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Der Fingerhut gehört zur Familie der Wegerichgewächse, er ist mit seinen markant geformten Blüten eine so auffällige Pflanze, das man ihn kaum wieder vergisst, wenn man ihn einmal kennengelernt hat.

Die meisten lernen ihn zuerst in Gärten kennen, denn dort wird er gerne als Zierpflanze angebaut. Er kommt in Europa aber auch häufig wild vor, zum Beispiel auf Waldlichtungen.

  • Seinen Namen verdankt der Fingerhut seiner trichterförmigen Blüte, die dem Fingerhut ähnlich sieht, welcher früher zum Schutz beim Nähen oder Socken stopfen verwendet wurde.

  • Es gibt sowohl zweijährige als auch mehrjährige Sorten, die jeden Vorgarten mit Wuchshöhen von 60 Zentimetern bis zu 2 Metern und mit einer ganzen Reihe von Farbtönen verzaubern!

WICHTIG:

Besondere Vorsicht ist jedoch bei Familien mit Kindern sowie Hundebesitzern und dem Fingerhut im Garten geboten, da er in allen Teilen stark giftig ist und der Verzehr von bereits wenigen Pflanzenteilen zum Tode führen kann. Auch das Berühren einzelner Pflanzenteile kann Hautreizungen bewirken, so dass hier ein Arbeiten mit Gartenhandschuhen unbedingt zu empfehlen ist.

Das perfekte Plätzchen:

  • Der Fingerhut liebt halbschattige Standorte, da der Fingerhut verhältnismäßig anspruchslos ist und in fast allen Lagen gedeiht kann sind aber auch schattige oder sonnige Plätze in Ordnung.

  • Die Pflanzen sollten hier im Abstand von circa 40 Zentimetern in einen humusreichen Boden eingepflanzt werden, damit sich eine prächtige Staude daraus entwickeln kann.

Pflege:

  • Da sich der Fingerhut besonders gut selbst aussät, sollten verblühte Stängel zur Samenbildung ruhig stehen gelassen werden.

  • Im Herbst sollte Verblühtes bis zum Boden abgeschnitten werden.

  • Im Frühjahr sollten die Erde mit einem Volldünger angereichert werden.

  • Bei besonders trockenen Böden sollte zusätzlich Rindenmulch verwendet werden,um ausreichend Feuchtigkeit im Boden zu speichern.

  • Im Spätfrühling können Samen in Töpfe ausgesät und ins Beet gestellt werden.

  • Junge Pflanzen sollten mit Abständen von ca. 40 cm zueinander ins Freiland gepflanzt werden. Diese sollte man gut und regelmäßig bis zum Anwachsen wässern.

  • Falls der Fingerhut bereits im Garten wächst, sollte man sich auf die Selbstaussaat verlassen, da sie oftmals zu einzigartigen Blickfängen beiträgt und problemlos von statten geht.

Krankheiten und Schädlinge:

  • Der Fingerhut ist anfällig für echten Mehltau sowie Blattflecken. Sollte man eins der beiden feststellen empfiehlt sich eine Spritzung mit Fungizid.