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Hortensien- wieder ganz in Mode!

Die Hortensie, die in der vergangenen Zeit etwas in Vergessenheit geraten ist, ist wieder so beliebt wie nie zuvor! Kein Wunder, denn die Hortensie benötigt nicht viel Pflege. Was als antiquiert verpönt war, gilt jetzt als romantisch. Die großen mit Blüten besetzten Dolden, verleihen jedem Garten ein romantisches Flair. Durch viele Züchtungen, ist die Auswahl an Hortensien in Form und Farbe enorm gestiegen. Auch hier im Innenhof unseres Gertrudenhofs erstrahlen die hübschen Sommerblüher ab Mai in unserem Pflanzenparadies. Schauen Sie einfach vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Durch die verschiedenen Arten und Farben, von denen weiß, blau, gelb, rot und rosa wohl die beliebtesten sind, lassen sich wahre Blumenkunstwerke kreieren. Besonders dekorativ wirken Hortensien auch im Kübel auf der Terrasse, auf dem Balkon oder auch neben dem Hauseingang. Man erhält Hortensien im Topf und auch als Schnittblume. In Kombination mit anderen Sommerblumen, wie zum Beispiel mit Dahlien, lassen Hortensien jeden Wohnraum gemütlich wirken.

Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72813!

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Name:

Hydrangea ist der botanische Gattungsname der Hortensie. Er bedeutet übersetzt „Wasserstrauch“ und nimmt Bezug darauf, dass die Pflanze gerne auf feuchten Böden wächst.

Hortensien als Schnittblumen:

  • Spät geschnittene Hortensien halten sich über mehrere Wochen in der Vase.
  • Dies liegt ganz allein in der Festigkeit des Stiels und der Blüte.
  • Um sich möglichst lange an der Blütenpracht erfreuen zu können, bedarf es einer einfachen Pflege.
  • Schneiden Sie den Stiel am grünen Teil schräg an und spalten Sie diesen noch zusätzlich. So kann sich die Hortensie ausreichend mit Wasser versorgen.
  • Neigt sich die Blütenpracht dem Ende zu, können Sie die Hortensien mit dem Stiel nach oben an einem dunklen, aber luftigen Ort aufhängen.
  • Die getrockneten Köpfe können Sie hervorragend zu Dekorationszwecken nutzen.

Hortensien werden in zwei Schnittgruppen unterteilt:

Bauernhortensien und Tellerhortensien: Im Frühjahr werden diese Blumen nur schwach beschnitten. Im Winter dagegen werden erfrorene Triebspitzen und alte Blütenstände entfernt. Im Herbst bilden die Hortensien neue Knospen für das nächste Jahr. Deswegen sollte man auf einen Radikalschnitt verzichten. Geschnitten wird ganz dicht oberhalb der ersten Knospe. Ist es im Frühjahr frostig, so sollte man die neuen Triebe vor dem Erfrieren schützen.

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Schneeballhortensien und Rispenhortensien: Sie bilden ihre Blütenknospen erst im Jahr der Blüte. Aus diesem Grund kann die Pflanze schon im Herbst kräftig gestutzt werden. Am Trieb sollte jeweils ein Augenpaar bleiben.

Ausnahmen der Schnittgruppen:

Die Hortensie „Endless Summer“ ist zwar mit den Bauernhortensien verwandt, kann aber problemlos im Frühling beliebig zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie nur die verblühten Blütenstände, denn die Hortensie „Endless Summer“ blüht im Sommer noch häufiger, wenn man die verblühten Blütenstände regelmäßig entfernt.

Eine Besondere Hortensie:

Die „Kletterhortensie“ eignet sich hervorragend zur Zaun- oder Fassadenbegrünung. Bis zu 15 Meter hoch kann diese Pflanze werden. Von Mai bis Juni verzaubert sie uns mit ihren wunderschönen weißen Blüten. Meist findet man Kletterhortensien an hellen, halbschattigen Plätzen mit feuchten Böden.

Aus Rosa wird Blau:DSC_0130.JPG

  • Weiße oder rein rote Blüten lassen sich nicht umfärben.
  • Rosafarbene Bauernhortensien können jedoch ihre Blütenfarbe zu Blau wechseln.
  • Beeinflussen kann man dies mit saurer Rhododendron-Erde und der Zugabe von Aluminium-Dünger im Frühjahr.
  • Bei einem pH- Wert von etwas 4,5 wird im Boden vorhandenes Aluminium in löslicher Form von den Wurzeln aufgenommen. Und das aktiviert die blaue Farbe der Hortensien.
  • Von Natur aus gibt es keine blauen Hortensienblüten.

