Zurück zur Startseite

IMG_0478.JPGKokardenblume

Die Pflanzengattung Kokardenblumen (Gaillardia), wird umgangssprachlich auch Papageienblumen oder Malerblumen genannt und gehört zu der Familie der Korbblütler.

Im Zusammenspiel mit weiteren altehrwürdigen Bauernstauden wie Jacobsleiter, Cosmea, Mädchenauge oder farbenfrohen Sommerblühern darf diese dankbare und unkomplizierte Staude nicht fehlen.

Die Blüten der Kokardenblume erstrahlen entweder mehrfarbig, in Gelb und Rot oder einfarbig in Gelb und Weinrot. Die äußeren Strahlenblüten leuchten zungenförmig , die inneren Scheibenblüten sind unscheinbarer und röhrenförmig angeordnet.

Blütezeit:

  • Eine Pflanzung sollte im März/ April erfolgen.
  • Die leuchtenden gelb-roten Blüten der Kokardenblume erfreuen uns vom Juni bis zum September.
  • Kokardenblumen können in dieser Zeit eine üppige Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern erreichen.

Das perfekte Plätzchen:

  • Die Kokardenblume liebt, wie die meisten Stauden einen humusreichen Mittelboden, der nicht zu feucht ist und einen möglichst sonnigen, warmen Standort.
  • Schwere Böden sollten mit Sand gemischt werden, damit das Wasser besser abfließt und sich keine Staunässe bildet. Hierfür kann die Kokardenblume auch etwas erhöht eingepflanzt werden, um einer Fäulens entgegen zu wirken.

Unser Pflegetipp:

Die Entfernung der abgeblühten Blütenstände erhöht die Blühfreude der Staude erheblich, außerdem sieht die Staude ohne vertrocknete Blätter und Blüten auch gleich viel schöner aus.

Ansonsten benötigt die Kokardenblume wenig Pflege, jedoch kann die Teilung der Staude zu einer noch üppigeren Blütenpracht führen!

    IMG_0522.JPGIMG_0482.JPGIMG_0526.JPGÜberwintern:

  • Die Kokardenblume benötigt einen Winterschutz in Form von Reisigzweigen, da sie auf eisige Kälte und starke Fröste empfindlich reagiert. Trotzdem wintern Kokardenstauden nach einiger Zeit aus. Daher sollte man an eine erneute Teilung jährlich oder zweijährig denken.
  • Nach Blütenende gegen Ende September sollte die Staude stark zurückgeschnitten werden, damit sie für den Winter noch einen kleinen Blattschopf bilden kann.

Besonderheit:

  • Gegen Krankheiten ist die Kokardenblume weitgehend resistent.
  • Auch ein Befall von Ungeziefer oder Schnecken ist bei der Kokardenblume nicht zu verzeichnen.