze angezogen. Kleinblütige Sorten bilden kompakte Blütenteppiche aus vielen einzelnen Blüten.
  • Niederwüchsige Sorten eignen sich hervorragend zur Bepflanzung von Schalen und Blumenkästen

Der ideale Standort:IMG_0505.JPG

  • Um optimal gedeihen zu können, benötigen die Zinnien einen sonnigen und geschützten Standort.
  • Mit vorübergehender Trockenheit kommen die Pflanzen ebenso gut aus.
  • Auf einen Windschutz sollte man bei dieser Pflanze besonders achten.
  • So robust die Pflanzen auch sind, Wind mögen sie gar nicht.
  • Der Boden sollte durchlässig und humos, oder auch lehmig sein.
  • Es empfiehlt sich, vor der Aussaat oder Anpflanzung eine Bodenanreicherung mit Kompost vorzunehmen.

Die richtige Pflege:

  • Verwelkte Blüten sollten regelmäßig abgeschnitten werden.
  • Durch Abschneiden dieser verwelkten Blüten regt man die Bildung neuer Knospen an.
  • Es empfiehlt sich, die Zinnien zur Morgen- und Abendstunde zu gießen. Während der Mittagszeit sollte man nicht gießen, da sich auf den Blättern der Zinnie Wassertropfen bilden und diese zu Verbrennungen sorgen können.
  • Staunässe sollte man dringend vermeiden. 
  • Handelt es sich bei den Zinnien um mehrjährige Sorten, so sollte man sie vor den ersten Nachtfrösten ins Haus stellen.
  • Über eine regelmäßige Düngerangabe erfreut sich die Zinnie und zeigt es Ihnen mit ihrer besonders prächtigen Blütenpracht.

Wichtig zu wissen:

  • Zahlreiche Samen bilden sich auf den Blütenständen.
  • Diese können zur Aussaat einer neuen Zinnien- Generation verwendet werden.
  • Die Samen sollten kühl und trocken gelagert werden.
  • Bei Regenwetter sollten die Samen nicht entnommen werden, da diese zu Fäulnisbildung neigen.

Die Überwinterung:IMG_0507.JPG

  • Nicht alle Zinnien- Pflanzen können überwintern. Jedoch kann man es versuchen.
  • Die Pflanze sollte vor den ersten Frösten ins Haus gestellt werden.
  • Vorab sollte man die Pflanze auf Schädlingsbefall prüfen, bevor man sie in einen kühlen, hellen Raum platziert.
  • Die Wasserangaben werden während der Überwinterung stark reduziert, jedoch sollte der Wurzelballen feucht gehalten werden und nicht austrocknen.

Zinnien selbst Anbauen:

  • Ab Februar kann damit begonnen werden, Zinnien aus Saatgut vorzuziehen.
  • In einen Blumentopf werden drei Samen hineingesteckt.
  • Diesen Blumentopf platziert man an einem warmen Ort im Haus, dessen Temperaturen mindestens 18° C aufweisen.
  • Gegen Mai können die vorgezogenen Pflänzchen ins Freie gepflanzt werden.
  • Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ca. 30 cm betragen.
  • Außerdem sollten sie ca. 3cm. tief eingepflanzt werden.
  • Die Erde, in die die Zinnie gepflanzt wird, sollte nicht austrocknen. Dabei sollte man Staunässe ebenso vermeiden.

Die Aussaat:

  • Ab Anfang Mai können Zinnien direkt im Gartenbeet ausgesät werden.
  • Es empfiehlt sich, die Pflanzen in Reihen, mit einem Pflanzabstand von 30 cm, auszusäen.
  • Die Samen steckt man etwa 3 cm tief in die Erde.
  • Danach wird einmal kräftig gegossen. 
  • Nach  3-6 Wochen sollten die ersten Fortschritte zu sehen sein.

Ungebetene Gäste:

  • Zinnien werden selten von Schädlingen befallen, da sie robust, regenfest und somit ausgesprochen dankbare Gartenblumen sind.
  • Mehltau kann an feuchten und warmen Tagen entstehen. Der  Mehltau lässt sich an dem mehlartigen Belag auf der Oberseite der Blätter erkennen. Falscher Mehltau erkennt man an den rötlich-violetten oder gelb-braunen Flecken auf der Blattoberseite.
  • Als Hausmittel gegen Mehltau hat sich die Milch bewährt. Ein Teil frischer Milch wird mit neun Teilen Wasser gemischt und gleichmäßig auf den Mehltau besprüht. Die Mikroorganismen der Milch bekämpfen und vernichten das Pilzmyzel. Dazu stärkt das in der Milch vorhandene Natriumphosphat, die Zinnien.
  • Im Abstand von 3 Tagen sollten 2-3 Behandlungen ausreichen.

Die verschiedenen Sorten:IMG_0506.JPG

  • Diamand Pink: Die gefüllten Blüten sind in herrlichen Rosé –Tönen. Die hängende Schönheit kommt vor Allem in Ampeln, Töpfen und Balkonkästen, in Kombination mit kräftigen violett-blau Farben, besonders gut  zur Geltung.
  • Paradise Greneda: Die großen Blüten sind flach und erscheinen in der Farbe Lachsrosa. Das Laub ist mattgrün. Die Blüten wirken auch ohne Blühpartner in Ampeln, Körben und Schalen sehr schön.
  • Yoco: Die runden Blüten leuchten mit einem kräftigen rosa und weißen Auge. Passend hierzu ist ein grünes Laub.
  • Orange Neptis: Diese sind zweifarbig. Sie besitzen orangerote Sterne auf einem hellen Grund.  Für Kontrast sorgt ein dunkles Laub.
  • Pelfi – Vision Yellow: Dank ihrer leuchtend- gelben Blüten sorgt diese Sorte für Aufsehen! Auf der Terrasse oder im Topf, sorgt der Dauerblüher für jeden Blickfang.