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Mohn

Mohn (lat. Papaver) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mohngewächse mit weltweit zwischen 50 und 120 Arten.

Ob Klatschmohn, Türkischer Mohn oder Island Mohn – das Erscheinen der ersten Blüten im Jahr lässt das Herz aufgehen, denn diese überzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Blütenblättern, und einem intensiv leuchtenden Farbrausch, mit den knallenden und oft kontrastreichen Farben wie feuerrot und mitternachtsschwarz.

Artenvielfalt:

  • Türkischer Mohn ( Palaver Orientale), auch Morgenländischer Mohn, Orientalischer Mohn, Garten-Mohn, Stauden-Mohn oder Feuer-Mohn genannt, gehört der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) an. Dieser kommt ursprünglich aus dem Gebiet der Türkei, dem Iran und dem Kaukasus.
  • Der Orientalische Mohn ist wegen seiner auffälligen Blüten eine beliebte Gartenzierpflanze. Die riesigen lachsfarbenen bis tiefroten Blüten des türkischen Mohns, aus deren Blattrosetten kleine aufrechte Stängel mit pelzigen violett-schwarzen Knoten wachsen, haben eine Größe von ca. 10-15cm und sind damit größer als der bei uns beheimatete Klatschmohn. Neben dem typischen roten Mohn gibt es auch andersfarbige Züchtungen z.B. in Weiß.
  • Der Islandmohn stammt aus der Arktis und wurde, wie der Name schon sagt, in Island entdeckt. Auf fein behaarten Stielen sitzen zarte schalenförmige Blüten in Weiß, Gelb-, Orange und Rottönen. Setzen Sie den Islandmohn im Steingarten immer in größeren Gruppen - das farbenprächtige Blütenmeer ist von einzigartiger Leuchtkraft!

Das perfekte Plätzchen:

  • Mohn gedeiht am besten auf gut durchlässigem Boden und mag es vollsonnig.
  • Man sollte dieses Gewächs in Gruppen mit einem Abstand von 40-50cm in Rabatten pflanzen, aber am besten nicht in den Vordergrund, da der Mohn sonst nach dem Einziehen des Laubs Lücken im Beet bildet.

Pflege:

  • Das Mohngewächs ist winterhart und pflegeleicht.
  • Es sollte vor dem Winter und im Frühjahr mit Kompost gedüngt und die Erde anschließend mit Rindenmulch bedeckt werden, um den Boden mit Nährstoffen zu bereichern.
  • Nach dem Austreiben der Pflänzchen im Frühjahr kann ein Volldünger in die Erde eingearbeitet werden, was die Blühfreudigkeit fördert.
  • Die Bewässerung sollte gleichmäßig und nicht übermäßig erfolgen, da der Mohn sehr anfällig für Staunässe ist.

Schädlinge:

  • Schwärzlich verfärbte Blüten und Blätter mit schleimigen Flecken weisen auf einen Bakterienbrand hin.
  • Diese Pflanzen sollten sofort, aber nicht auf dem Kompost, entsorgt werden.
  • Es sollte an der vormaligen Pflanzstelle die nächsten zwei Jahre nichts mehr angepflanzt werden.