Das richtige Plätzchen:

  • Die meisten Arten der Freiland-Hortensien gedeihen an schattigen oder halbschattigen Standorten.
  • Wenige Arten  in der Sonne.
  • Die Bauernhortensie ist sehr frostempfindlich, aus diesem Grund pflanzt man sie an einem möglichst windgeschützten Ort.
  • Hierzu eignet sich hervorragend ein Platz unter einem Baum.
  • Dieser bietet Schutz vor Sonne und bewahrt die großen Blütenbälle vor Regengüssen.
  • Der Boden sollte tiefgründig, locker und humos sein.
  • Auf ausreichend feuchtes Substrat muss stets geachtet werden.

Düngen:

  • Der ideale Zeitpunkt zum Düngen, ist nach dem Winter, wenn die Hortensie wieder austreibt und sich die Blüten beginnen zu bilden.
  • Bereits blau gekaufte Hortensien sollten ab dem zweiten Jahr ebenfalls gezielt Aluminiumdünger bekommen.
  • Die Düngerzugabe sollte zwischen Mai und Juli erfolgen.

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Gießen:

  • Zum Gießen verwendet man am besten Regenwasser.
  • Kalkhaltiges Wasser verändert den Säuregehalt im Boden und die Aluminiumaufnahme wird verhindert.
  • Bei trockenem und warmem Wetter, sollte die Hortensie stets feucht gehalten werden.

Überwintern:

  • Hortensien sind generell winterhart, jedoch empfiehlt es sich, sie mit etwas Reisig oder einer dicken Mulchschicht vor frostigen Temperaturen zu schützen.
  • Hortensien im Kübel oder auch im Topf, sollten an einem frostfreien Ort überwintern.
  • Dabei sollten die Temperaturen von  3-5 Grad nicht über- und unterschritten werden.
  • Im Garten gepflanzte Hortensien, sollten im Winter mit Sackleinen geschützt werden.

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Vermehren:

  • Über Stecklinge lassen sich Hortensien leicht vermehren.
  • Im Juni ist die geeignete Zeit, junge Triebe ohne Knospen abzuschneiden.
  • Diese teilt man in einzelne Stücke, die jeweils ein Blattpaar am oberen und am unteren Ende aufweisen.
  • Die unteren Blätter werden entfernt, dieses Ende wird anschließend in Anzuchterde gesteckt.
  • Das untere Ende des Stecklings wird in Bewurzelungspulver getaucht, dies fördert die Bildung junger Hortensien.
  • Anschließend gießt man sie und der Topf wird zur Anfangszeit mit Plastikfolie überdeckt.
  • Die verbliebenen Blätter des Hortensien-Stecklings werden um die Hälfte gekürzt, so wird die Gefahr verringert, dass die Stecklinge vertrocknen.

Die Bauernhortensie selbst pflanzen:DSC_0137.JPG

  • Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, sobald kein Bodenfrost mehr auftreten kann.
  • Ist der ideale Standort gefunden, wird bereits durch den bedarfsgerechten Pflanzvorgang die spätere Pflege positiv beeinflusst.
  • Einerseits benötigt die Hortensie reichlich Wasser, andererseits verträgt sie keine Staunässe.
  • Als erstes  wird ein Pflanzloch ausgehoben, das mindestens doppelt so groß ist, wie der Wurzelballen.
  • Mit der Grabegabel wird der Boden des Pflanzlochs gelockert.
  • Eine vier bis sechs Zentimeter dicke Drainageschicht kommt in das Loch, welche aus Kies und Granulat  besteht.
  • Die ausgehobene Gartenerde wird mit etwas Kompost, etwas Rhododendrondünger und Hornspänen vermischt.
  • Von dieser Mischung kommt eine dünne Schicht über die Drainage.
  • Die Hortensie aus dem Topf nehmen ohne dass die Wurzeln beschädigt werden.
  • In einen Eimer Wasser wird der Wurzelballen hineingesteckt, bis er keine Luftblasen mehr schlägt.
  • Danach setzt man ihn in das vorbereitete Pflanzloch.
  • Der Wurzelballen sollte ebenerdig eingepflanzt werden, damit genug Luft an die Wurzeln gelangt.
  • Die Erde leicht festtreten, wobei ein etwa 15 Zentimeter hoher Gießrand geformt wird, sodass das Wasser zur Mitte laufen kann.
  • Nach der Bepflanzung wird die Hortensie einmal kräftig gegossen.