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Calluna und Erika – leuchtende Farben das ganze Jahr hindurch

DSC_1572.JPGMehr als 850 Arten zählen zu den Heidekrautgewächsen. Wir bezeichnen sie meist als Erika. Die Besenheide, oder auch Calluna, ist zwar eine enge Verwandte, gehört aber streng genommen nicht zu den Erika-Sorten. Unsere Floristinnen stehen Ihnen gern beratend zur Seite, damit Sie diese wunderschönen Pflanzen lange bewundern können. Kommen Sie einfach in unser Pflanzenparadies im Innenhof.

Die Sorten der Calluna (Knospenheide) blühen etwa von Juli bis Dezember. Die Sorten der Schneeheide (Erica) hingegen zeigen ihre Farben von November bis April und unterscheiden sich von der Calluna durch ihre nadelförmigen Blättern, die jeweils zu viert in Quirlen an den verholzten Stängeln sitzen und einen hellen, knorpeligen umgerollten Rand aufweisen. Bei der Schneeheide sind alle Sorten winterfest, bei den Calluna nur einige Sorten, wie die auf dem Gertrudenhof besonders beliebten Sorten unter dem Label "Garden Girls".

Gardengirls® : die besonders beliebten winterharten Callunen auf dem Gertrudenhof

Gardengirls®sind das Spitzensortiment winterharter Knospenheide. Sie bilden eine Sortengruppe der Besenheide (Calluna vulgaris), bei der sich die Blütenknospen nicht öffnen. Die farbigen Kelchblätter sind sehr widerstandsfähig gegen die widrigen Witterungseinflüsse des Spätherbstes. Sie trotzen Regen, Nebel und selbst Nachtfrost bis in den Winter hinein. Die Premium-Qualität wird durch regelmäßige Kontrollen der Produktionsbetriebe sichergestellt. Im September und Oktober finden Sie diese Knospenheide bei uns auf dem Gertrudenhof. Sie erkennen die Pflanzen an der Markenauszeichnung und dem jeweiligen Sortennamen.

Das heutige Sortiment der Gardengirls®, der "Mädchen für den Garten" ist das Ergebnis 30-jähriger Züchtungsarbeit. Die Farbenvielfalt und die Leuchtkraft der Sorten sind einzigartig auf dem Markt. Die bekannt hohe Haltbarkeit und Wetterfestigkeit sowie die Anspruchslosigkeit der Pflanzen machen sie zu beliebten Herbstblühern. Ob in Beet und Balkon oder in Garten und Zimmer, Gardengirls® sind ein echter Blickfang.

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Gardengirls® überzeugen nicht nur durch ihre lange farbintensive Blüte, sondern auch durch ihre leichte Pflege. Gießen bei Bedarf genügt, weitere Pflege und Düngung sind nicht notwendig. Als dekorativer Schmuck für die Herbst- und Wintermonate kommen Gardengirls® mit jedem Boden zurecht. Nur wenn Sie einen dauerhaften Heidegarten anlegen möchten, empfiehlt sich ein leicht saurer Boden. In diesem Fall sollten auch die verblassten Blütentriebe im März oder April abgeschnitten werden.

Bei beiden Vertretern gibt es unter anderem die Farben weiß, rosa, rot und lila. Sie sind eher anspruchslos, pflegeleicht und robust. Aus diesem Grund sind die Pflanzen so beliebt und findet sich in vielen Gärten oder auch in Töpfen und Kästen auf dem Balkon oder der Terrasse.

Welche Sorte blühen nach den Gardengirls?

  • Nach Ende der Blütezeit der Gardengirks folgt im Januar die Winterheide. Sie pflanzt man ebenfalls am besten in kalkhaltigen Boden.
  • Von Februar bis April blühen die Winter-Heidesorten „Golden Starlet“ mit ihren goldgelben Blättern und „Whisky“ deren Blätter von orange bis bronzefarben reichen. Diese Sorten können Sie gut mit den ersten Zwiebelblumen arrangieren. Ihr farbiges Laub macht sie zusätzlich zum Blickfang.
  • Ab März können Sie sich auch an der Englischen Heide erfreuen. Auch sie mag noch kalkhaltigen Boden.
  • Im Sommer (Juni-Juli) haben die Sommerheide und die Besenheide ihre Hauptblüte. Diese dauert bis zum Winter an.

Tipps für den Garten:

DSC_1581.JPGDie beste Pflanzzeit für Heide ist im September/Oktober:

  • Wichtig ist, dass es noch nicht zu kalt ist, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Pflanze nicht mehr wurzeln kann und somit erfriert.
  • außerdem paßt zu dieser Jahreszeit die Farbenfrohe Knospenheide perfekt ins Herbstbeet und bei einer ausgewogenen Mischung mit der dann noch grünben Winterheide ist das Beet dann schon gleich mitbereitet für den Winter, man muss dann später nur noch andere verblühte einjährige Herbstgewächse ersetzen oder das Beet später mit Zweigen auskleiden und winterlich dekorieren.

