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Krokusse: Echte Frühaufsteher im Garten und auf dem Gertrudenhof

IMG_7299.JPGDer Krokus gehört zu der Familie der Schwertliliengewächse und erfreut uns mit seinen Blüten bereits sehr früh im Jahr. Er wird je nach Art zwischen 8-15 cm groß. Dabei steht er einzeln, seine Blätter sind nicht verzweigt, sehr schmal und ähneln Grashalmen.

Der Name & das wertvolle Gewürz

Sein Name leitet sich aus dem Griechischen ab. Króke beutet Faden, was auf seine meist auffälligen gelben Blütenstempel hinweist.

Der bekannteste Krokus ist der Safran-Krokus. Dieser blüht allerdings erst im Herbst. Aus seinen Blütenstempeln wird eines der teuersten Gewürze der Welt hergestellt. Dabei werden unglaubliche 150.000 bis 300.000 der zarten Krokusblüten benötigt, um ein einziges Kilogramm Safran herzustellen. Übrigens ist das griechische Wort für Safran „krokus“.

Seine Heimat

Ursprünglich war der Krokus auf dem Balkan, in Indien und den östlichen Mittelmeerländern beheimatet. Händler brachten die Pflanze dann im 19. Jahrhundert aus Griechenland und Kleinasien nach Deutschland mit, wo sie Fürsten und reiche Kaufleute erwarben. Seither sind sie weit verbreitet in unseren Gärten und Parks und wachsen wild in den Alpen auf Bergwiesen bis zu einer Höhe von 1900 m.Weltweit gibt es mittlerweile eine fast unüberschaubare Anzahl an Krokus-Sorten und Züchtungen.

Es war einmal …

In alten Kulturen diente der Krokus als Grundstoff zur Herstellung von Farben. Vor allem der Safran war bedingt durch seine leuchtend gelbe Farbe äußerst beliebt.  Den Römern sagt man nach, dass sie Krokusse zum Färben von Textilien verwendet haben sollen. Darüber hinaus galt der Krokus als Symbol für die Hoffnung auf ein überirdisches Leben, weshalb man ihn sehr gerne auf Gräber pflanzte.

Die Krokusse treiben es gerne bunt

Ihre oft mehrfarbigen oder auch mal gestreiften trichterförmigen Blütenkelche leuchten uns von weiß über gelb bis hin zu blau, lila und violett entgegen. Hier kann man sich im Garten farblich richtig austoben!

Den Farbkasten für Ihren Garten bekommen Sie bei uns. Mischen Sie nach Herzenslust!

Blütezeit der Frühjahrskrokusse               

Prinzipiell gilt: Je kleiner die Sorte, desto früher blüht der Krokus auf.  Die ersten Krokusse können wir bereits ab Ende Februar bewundern. Hauptblütezeit ist der März und der April. Einige Sorten erfreuen uns auch bis in den Mai hinein. Erstaunlicherweise reagieren die kleinen Botschafter des Frühlings bereits auf die geringsten Temperaturschwankungen. Bereits 0,2°C Differenz veranlassen die zarten Krokusse ihre Blüten zu öffnen oder auch zu schließen.

Bringen Sie wieder Farbe in Ihre Wohnung und Ihren Garten

Auf dem Gertrudenhof hat der Lenz bereits Einzug gehalten! Schenken Sie einem lieben Menschen oder zur Abwechslung mal sich selbst den Frühling und wählen Sie aus einer reichen Farbpalette ihre Lieblingsfarben in unserem Pflanzenparadies aus.

Vermehrung

Der Krokus ist eine Zwiebelpflanze, dessen Wurzelzwiebeln den Winter in der Erde überdauern können.

Ganz schön schlau, der Krokus! Er vermehrt sich gleich auf zwei verschiedene Weisen: zum einen ungeschlechtlich mit Hilfe seiner Sprossenknollen, bei welcher sich die neue Knolle auf der alten entwickelt, zum andern geschlechtlich durch Samen. Durch diese beiden Fortpflanzungsmöglichkeiten bilden sich mit den Jahren üppige Blütenteppiche in Ihrem Garten aus.

Standort & Boden

Der Krokus steht gerne auf humusreicher, gut durchlässiger Erde. Zu diesem Zweck eignet sich hervorragend unsere Blumenerde von Stender mit viel Depotdünger – erhältlich in unserem Blumenparadies.

Im Sommer kann der Boden auch trockener sein. Dabei sollte der gewählte Standort warm und sonnig sein. Vorübergehender Schatten ist nicht weiter schädlich für die Pflanze.

Der Krokus ist ein absolutes Super- Teamplayer: er wächst und gedeiht unter laubabwerfenden Bäumen, im Rasen oder am Rand von Gehölzen. Die großen Sorten eignen sich gut für die Bepflanzung von Kübeln, Blumenbeeten und Steingärten.

Setzen Sie die Zwiebeln der Frühjahrskrokusse im Oktober/November in 6-10 cm Tiefe in die Erde ein und lassen dabei einen Abstand von ca. 7-10 cm zwischen den einzelnen Pflanzen.

Giftstoffe

Während der Krokus für den Menschen nur schwach giftig ist, kann er bei einigen Haustieren – wie Kaninchen, Hunden, Katzen, Meerschweinchen – zu schweren Vergiftungen bis hin zum Tod führen.  

Nach der Blüte

Lassen Sie den Krokus nach dem Verblühen noch ca. 6 Wochen stehen bis die Blätter vollständig vergilbt und vertrocknet sind. Die Pflanze benötigt diese wichtige Zeit, um ihre Nährstoffe, welche sie im nächsten Jahr wieder dringend benötigt, aus den Blättern in die Zwiebel zu transportieren. Erst danach sollte das Laub abgeschnitten werden.

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