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Das Edel- und Fleißige Lieschen

Bereits im späten Frühjahr wird es auch für das Edel- und dem Fleißigen Lieschen Zeit, ihre prachtvollen Blüten zum Einsatz zu bringen und uns das ganze Jahr über, mit ihrer Schönheit zu erfreuen. Nicht ohne Grund stammt auch daher ihr Name „Fleißiges Lieschen“ oder „Edellieschen“.

Das Edel- und das Fleißige Lieschen erfreuen uns in kräftigen Farben wie weiß, rosa, violett, pink und auch in orange. Dazu können die Blüten gefüllt, ungefüllt und mehrfarbig sein. Das Edel- und das Fleißige Lieschen gehören zu den beliebtesten Balkon- und Beetpflanzen ganz Deutschland und verwandeln jedes Fensterbrett in ein wunderschönes Blumenmeer. Ob als Zimmer- oder Balkonpflanze, dass Edel- und das Fleißige Lieschen erfüllen ihrem Namen alle Ehre. Schauen Sie einfach bei uns im Gertrudenhof vorbei und überzeugen Sie sich selbst von diesen Schönheiten, die bei uns im Innenhof für Sie von März bis Juli erhältlich sind. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gerne berät Sie unser Floristik-Team auch telefonisch unter 02233 72816! 

Das edel- und fleißige Lieschen gehört zu der Familie der Balsaminengewächse und stammt ursprünglich aus Ostafrika. Meist erreichen die tropischen Pflanzen eine Höhe von 30 bis 70 cm. Bis in den späten Herbst blühen die einjährigen Pflanzen, wie zum Beispiel die „Impatiens walleriana“. Nur wenige Sorten sind mehrjährig. Um langfristig was von der Schönheit der Blüten zu haben, benötigt es einer recht anspruchslosen Pflege. Die idealen Kombinationspflanzen stellen Petunien, und Eisbegonien dar.

Das Edellieschen:

Das Edellieschen ist eine moderne Zuchtform des Fleißigen Lieschens und gehört zur  Familie der Springkräuter. Ein vergleichsweisender Wuchs, schmalere Laubblätter und größere Blüten, zeichnet das Edellieschen zum Fleißigen Lieschen aus. Dazu wirkt das Edellieschen eleganter und erreicht im Topf eine Größe von bis zu 40 cm. Das Edellieschen, das ursprünglich aus Ostafrika stammt, ist eine anspruchslose Pflanze und eignet sich wie auch das fleißige Lieschen, für die Fensterbank, Balkon, Terrasse und für den Garten.  Die Blumenerde sollte humos, frisch und durchlässig sein. Das Gießen und Düngern sollte handelsüblich sein, jedoch sollte Staunässe vermeidet werden. Der Befall von Schädlingen ist wie auch beim Fleißigen Lieschen zu händigen. Das Edellieschen harmoniert hervorragend mit anderen Pflanzen wie der Margerite, Verbene, Zauberglöckchen und dem Blaukissen.

Der richtige Standort:

Ein Standort im Halbschatten, oder Schatten ist für das Edel- und dem Fleißige Lieschen ganz ok, jedoch danken Sie es Ihnen mit einer wundervollen Blütenpracht, wenn man sie an einem sonnigen Standort positioniert.  Direkte Mittagssonne sollte man vermeiden. Als Zimmerpflanze kultiviert, sollte ein Fenster, dass auf den Norden ausgerichtet ist, ausgewählt werden.  Nachtfröste vermeiden, denn darauf reagieren die Pflanzen nicht gut. Sie bevorzugen eher warme Temperaturen.  Der Boden sollte gut durchlässig sein, reich an Nährstoffen, Humus und kann mit verrottetem Stallmist oder Gartenkompost angereichert sein.

Die richtige Pflege:

Um Staunässe zu vermeiden kann man schon im Vorfeld für Vorkehrungen sorgen. Das Edel- und das Fleißige Lieschen das in Balkonkästen oder in Kübeln gepflanzt werden, können mit einer Drainageschicht gepflanzt werden. Der Erde kann man feinen Kies dazu geben, diese leitet das Wasser besser ab. Auf das Abzugsloch im Boden kann man noch einen größeren Kiesel oder Tonscherben legen. So verhindert man Verstopfungen des Loches und somit die Staunässe. Verwelkte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, somit gewährleistet man den Pflanzen einen Nachschub an neuen Blüten.  Ein regelmäßiges Umtopfen gehört ebenso zur guten Pflege. Dabei werden lange und kahl gewordene Triebe zurück geschnitten. Zur Vermehrung können dann die Spitzen der Triebe als Stecklinge verwendet werden. Sobald die Triebe lang und dünn sind, kann jederzeit gestützt werden.

Das Gießen:

Im Sommer benötigt das Edel- und das Fleißige Lieschen eine Menge Wasser. Empfehlenswert ist kalkarmes Wasser, abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser. Den Wurzelballen steht feucht halten. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte der Boden stets leicht antrocknen, nicht jedoch vollständig austrocknen.