Der richtige Boden:

  • Wie schon erwähnt ist das Heidekrautgewächs sehr anspruchslos.
  • Damit sie gut gedeiht kommt es nur auf den richtigen Boden an. Dieser sollte locker, sandig und humos sein. Auch leicht saure Erde mag die Pflanze.
  • Zu bedenken ist aber, dass die meisten Böden im Garten zu schwer für Pflanzen sind und er deshalb mit Torf oder Rhododendren-Erde vermischt werden sollte.
  • Die Winterheide mag kalkhaltige Böden. Hier kann man Moorerde oder Torf mit Sand und Kies unter die Erde mischen.

Wie pflanze ich?

  • Es bleibt Ihnen überlassen, wie viele unterschiedliche Sorten Sie in Ihren Garten pflanzen möchten.
  • Aber, setzen Sie immer einige Pflanzen der gleichen Sorte zusammen. So erreichen Sie diese verschiedenen Farbkleckse, die Sie sich für Ihren Garten wünschen.
  • Pflanzen Sie dann die unterschiedlichen Sorten unregelmäßig nebeneinander, denn so sieht sie am natürlichsten aus.

Generell gilt, dass Heidekraut nicht gern alleine steht.

Unsere Pflanztipps:

Egal ob für den Garten oder den Balkon, setzen Sie die Pflanze bis zur Ballenoberkante in die Erde. Nur so ist die Wurzel nach dem Setzen der Erde komplett im Boden. Es gilt, lieber zu tief als zu hoch einpflanzen.

Wenn Sie möchten, können Sie auch große Steine oder Wurzeln in Ihr Beet einbauen. So entstehen kleine Hügel oder Mulden und sie erreichen ein schönes Gesamtbild.

Der richtige Schnitt:

  • Bei den Winterheidesorten ist es nicht unbedingt nötig sie zurück zu schneiden. Entfernen Sie einfach nur die abgestorbenen Blüten, sobald sie ihre Farbe verloren haben.
  • Die Sommerheidesorten schneiden Sie erst im Frühjahr gut zurück, denn ihr Laub färbt sich im Winter sehr schön. Achten Sie beim Schnitt darauf, leicht schräg zu schneiden. Ansonsten können Sie die verholzten Stängel so weit zurückschneiden, wie Sie möchten. Meist ist allerdings nur ein leichtes stutzen nötig.

Tipps für den Balkon:

DSC_1580.JPGIm Balkonkasten ist ein Abstand zwischen den Pflanzen von 10-15 cm notwendig. Denn Eriken und Callunen entwickeln sich im Herbst noch weiter, bevor sie im Winter ihr Wachstum einstellen.

Wie gießen Sie richtig?!

  • Heide sollte regelmäßig gegossen werden, denn sie mag keine längere Trockenheit.
  • Sollte sie dennoch völlig ausgetrocknet sein, tauchen Sie sie unter Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Aber achten Sie auch darauf, dass die Pflanze niemals im Wasser steht. Gießen Sie daher erst, wenn die obere Erde trocken ist. Wasser, das in den Topf läuft, schütten Sie bitte weg, denn sonst entsteht schnell Wurzelfäule.

Wo steht Ihr Heidekrautgewächs am besten?!

  • Wählen Sie bei Frost einen hellen Ort ohne volle Sonne, denn dadurch verdunstet Wasser, das die Pflanzen aufgrund des gefrorenen Bodens nicht durch gießen neu aufnehmen kann.
  • Am besten ist ein Platz im Halbschatten.

Der richtige Schnitt:

  • Schneiden Sie sie nach der Blüte gut zurück, denn sonst besteht die Gefahr, dass Sie von unten verkahlt. Außerdem gewährleisten Sie so, dass ein neuer Austrieb erfolgt.

Unser besonderer Dekotipp:

Setzen Sie Ihre Heide einmal ganz neu in Szene. Gestalten Sie sie mit Ziergräsern, Veilchen oder Torfmyrthe. In Verbindung mit verschiedenen Töpfen und Accessoires erhalten Sie zur Jahreszeit oder zum Anlass passende Kombinationen.

Krankheiten vermeiden:

  • Heidepflanzen sind nicht sehr anfällig für Krankheiten. Achten sie nur darauf, dass Sie die Pflanzen nicht zu eng zusammenpflanzen, denn durch die ständige Luftzirkulation vermeiden Sie Pilzerkrankungen.