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Hyazinthen – Sie dürfen in keinem Frühlingsgarten fehlen!

IMG_7752.JPGDie Hyazinthe ist eine Zwiebelpflanze und gehört zu den aus dem östlichen Mittelmeerraum und aus Südwestasien stammenden Liliengewächsen.Die wilde Hyazinthe hatte ursprünglich dunkelblaue Blüten. Ihre Zwiebel ist rund und ca. 5-6 cm dick.Ihren Namen soll sie von dem griechischen Vegetationsgott Hyákinthos haben.

Farbe

Sie ziehen alle Blicke auf sich: die leuchtenden Blüten der Hyazinthen – in den althergebrachten Farben: weiß, pink, blau und rot oder aber immer häufiger auch in den Farben hellgelb, goldgelb, violett oder lachsfarben.

Kleine Blütensterne verströmen ihr süßes Parfüm

An den aufrecht wachsenden Stielen bildet sich eine ganze Blütentraube voller kleiner gedrungener Blüten, welche einen sehr charakteristischen, intensiven süßen Duft verströmen. Bedenken Sie bei der Wahl des Standortes, dass der markante Duft auch Hummeln und Bienen anlockt – also lieber nicht in unmittelbarer Nähe zu ihrem Lieblingssitzplatz im Garten einpflanzen. 

Blütezeit

Die Hauptblütezeit ist von April bis Mai.

Der perfekte Platz – Schmuck für Ihre Frühlingsbeete

Was den Standort anbelangt, sind Hyazinthen recht anspruchslos. Sie bevorzugen einen Platz an der Sonne, fühlen sich aber auch im Halbschatten wohl. Nur der Boden sollte möglichst sandig, durchlässig und nährstoffreich sein. Nehmen Sie dazu am besten unsere Blumenerde von Stender für ein kräftiges Wachstum aller Beet- und Balkonpflanzen mit viel Depotdünger.

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Das Auspflanzen

Da Hyazinthen je nach Sorte nur zwischen 20-30 cm hoch werden, eignen sie sich gut zur Bepflanzung von Töpfen. Dabei wirken mehrere Hyazinthen einer Farbe nebeneinander am schönsten.Oder pflanzen Sie rundherum andere niedrige Frühjahrsblüher mit grundständigem Blattwerk wie z.B. Primeln, um den kahlen Hyazinthenstängel zu verdecken.

 

Die beste Pflanzzeit ist in den Monaten September und Oktober. Die Pflanztiefe sollte bei ca. 5-10 cm liegen, der Abstand bei 10-15 cm. Bei lehmigen Böden heben Sie das Erdloch etwas großzügiger aus und  geben zunächst eine Sandschicht hinein, bevor sie die Hyazinthe einsetzen.

Alles Übrige erledigt die Natur für Sie!

Im Frühjahr zeigt sich die Hyazinthe dann in ihrer herrlichsten Blütenpracht. Sobald die Pflanze zu blühen beginnt, können Sie sie einmalig düngen.

Nach der Blüte

Sind die Trauben verblüht, sollten Sie umgehend am Stiel abgeschnitten werden. Den Stängel und die Blätter sollten Sie hingegen erst entfernen, wenn der Blütenstängel gelb bzw. die Blätter welk sind. Bis zu diesem Zeitpunkt entzieht die Pflanze den Blättern das Wasser und die Nährstoffe, welche sie wiederum für das kommende Jahr benötigt und lagert diese in der Zwiebel ein.

Im Sommer legt die Hyazinthe eine Ruhephase ein und mag es währenddessen lieber etwas trockener. Da die Zwiebeln winterhart sind, kann man sie getrost über viele Jahre hinweg an ein und derselben Stelle im Garten lassen.

Bei guter Pflege können Hyazinthen bis zu 15 Jahre alt werden und dies ohne etwas von Ihrer Schönheit einzubüßen.

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Frühling auf der Fensterbank

Unser Tipp: Stellen Sie die Pflanze in einen möglichst kühlen Raum, dann haben Sie länger Freude an der Blüte. Gießen Sie sparsam und vermeiden Sie unbedingt Staunässe. Daher: erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder trocken ist.

Die Hyazinthen aus dem Getrudenhof-Blumenparadies benötigen keinen Dünger, da sie bereits in sehr nährstoffhaltiger Erde stehen. Schwere Blüten können Sie mit einem Pflanzenstab stützen, damit sie nicht abknicken.

Beim Zurückschneiden verfahren Sie bitte wie bei den Hyazinthen im Garten (siehe „Nach der Blüte“). Bis dahin lassen Sie sie einfach an einem hellen Standort stehen und gießen sparsam weiter. Nach dem Zurückschneiden nehmen Sie die Zwiebel vorsichtig aus der Erde und lassen sie anschließend trocken, dunkel und kühl während der Sommermonate ruhen, zum Beispiel locker eingeschlagen in Zeitungspapier in einer Holzkiste im Keller. Diese Zwiebeln können Sie dann im kommenden Herbst wieder als Zimmerpflanze kultivieren oder auch im Garten einpflanzen, denn sie eignen sich häufig auch zur Verwilderung, z.B. am Rand von Gehölzen.

Unser Tipp: Durch eine  ein- bis zweiwöchige Kältebehandlung in Ihrem Gemüsefach können Sie die Zwiebel vor dem Einsetzen aktivieren.

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Die Hyazinthe als Schnittblume

Natürlich sind Hyazinthen auch für herrlich duftende Frühlingssträuße unbedingt zu empfehlen. Zu diesem Zweck sollten allerdings zumindest die untersten Blüten bereits geöffnet sein.

Feinschmecker: Wühlmaus

Nicht nur wir Menschen lieben Hyazinthen, sondern auch Wühlmäuse. Bei drohender Gefahr, sollten Sie die Zwiebeln besser in kleine Pflanzkörbe – aus Draht! – setzen, um die lästigen Nager aus ihrem eigenen Gartenparadies zu vertreiben.

Vorsicht: Giftig

Hyazinthen sind giftig und können zu Hautreizungen führen! Auch für die meisten Haustiere wie Hunde, Katzen, Nager (Hasen, Kaninchen), Meerschweinchen, Hamster und Vögel sind sie gefährlich.

Traubenhyazinthe oder auch Perlhyazinthe genannt

Sie ist die kleine Schwester der Hyazintheund selbstverständlich auch bei uns im Blumenparadies vertreten. Die Traubenhyazinthe wird nur 10-15 cm hoch und findet damit nicht nur Platz im Frühlingsbeet, sondern auch in Töpfen und Balkonkästen. Achten Sie bei ihrer Topfpflanze aber stets darauf, dass ihre Traubenhyazinthe nie vollständig austrocknet! Auch sie mag es sonnig bis halbschattig. Am besten geeignet sind feuchte, nährstoffreiche Lehmböden.

Unser Tipp: Setzen sie ca. 20 Zwiebeln nebeneinander. Dann kommen die kleinen blauen Blütentrauben wunderschön zur Geltung! Oder kombinieren Sie die Myscari – wie der Botaniker sie nennt – einfach mit anderen Frühblühern wie Tulpen oder Narzissen. Welche Frühlingsblüher schöne Form- und Farbkombinationen ergeben verraten Ihnen gerne unsere Hoffloristinnen!

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Sehen Sie hier den Center TV Blumentipp: "Frühlingsblüher: Mit frischen Farben gegen das Wintergrau"