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Pfingstrose - die Schönste unter allen Blumen

Die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, zählen zu den schönsten und wunderbarsten Blütepflanzen, sowohl in unserem Garten, als auch als Schnittblumen zu Hause in der Vase. Als Solisten, oder kombiniert mit anderen Schnittblumen, wie zum Beispiel der Rose,  bringen sie fröhliche Farbtupfer in Ihre Wohnung. Überzeugen Sie sich selbst von der Schönheit der Pfingstrose und schauen Sie bei uns auf dem Gertrudenhof in der Floristik-Werkstatt vorbei. Dort finden Sie neben der bekannten Bauernpfingstrose, auch die üppig gefüllte rosa Pfingstrose „Sarah Bernhardt“ und viele weitere Sorten als Schnittblume vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.  

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Die Pfingstrose zieht mit ihren duftenden, schönen und prächtigen Blüten alle Blicke auf sich!Pfingstrosen können sowohl als Gehölz, also auch Strauch, als auch in Form einer Staude vorkommen. An einem windgeschützten und hellen Standort, lassen sich die mehrjährigen Pfingstrosen problemlos Jahrzehnte lang pflegen. Sie verzaubern uns somit immer wieder mit ihrer Schönheit. In der Vase lässt sie sich problemlos bis zu 10 Tage lang halten.

Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72816!

 

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Worauf achtet man beim Kauf von Pfingstrosen als Schnittblumen?!

  • Beim Kauf von Schnittblumen sollte man grundsätzlich darauf achten, dass die Blumen möglichst frisch wirken und über große, bereits gut durchgefärbte Blüten verfügen.
  • Kleine, grüne und noch geschlossene Knospen, haben den Nachteil, dass sie ihre vollkommene Schönheit nicht ganz zeigen können, da sie zu früh gepflückt wurden.
  • Der Stiel sollte, besonders bei sehr schweren und großen Blüten, stabil sein.
  • Das Blattgrün sollte eine kräftige grüne Farbe aufweisen.

Die Pflege der geschnittenen Pfingstrose:

  • Um möglichst lange was an den Pfingstrosen in der Vase zu haben, bedarf es einer einfachen Pflege.
  • Nach dem Kauf oder Pflücken dieser Schönheiten, sollten die unteren Blätter entfernt werden. Dadurch bekommt die Pflanze mehr Kraft und Stabilität im Stiel.
  • Der Stiel wird bei allen Schnittblumen schräg und gleichlang abgeschnitten.
  • 2-3 Minuten sollte man die Schnittblumen in heißes Wasser stellen. Dies hat zur Wirkung, dass die Blumen, die beim Transport nicht mit Wasser versorgt wurden und somit Luft von unten gezogen haben, wieder für eine optimale Wasseraufnahme vorbereitet werden.
  • Danach können die Schnittblumen in eine saubere, mit lauwarmem Wasser gefüllte Vase gestellt werden.

Die einfache und gefüllte Bauernpfingstrose:

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  • Im Mai beginnt die Ernte der Pfingstrosen in Form von Schnittblumen und geht bis in den Juni hinein.
  • Die gefüllte Bauernpfingstrose läutet die Saison ein.
  • Bauernpfingstrosen kommen ursprünglich aus der Südalpen-Region, Frankreich, Rumänien, Balkan und der Türkei.
  • Alle gefüllten Pfingstrosen sind Bauernpfingstrosen und können eine Höhe von 80 cm erreichen.
  • Bauernpfingstrosen wachsen buschig und besitzen große, mattgrüne Blätter.
  • Einen ganz besonderen Duft bringt die rosa gefärbte, gefüllte "Sarah Bernhardt". Diese ist auch die meist verkaufte Bauernpfingstrose.
  • Neben der Sarah Bernhardt, gibt es auch die rot gefärbte, gefüllte "Red Charm", die dunkel lilla, gefüllte "First Arrival" und die weiß, gefüllte "Paeonia ladiflora".
  • Neben den gefüllten Bauernpfingstrosen, gibt es auch die einfachen Pfingstrosen.
  • Die beliebteste einfache Pfingstrose, ist die rosa gefärbte "Paeonia officinalis".
  • Aber auch die rot gefärbte, einfache "Scarlet Heaven" ist dieses Jahr sehr gefragt!

Pflanzung der Bauern- und Staudenpfingstrosen:

  • Der richtige Zeitpunkt eine Bauern- oder Staudenpfingstrose zu pflanzen, ist Anfang September.
  • In zweierlei Methoden kann die Pfingstrose gepflanzt werden.
  • Der Samen der Pflanze kann gesät, oder die fertige Pfingstrose gepflanzt und durch Teilung neu ersetzt werden.
  • Damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann, benötigt sie einen sonnigen Standort mit einem durchlässigen Boden, in dem sie über eine lange Zeit wachsen kann. Hierzu ist ein Platz in der Nähe eines Baumes, dessen Laub nicht zu stark und dicht ist, optimal.
  • Die ideale Gartenerde sollte humus- und nährstoffreich sein.

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Alles rund um die Pflege:

  • Beim Gießen sollte man darauf achten, dass keine Staunässe entsteht.
  • Zwei bis drei mal in der Woche reicht dazu völlig aus.
  • An warmen Tagen darf auch mal mehr gegossen werden.
  • Nach dem Austrieb kann einmal gedüngt werden, ein zweites Mal nach der Blütezeit.
  • Der Zuschnitt sollte bei den Staudenpfingstrosen im Herbst erfolgen, während die Sträucher, deren Triebe verholzen, keines Schnittes bedürfen.

Die Aussaat:

  • Die Samen der Pfingstrosen trocknen schnell aus, daher sollte man die Samen im Herbst beziehen und direkt in die Erde einbringen.
  • Es bedarf einer frostigen Zeit, damit die Pfingstrosen keimen können.
  • Am besten geeignet ist hierfür eine tiefe Saatschale mit einem sandigen Lehmboden.
  • Die Schale im Schatten stehen lassen und immer wieder feucht halten.
  • Sobald die Sämlinge im Frühjahr aufkommen, sollte man pikieren. Dies verschafft ihnen mehr Platz und regt ihr Wurzelwachstum an.
  • Um den Trieb zu schützen, lässt man die Blätter unter der Erde. Oberirdisch sind somit nur die Laubblätter zu sehen.
  • Die Päonien entwickeln in kürzester Zeit ein üppiges Wurzelwerk.
  • Es ist ratsam, den Pflanzen ausreichend Platz zu lassen.

Tipps für den Winter:IMG_3552.JPG

  • Päonien haben tief sitzende Wurzeln, aus diesem Grund sind sie winterhart.
  • Die Knospen können Temperaturen von bis zu minus zehn Grad problemlos aushalten.
  • Die Blüten verkraften Temperaturen von minus 5 Grad.
  • Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man die Pflanze mit Tannen und Fichtenreisig abdecken. Dies sollte jedoch nach dem Austrieb entfernt werden.

Bereits seit der Antike:

  • Die Bauernpfingstrose stammt aus Europa und bekam den Namen von Paeon, einem mystischen Arzt. Er war der Sohn des Asklepios, ein damaliger Wundheiler.
  • Im alten Rom verehrte man die Päonie ebenso, da man sagte, dass sie dem Mars heilig war und jeder der es wagte, eine Pflanze auszugraben, sich in Acht nehmen müsste.
  • In China gilt die Pfingstrose als Symbol für Reichtum und Glück, da sie jahrzehntelang an einem Standort wachsen und gedeihen kann.
  • Man findet sie oft, gemeinsam mit Schicksalsknoten, auf Webstücken, Vasen und Malereien abgebildet.