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Der duftende Jasmin

Der Jasmin gehört zu der eindrucksvollsten und stark duftenden Pflanze, die ursprünglich aus Asien und dem Mittelmeerraum stammte. Von den vielen Arten der Gattung „Jasminium“ wird der Jasmin als Zimmerpflanze, Kletterpflanze und als Säule in Wohnungen kultiviert.  Somit erfreut uns der Jasmin schon Ende Mai mit seinen prachtvollen, weißen Blüten, die bis in den späten September hinein einen tollen Duft verströmen.

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Besonders dekorativ wirkt der Jasmin im Kübel auf der Terrasse, dem Balkon, oder auch als Säule neben dem Hauseingang. Damit sich der sonnenverliebte Jasmin auch in unseren Gefilden so richtig wohl fühlen kann, sind einige Pflegehinweise zu beachten. Bei uns auf dem Gertrudenhof  im Innenhof erhalten Sie den wunderschönen Jasmin sowohl als Säule, als auch für den Balkon. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72813!

Jasminum polyanthum:

  • Dieser Jasmin ist eine Kletterpflanze.
  • Anfangs erscheint nur ein langer Trieb. Dieser Trieb wächst mit älteren Jasminpflanzen mit, indem er sich geschickt mit ihnen verzweigt.
  • Gegen Ende des Winters erscheinen langröhrige, duftende Blüten.
  • Diese Blüten wachsen in Form großer Trugdolden aus den Blattachseln in der Nähe der Triebenden.
  • Die Blüten dieses Jasmins sind außen rosarot und innen rein weiß. 

Jasminum officinale:

  • Dieser Jasmin ist ebenfalls eine Kletterpflanze und bekannt als „Echter Jasmin“.
  • Die Triebe sind schlank und kantig geformt.
  • Die Trugdolden bilden sich im späten Sommer mit ihren stark duftenden Blüten.
  • Die Blüten sind meist weiß und bei einigen Sorten auch blassrosa gefärbt.
  • Das Besondere an dem „Echten Jasmin“ ist, dass er in Südeuropa als Nutzpflanze angebaut wird.
  • Denn aus den weißen Blüten wird das Jasminöl gewonnen, das zur Parfümherstellung und für Aromatherapien benötigt wird.

Jasminum mesnyi:

  • Diese Zimmerpflanze wächst mit rankenden Trieben und dreiteiligen Blättern.
  • Die einzelnstehenden Blüten mit ihren kurzen Kronröhren, erscheinen im Frühjahr.
  • Diese Blüten sind hellgelb gefärbt und fast geruchlos.
  • Zur Unterstützung und Stabilisierung benötigt der Jasminum mesnyi Bünde, die um die Spaliere gebunden werden.

Das richtige Plätzchen:

  • Ab Mitte Mai schätzt der Jasmin, ob als Kletterpflanze, oder auch als Zimmerpflanze, einen Platz, mit viel frischer Luftzufuhr.
  • Damit der Jasmin seine Blüten in vollen Zügen ausbilden kann, benötigt er einen sehr hellen Standort, mit täglich mehreren Stunden direkter Sonnenbestrahlung.
  • Vor praller Mittagssonne sollte man den Jasmin jedoch schützen.
  • Dazu ist ein windgeschützter Platz ebenso zu empfehlen.
  • Sollte der Jasmin im Sommer über im Zimmer verbracht haben, so ist es wichtig, dass man häufig lüftet und für frische Luft sorgt.
  • Vor den ersten Nachtfrösten, meist Mitte September, sollte der Jasmin ins Haus, bei Temperaturen um mindestens 15 Grad, gestellt werden.

Alles rund um die Pflege:

  • Der Jasmin benötigt viel Wasser, vor Allem währen der Wachstumsphase. Jedoch ist Staunässe und Trockenheit, wie bei vielen anderen Pflanzen, zu vermeiden!
  • An sonnigen Plätzen benötigt die Pflanze mehr Wasser als an schattigen Standorten.
  • Dazu sollte die Erde locker auf Kompostbasis aufgebaut sein.
  • Das Substrat sollte durchlässig sein und wenn man Kübelpflanzerde nutz, ist es ratsam, auch Blähton unterzumischen.
  • Es empfiehlt sich, den Jasmin alle zwei Wochen, vom Frühjahr bis zum Herbst, mit Flüssigdünger zu versorgen.
  • Je nach Bedarf kann die Pflanze auch zurückgeschnitten werden.
  • Im Frühjahr, bei Austriebbeginn, ist es am günstigsten, die Pflanze zurück zu schneiden.

Überwintern:

Unter „Echter Jasmin“ ist der Jasmin gemeint, der in Kübeln kultiviert und nicht ausgepflanzt wird.

  • Der „falsche Jasmin“ ist der, den man auch auspflanzen kann.
  • Einige Dinge sollten beim Überwintern des falschen Jasmins beachtet werden.
  • Vor den ersten Nachtfrösten sollte man den Jasmin in die Wohnung stellen.
  • Der Jasmin bevorzugt kühle und dunkle Räume mit Temperaturen zwischen 10-15° Grad.
  • Sollte die Raumtemperatur geringer sein, so ist das gar nicht so schlimm.
  • Warme Temperaturen schaden der Pflanze und es kann zu Ausfall der Blüten kommen.
  • In der Zeit in der man den Jasmin überwintern lässt, kann auf das Düngen komplett verzichtet werden.
  • Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, kann die Pflanze wieder zurück ins Freie gestellt werden.
  • Jedoch sollte man dabei beachten, dass sich die Pflanze nur ganz langsam wieder an warme Temperaturen gewöhnen kann. 

Vermehrung:

  • Im späten Sommer schneidet man Kopfstecklinge von den Seitentrieben mit einem Stück des Haupttriebes.
  • Die Stecklinge steckt man in einen Topf, das mit angefeuchteter  Erde und aus kleinen Teilen Torf und Sand besteht, hinein.
  • Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel. Dieser hilf die Bewurzelung zu fördern.
  • Die jungen Pflanzen können mehrmals gestutzt werden.
  • Die Stecklinge sollten einige Wochen an einem hellen Platz, ohne direkte Sonnenbestrahlung verbringen. In dieser Zeit sollte das Substrat feucht gehalten werden.
  • Sobald sich nach einigen Wochen ein paar Stecklinge gut entwickelt haben, pflanzt man sie in größere Pflanzgefäße und behandelt sie weiter wie ausgewachsene Jasmin Exemplare.

Ungebetene Gäste:

  • Steht der Jasmin beim Überwintern an einem warmen Ort, kann dieses zu Blattläusen führen.Dem können Sie frühzeitig vorbeugen, indem Sie kurz vor dem Überwintern, Pflanzenschutzzäpfchen in die Erde stecken.
  • Ein weiterer Tipp ist, die Pflanze nach einem Schädlingsbefall jeglicher Art abzuspülen.