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"Herbstzauber" mit Astern , Chrysanthemen und Co

IMG_4266.JPGBunt gefärbtes Laub an den Bäumen und Kürbisse in hunderten von Farben und Formen: Der Herbst verzaubert den Gertrudenhof in ein farbenfrohes Kürbis- und Pflanzenparadies. Und auch für Beet und Balkon hat der Herbst so einiges zu bieten: Strahlend schöne Chrysanthemen und Astern und eine ganze Vielzahl an Herbststauden bringen neuen Schwung und neue Farbe auch zu Ihnen nach Hause!

Die Pflanzen-Kollektion Herbstzauber™ kann nach Lust und Laune kombiniert werden und verspricht den ganzen Herbst hindurch ein tolles Bild auf Balkon oder Terrasse.

  • Die winterharten Stauden sind tolle Blatt- und Blütenpflanzen, die Kälte und Nässe trotzen und Ihre Gefäße bis tief in den Winter hinein zieren. 
  • Die Pflanzen wachsen nicht mehr viel vor Wintereinbruch und können daher ruhig dicht gepflanzt werden.
  • Viele sind auch wintergrün, andere wiederum sterben nach starkem Frost oberirdisch ab.
  • Herbstzauber™ ist denkbar pflegeleicht: Einfach zusammenstellen, pflanzen und gut angießen.
  • Sie können von August bis November pflanzen; die Pflanzen sollten jedoch vor dem Winter Zeit haben, ein wenig einzuwurzeln.
  • Nicht vergessen: Ab und zu gießen, denn auch in der kalten Jahreszeit darf die Erde nicht zu trocken werden.
  • Düngen ist in der Regel nicht erforderlich, denn im Winter sind diese Pflanzen anspruchslos. Die Pflanzen sind für sonnige und schattige Standorte geeignet.

Astern und Chrysanthemen - die blühenden Highlights im Herbst:

Astern

Astern lassen keine Wünsche offen – vor Allem die Herbst-Astern sind wahre Multitalente.

  • Sie sind in vielen Farben erhältlich und bringen wochenlang im Spätsommer und Herbst die wunderschönen Blüten mit goldener Mitte hervor.
  • Dank ihren unterschiedlichen Wuchsformen – vom Polster bis zum Zwei-Meter-Riesen – sind sie jeder sonnigen Gartensituation gewachsen und stellen kaum Ansprüche an die Bodenqualität.
  • Astern gehören zur Familie der Korbblütler.
  • Ihre leuchtenden, sternförmigen Blüten verzaubern ab Juli den gesamten Sommer hindurch bis zum Oktober sowohl Blumenbeete als auch Balkone.
  • Somit sorgen sie im Garten auch noch für eine muntere Farbenvielfalt, wenn die Tage allmählich wieder kürzer werden und andere Sommerblumen bereits langsam ihre Blühkraft verlieren.

Astern - von Juli bis in den späten Herbst genießen:

  • Den Übergang zwischen Sommer- und Herbstastern bilden Bergastern , die von Juli bis Anfang Oktober blühen. Sie bevorzugen - anders als ihre Verwandten - kalkhaltige Erde.
  • Im August und September folgen niedrige Kissenastern, die auch im Halbschatten so reichlich blühen, dass von den Blättern kaum mehr etwas zu sehen ist.
  • Im September und Oktober sind die hohen Rauhblattastern  und Glattblattastern an der Reihe, und im November zeigen die Myrtenastern ihre winzigen schleierartigen Blüten.
  • Geschickt miteinander kombiniert blühen Herbstastern monatelang. Aber auch mit anderen Spätblühern wie Goldrute (Solidago) und Herbstanemonen oder Ziergräsern bilden sie dekorative Gruppen.

Wichtig ist der richtige Standort:

  • Die meisten Astern mögen es sonnig und gleichmäßig feucht. In Trockenzeiten sollten sie wässern.

Übrigens nicht nur zweibeinige Pflanzenfreunde lieben Astern, sondern auch viele Insekten. Diese finden in der Blumenpracht noch den ganzen Herbst über reichlich Nahrung.

Astern als Schnittblume – eine bunte Pracht in jeder Vase

Für ein langes Leben der Aster als Schnittblume können sie einiges tun. Schneiden sie die Stiele frisch an und entfernen sie alle Blätter, die ins Vasenwasser ragen würden. Geben sie dem Wasser ein Frischhaltemittel zu und füllen sie in den folgenden Tagen nur das verbrauchte Wasser auf.


Chrysanthemen

Chrysanthemen erfreuen sich als Garten- und Balkonpflanze großer Beliebtheit. Ihre Farben und Formen sind so vielfältig, dass sie sich für fast jeden Geschmack anbieten. Zudem sind sie robust und oft auch winterhart.

Chrysanthemen-Pflege beginnt schon bei der richtigen Wahl des Standortes:

  • Der optimale Standort für Chrysanthemen ist ein sonniger Platz in einem nährstoffreichen, feuchten Boden.
  • Die Blume benötigt zum Öffnen der Blütenknospen in der Regel drei bis vier Stunden Sonne am Tag.
  • Das Erdreich sollte humos und durchlässig sein.

Eine Faustregel lautet: Je sonniger der Standort ist, desto prächtiger blüht die Chrysantheme. Und je geschützter ein Standort ist, desto länger dauert die Blütezeit.

