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Orchideen – der Blickfang auf jeder Fensterbank!

Orchidee4.JPGGerade die Exklusivität und die Exotik der Orchideen, verleihen so mancher Wohnung etwas Besonderes und Einmaliges und geben jedem Wohnambiente noch mehr Stil. Bei uns in der Gertrudenhof Floristik-Werkstatt bekommen Sie das ganze Jahr über, diese Schönheiten, sogar mit einem passenden Übertopf dazu!

  • Mit etwa 30.000 unterschiedlichen Arten gehören Orchideen zu einer der größten Blütenpflanzfamilien der Welt.
  • Die bekannteste Art der Orchidee ist die Phalaenopsis.
  • Eine Besonderheit der Orchidee sind ihre Blüten: Die intensive Farbgebung und der interessante symmetrische Aufbau der einzelnen Blüten haben großen Anteil am Siegeszug der tropischen Vertreter in ganz Europa.
  • Aber auch die Cymbidie-Orchidee ist als Schnittblume in der Vase sehr beliebt und bekannt. Diese Orchidee lässt  sich ohne weiteres auf 2 bis 4 Wochen lang in der Vase halten.

Ihr Aussehen:

Die Blüten sind über die Längsachse spiegelbar und bestehen immer aus sechs Blüten-Blättern. Die drei Blütenblätter direkt am Stiel sind mehr oder weniger miteinander verwachsen und bilden eine Art Kappe, während der Innere Kreis aus zwei meist seitlich weg gespreizten Blüten-Blättern besteht und aus deren Mitte das sechste, zu einer Lippe oder auch eine Art Wanne geformt, entspringt. Dieser Aufbau der Blüten ist einzigartig und etwas Besonderes.

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Das richtige Plätzchen:

  • Orchideen gedeihen an hellen, aber nicht zu sonnigen Plätzen.
  • Der Platz am Fenster ist und bleibt für Orchideen der beste. Hier bekommen sie reichlich Licht und präsentieren sich aufs Schönste.
  • Im Winter sollte man darauf achten, dass die Blätter nicht die kalten Fensterscheiben berühren und nicht im Zug stehen.
  • Vermeiden Sie direkte Mittagssonne und warme Heizungsluft. Diese lässt die Blätter verbrennen und die Blätter austrocknen.

Unser Deko-Tipp:

DSC_0044.JPGOrchideen an einem langen Stock Kopf über befestigen. So lassen Sie jedes Fenster zum Higlight werden! In Kombination mit anderen Blumen, wie zum Beispiel der Gerbera, gekürzt in einem Reagenzglas neben den Orchideen, ergibt dies ein schönes Arrangement. Die Orchideen halten sich so viel länger und die Pflege ist ganz einfach. Besprühen Sie die Luftwurzeln 1x wöchentlich mit Wasser.

Das richtige Gießen:

  • Bei Temperaturen unter 20°C genügt es die Zimmerpflanze alle zwei Wochen zu gießen. 
  • Das Gießwasser sollte zimmerwarm, kalkarm und möglichst abgestanden sein.
  • Das ablaufende Wasser im Untersetzer sollte immer abgegossen werden, sodass es nicht zu Staunässe führt.
  • Zusätzlich empfiehlt es sich, eine 2-3 cm dicke Schicht Kiesel auf den Grund des Übertopfs zu legen. Dies hat den Vorteil, dass diese Schicht überschüssiges Wasser aufsaugt und die Pflanze nicht fault.

Unser Gieß-Tipp:

Holen Sie die Pflanze 1x pro Woche aus dem Übertopf und überbrausen sie in der Badewanne oder im Waschbecken etwa zwei bis drei Minuten lang mit lauwarmen Wasser und lassen Sie die Pflanze anschließend gründlich abtropfen. Daraufhin kann die Orchidee  wieder in den Übertopf und auf die Fensterbank gesetzt werden.

