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Rittersporn

Der sonnenverliebte Rittersporn gehört zur Familie der Hahnenfußgewächsen und ist seit Jahrhunderten ein stetiger Begleiter der Bauern- und Staudengärten. Die weißen, blauen oder violetten Blütenkerzen wirken in jeder Rabatte höchst eindrucksvoll und erfreuen jeden Betrachter mit ihren üppigen Blüten. Ab Juni erscheinen die hohen, verzweigten Blütenripse. Ab September blühen sie, nachdem sie im Sommer zurückgeschnitten worden sind, ein zweites Mal und dann bis in den Oktober hinein.

Das Besondere am Rittersporn ist die eigenständige Aussaat. Darüber hinaus ist er in der Freilandpflanzung gegen unsere winterlichen Temperaturen enorm resistent. Schon Ab Juni ist der Rittersporn auch hier auf dem Gertrudenhof im Innenhof für Sie erhältlich. Überzeugen Sie sich selbst von der vertikalen und interessant anschaulichen Struktur des Rittersporns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72816!

Ihr Aussehen:

Rittersporn wächst aufrecht und kann je nach Gruppenzugehörigkeit zwischen 50 bis 150 cm hoch werden.
Die Blätter sind sattgrün, handförmig und tief eingeschnitten.
Je nach Sorte tragen die Blütenripse verschiedene Blütenfarben.

Das richtige Plätzchen:

  • Die Vorlieben des Rittersporns sind sonnige Plätze und lehmig-sandige, leicht alkalische Böden.
  • Dazu sollte der Boden humus- und nährstoffreich sein.
  • Um die Wasserhaltefähigkeit zu verbessern, empfiehlt es sich bei schweren Lehmböden, großzügig Kompost oder verrotteten Pferdemist in die oberen 40 Zentimeter der Pflanzstelle einzuarbeiten.
  • Beim Einpflanzen des Rittersporns sollte für ausreichenden Platz sorgen. Hierfür hält man am besten einen 30 cm großen Abstand zur Nachbarpflanze.

Rittersporn im Kübel:

  • Delphiunium Pflanzen sind im Kübel schwer zu halten.
  • Die Blüten können sich darin nur schwach ausbilden und dies führt zu Verkrümmung der Pflanze.
  • Rittersporn benötigt ein spezielles Tongranulat im Kübel.
  • Man sollte die Pflanze mit genug Nährstoffen und Wasser versorgen. 
  • Die Erde sollte humusreich und mit einem hohen Anteil an Lehm und Sand vermischt sein.
  • In der kalten Jahreszeit sollte der Kübel ins Haus gestellt werden.

Die Pflege:

  • Nach der Blüte erfolgt meist im Spätsommer der Rückschnitt.
  • In dieser Zeit sollte ebenfalls eine Düngerangabe erfolgen. Stützstäbe unterstützen die Blüte.
  • Wichtig ist, dass man beim Zurückschneiden die Pflanze auf 15 cm kürzt.
  • Hohe Stängel werden umgeknickt. Somit schützt man sie vor eintretender Feuchtigkeit.
  • Nach der zweiten Blüte, die im Herbst erfolgt, sollte man die Blüten des Rittersporns bodennah abschneiden.

Das richtige Gießen und Düngen:

  • Beim Gießen sollte man auf Staunässe achten und diese vermeiden.
  • Im Hochsommer genügt es in der Regel, am frühen Morgen und späten Nachmittag zu gießen.
  • Die Blätter und Blüten sollten nicht mit Wasser in Berührung kommen.
  • Vor dem Wässern sollte man die faulenden Pflanzreste entfernen. Ansonsten besteht die Gefahr einer Schimmelbildung.
  • Die Blütenpflanze benötigt im Frühjahr und im Herbst Nährstoff in Form von Dünger.
  • Kompost und Hornspäne werden vorsichtig in die Erde ringsherum eingearbeitet.
  • Mit dem Dünger sollte man sparsam umgehen.

Das richtige Umtopfen:

  • Das Umtopfen sollte nicht während der Blütezeit erfolgen. Daher empfiehlt es sich im Frühjahr, im späten Herbst, oder nach einem Rückschnitt umzutopfen.
  • Der neue Standort sollte die erforderlichen Bodenbedingungen aufweisen.
  • Die Pflanze wird nicht tiefer gesetzt, als sie zuvor schon mit Erde bedeckt war.
  • In den ersten vier Wochen ist eine reichliche Wasserzugabe erforderlich.

Die Überwinterung:

  • Ein Delphiunium das im Freiland kultiviert worden ist, ist absolut winterhart.
  • Um vorsichtshalber eine Erfrierung zu verhindern, bedeckt man den Rittersporn mit reichlich Kompost.
  • Zur Sicherheit kann man den Pflanztopf zusätzlich mit Sackleinen umspannen.

Die Aussaat:

  • Die Aussaat erfolgt meist von Mai bis September.
  • Die sicherste Methode, den Rittersporn zu ziehen, ist es, ihn im Haus zu pflanzen.
  • Gegen Mai stellt man ihn dann ins Freie.

Die Vermehrung:

  • Für seine Vermehrung sorgt der Rittersporn meist selbst.
  • Wer es ganz genau haben möchte, entnimmt die Samen im Herbst und zieht diese ab März in Töpfen vor. Jedoch ist die Keimchance dadurch erheblich höher.
  • Den Samen steckt man leicht in den Boden.
  • Da die Samen Lichtkeime sind, dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden.
  • In etwa 10 bis 16 Tagen sollten die ersten Fortschritte zu sehen sein.
  • Um dem Rittersporn das Anwachsen zu erleichtern, ist in den ersten Wochen eine großzügige Bewässerung ratsam.

Ungebetene Gäste:

  • Bei Rittersporn tritt gelegentlich der Falsche Mehltau auf.
  • Hierzu empfiehlt es sich, mehltauresistente Sorten zu kaufen.
  • Dazu kann man vorbeugende Maßnahmen treffen, wie das Spritzen mit Schachtelhalmbrühe.
  • Sobald jedoch Pflanzteile befallen sind, sollte man alle befallenen Teile entfernen und über den Hausmüll entsorgen.
  • Zur Abwehr eignet sich ein biologisches Mittel auf Lecithin-Basis.
  • Auch Schnecken sind häufiger mal zu Besuch.
  • Um die Pflanze vor Schnecken zu schützen ist das regelmäßige Absammeln der Plagegeister erforderlich.
  • Ebenso sind Bierfallen oder das Ausstreuen von Sägespänen rings um den Rittersporn sehr hilfreich.