Tipp: Suchen Sie am besten einen Platz, der von Mauern oder Hecken geschützt und gleichzeitig hell ist.

Pflege von Chrysanthemen:

  • Chrysanthemen-Pflege bedeutet hauptsächlich Gießen und Düngen: Die robuste, aber starkzehrende Pflanze benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit und darf niemals austrocknen. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden.
  • Tipp: Überprüfen Sie vor dem Gießen die Erde mit den Fingern. Auch reichliches Düngen tut der Pflanze gut.
  • Chrysanthemen sind nur bis zu gewissen Temperaturen winterhart. Wird es zu kalt, sollten Sie ein paar Maßnahmen zum Winterschutz ergreifen.
  • Wenn Sie Ihre Chrysanthemen im Gartenbeet überwintern möchten, empfiehlt es sich, sie mit Laub oder Fichtenreisig abzudecken.
  • Falls die Pflanzen in Kübeln wachsen, stellen Sie diese möglichst nah an die Hauswand.
  • Ein optimaler Winterplatz für den Chrysanthemen-Topf wäre ein kühles, helles Quartier mit etwa acht Grad Celsius.
  • Über die Winterzeit sollten Sie die Chrysanthemen seltener gießen und lediglich darauf achten, dass die Wurzelballen feucht sind.

Chrysanthemen als Schnittblume – sehr beliebt

Die Chrysantheme ist als Schnittblume sehr dankbar. Die Farben- und Sortenvielfalt der Chrysanthemen macht sie sehr beliebt für die eigene Vase oder zum Verschenken. Die herrlich warmen Herbstfarben sind ein wirklich schöner Farbtupfer.

Aber herausragend ist die lange Haltbarkeit der Chrysantheme als Schnittblume. Sie mag sich schon mal gern 14 Tage oder länger in Ihrer Vase wohlfühlen. Wichtig ist auch hier, der regelmäßige Wasserwechsel und immer wieder die Stiele neu anzuschneiden.

 

Weitere „Herbstzauber-Highlights“:

Blauschwingel

Polster bildendes Gras mit horstigem Wuchs. Die längeren Blauschwingel-Halme haben eine kühle stahlblaue Färbung.

Bleiwurz

Besonders wertige Pflanze. Ab September erscheinen über viele Wochen hinweg, endständig, enzianblaue Bleiwurz-Blüten. Das Laub verfärbt sich bei niedrigen Temperaturen leuchtend rot, so dass ein schöner Kontrast entsteht.

Fetthenne

Eine schöne herbstblühende Staude mit fleischig-sukkulenten Blättern und schirmförmigen großen Blütenständen mit unzähligen kleinen Blüten. Die Blütenstände färben sich langsam von grünlich-weiß bis hin zu kräftig lachsrosa.

Goldrute

Attraktive, klein bleibende und buschig wachsende Goldruten-Spezialität. Die goldgelben Blütenrispen erscheinen Mitte September. Gut auch als Schnittblume in der Vase.

Goldköpfchen/Ajania

Große, gelbe Blütenköpfchen erscheinen ab September über dunkelgrünem Laub. Die Blattunterseiten sind weiß und fühlen sich an wie Samt. Sonniger Standort bevorzugt.

Günsel

Robuste Herbstpflanze mit besonders schönem, glänzendem, Ebenholz farbenem Laub. Sie ist kompakt und gleichmäßig im Aufbau, wächst halbhängend und bildet Ausläufer.

Heiligenkraut

Aus der Mittelmeerraum-Region stammt das Heiligenkraut. Eine buschig-kugelig wachsende Pflanze mit feinfiedrigen, silber-weißen Blättchen, die leicht duften. Pflegeleichte und erstaunlich frostfeste Sorte. Im Frühjahr erscheinen goldgelbe, kugelförmige Blütenknöpfe.

Johanniskraut/Hypericum

Mit ihren großen, goldgelben Blüten über dem gesunden Laub machen ‘Arcadia’ zusammen mit dem attraktiven roten Fruchtschmuck zu einem echten Hingucker. Sonniger Standort bevorzugt.

Purpurglöckchen

Außergewöhnliche und ausdruckstarke Heuchera-Spezialität: Großes mattrosa-orangefarbenes Laub mit zarter rotbrauner Zeichnung. Geheimtipp!

Schneefelberich

Buschig wachsende, kompakte Sorte, aus einer japanischen Wildart hervorgegangen. Im Spätsommer erscheinen unzählige Blütenkerzen mit sternförmigen, weißen Blüten. Bevor die Staude einzieht, verfärbt sich ihr frischgrünes Laub leuchtend rot.

Stacheldraht

Eine silbrige Blattschönheit aus Westaustralien. Die Blättchen liegen fast unsichtbar schuppenartig an und bilden bizarre Zweige, die der Pflanze den Namen 'Stacheldraht-Pflanze' geben. Feucht halten und gelegentlich düngen.

Sternwurz

Im Sommer bildet die Sorte eine Vielzahl silbriger Rosetten aus. Mit beginnendem Kurztag entwickeln sie sich zu zapfenartigen Ausschüben. Die 'Kappen' können bis zu 25 cm hoch werden und beginnen Ende September von der Basis an cremefarben zu blühen.