Auch Blätter und Stiele brauchen Pflege:

  • Die großen dunkelgrünen Blätter der Orchidee benötigen eine sanfte Pflege.
  • Reinigen Sie verstaubte Blätter mit einem weichen Lappen und etwas Blattglanz-Spray.
  • Abgestorbene, beschädigte oder gar verwelkte Blätter sollten ebenso entfernt werden.
  • Abgeblühte Orchideenstiele sollten nicht zu stark gekürzt werden. Möglichst so, dass noch zwei oder drei Augen am Stiel vorhanden sind. Denn diese Augen treiben oft neue Blütenrispen aus.

 

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Das richtige Düngen:

  • Alle drei bis vier Wochen kann man Orchideen während der Wachstumszeit, die vom Frühling bis in den Herbst geht, mit einem speziellen Dünger versorgen.
  • Man erkennt ein Wachstum daran, das an der Orchidee ein neues Blatt oder ein Trieb heranwächst.
  • Wächst die Orchidee nicht, so kann man auf das Düngen verzichten.
  • Als Alternative können Sie auch einen normalen Blühpflanzendünger in höchstens halber Konzentration verwenden.
  • Zwischen den Düngergaben sollte immer mit reinem Wasser gegossen werden, um Salzreste auszuspülen.
  • Im Winter sollte man sehr sparsam mit dem Düngen sein.

Orchideen umpflanzen:

  • Alle zwei Jahre sollten Orchideen umgetopft werden.
  • Dafür benötigt man ein spezielles Orchideen-Substrat, dessen Struktur einer Rinden Mulch ähnelt und dazu sehr luftig und wasserdurchlässig ist.
  • Der neue Topf sollte so groß sein, dass die Orchidee gerade so hineinpasst.
  • Bevor man die Pflanze umtopft, wird die alte Erde abgeschüttelt, vertrocknete  Wurzeln abgeschnitten und in den neuen Topf platziert.
  • Anschließend mit Rinde oder Torf portionsweise zwischen die Wurzeln durchrieseln lassen.
  • Schlagen Sie mit dem Topf in der Hand zwischendurch immer wieder leicht auf eine feste Unterlage, um große Hohlräume zu vermeiden.
  • Kurz unter der Dusche zwei Minuten lang warmes Wasser über die Pflanze geben, abtropfen lassen und an einen hellen Ort stellen.
  • Achten Sie bitte darauf, dass sich keine Staunässe bildet.

Tipp: Die günstigste Zeit zum Umtopfen ist die Zeit vom Spätwinter bis zum Frühsommer.

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Die Ruhepause:

  • Im Laufe des Jahres durchleben auch Orchideen eine Ruhepause. 
  • In dieser Zeit wachsen und blühen die Orchideen nicht.
  • Die Ruhepause endet mit der Bildung einer Blüte oder eines Neutriebs.
  • Während der Pause sollte man das Gießen einschränken, auf das Düngen ganz verzichten und darauf achten, dass die Temperatur geringer ist, als in der Wachstumszeit.
  • Gelb verfärbte Blüten sollte man entfernen, sobald sie von selbst abgefallen sind.

Das Besondere:

  • Auf den ersten Blick ist bereits erkennbar, dass sich Orchideenwurzeln von den Wurzeln der meisten anderen Pflanzen stark unterscheiden.
  • Unter anderem ist es der Orchidee möglich, Photosynthese zu betreiben.
  • Diese besondere Fähigkeit ist auch der Grund für die Verwendung transparenter Töpfe bei einigen Orchideenarten. Jedoch muss auf einen schönen Übertopf nicht verzichtet werden.

Wissenswertes:

  • Wo zeitweise lebensfeindliche Bedingungen herrschen, ob im Winter durch Frost oder im Sommer durch große Hitze und Trockenheit, wachsen Orchideen im Boden.
  • Ausdauernde Wurzelstöcke dienen als Rückzugsort, vergleichbar denen einer Staude.
  • In der Mehrzahl hoch oben auf den Stämmen und Ästen der Bäume und sogar auf nackten Felsen wachsen sie im ewigen Sommer der Tropen.
  • Teile ihres Körpers sind als Speicherorgane ausgebildet um sowohl Wasser als auch Nährstoffe zu speichern und den extremen Klimaverhältnissen stand zu halten.

Sehen Sie hier den center.tv Blumentipp: "Orchideen-der Blickfang für jede Fensterbank!"