Das Düngen:

Der Blütenreichtum wird durch die gezielte Gabe von zusätzlichen Nährstoffen, die im Dünger vorhanden sind, optimal gefördert. Düngebeginn erfolgt im März und erschreckt sich über den ganzen Sommer bis hin zum September. Empfehlenswert ist hierzu alle vier Wochen zu düngen. Pflanzen in Pflanzgefäße sollten alle zwei Wochen gedüngt werden. Es empfiehlt sich Flüssigdünger mit Guano für das Fleißige Lieschen. Für Gefäßkulturen können auch Langzweitdünger, die unter die Erde gemischt werden, zum Einsatz kommen. Organische Dünger wie Hornerde, sind ebenso gut geeignet.

Das Überwintern:

Eine Überwinterung ist nur bei einer mehrjährigen Lieschen Pflanze möglich. Bei einjährigen ist es selten aber nicht unwahrscheinlich, dass man sie auch überwintern kann. Ab September sollten Pflanzen die im Freien stehen, wieder ins Haus geholt werden. Temperaturen unter 10° Celsius wirken sich nachteilig auf die Blüten aus. Eine gute Überwinterung ist in Räumen möglich, die eine Temperatur von 15-20° Celsius aufweisen. Ein heller Standort sollte ebenso vorhanden sein. Bis April verbleibt das Gewächs im Winterquartier. Das Gießen wir eingeschränkt und auf das Düngen kann ganz verzichtet werden. Nach der Winterruhe folgt das Umtopfen. Das Umtopfen sollte stets in einem durchlässigen Substrat erfolgen. Lange Triebe werden zurück geschnitten. Erst bei Temperaturen von 10° Celsius kann ein Umpflanzen ins Freie erfolgen.

Die Vermehrung:

Eine Vermehrung der Pflanze  erfolgt über Samen und Kopfstecklinge. Am besten wird im Frühjahr während des Umtopfens oder beim Rückschnitt der Steckling gewonnen. (Bei einem Steckling handelt es sich um die Triebspitzen der Pflanze). Zur Vermehrung sollten die Stecklinge eine Größe von mindestens 5 cm aufweisen. Die Erde, in das der Steckling eingesetzt werden soll, sollte ein Gemisch aus Torf und Sand sein. Als Alternative kann man die Triebspitzen ins Wasser hängen lassen. Nach der raschen Bewurzelung bilden sich ausreichend Wurzeln. Nach der Wurzelbildung kann die Pflanze umgetopft werden. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Wurzelausläufer sind leicht brechbar. Die Erde in das das jung Pflänzchen umgetopft wird, kann das für erwachsene Pflanzen Substrat verwendet werden. In der Regel dauert es vier Monate, bis sich die ersten Blüten ausbilden.

Die Aussaat:

Ab Februar und März kann eine Vermehrung des fleißigen Lieschen erfolgen. In einem Blumentopf, dass mit spezieller Anzuchterde gefüllt ist, kann das Vorziehen erfolgen. Die Samen sollten bei der Aussaat nur leicht mit Erde bedeckt sein, da die Samen des Fleißigen Lieschens zu den Lichtkeimen gehören. Eine Anzucht sollte bei Temperaturen von ca. 20° Celsius erfolgen. Die Samen können gut keimen, indem man eine Haube auf das Pflanzengefäß überstülpt. Man sollte gelegentlich für die Haube für einige Minuten abziehen, so bekommen die Samen etwas frische Luft. Nach etwa drei Wochen sollten die ersten Resultate zu sehen sein. Anschließend ist es ratsam, die Jungpflanzen zu pikieren. Der Abstand der einzelnen Exemplare sollte ca. 20 cm betragen.  Damit die Pflanze noch buschiger wächst, sollte ebenso während der Anzuchtzeit die Triebspitzen  gekürzt werden.

Ungebetene Gäste:

Jungpflanzen sind gegen die Umfallkrankheit betroffen. Diese Krankheit wird durch den Bodenpilz hervorgerufen. Ein typisches Symptom ist der Beginn des Befalls dunkler, oft eingeschnürte Stellen an der Stängelbasis. Die Jungpflanzen knicken ab und sterben.  Hilfe kann man schaffen, indem man das Substrat und den Standort wechselt. Ebenso sind häufige Besucher wie Blattläuse, Spinnmilben und den weißen Fliegen.

Ein Spinnmilbenbefall zeigt sich ab dem Frühjahr mit winzig, hellen Pünktchen auf den Blättern, die leicht als Saugmale identifiziert werden können. Bevor die Blätter dann ganz abfallen, verschmelzen die Punkte zu silbrigen und braunen Flecken. Vorbeugende Maßnahmen sind das gezielte Einbringen von Raubmilben und Laufkäfern. Bei einem akuten Befall helfen schonende Insektizide auf Rapsölbasis. Ebenso hilft das gezielte Entfernen erkrankter Blätter.

Den Befall von weißen Fliegen erkennt man daran, dass die Blätter vergilben, austrocknen und absterben. Mithilfe von Spinnen und Schlupfwespen können Sie diese vorbeugen. Notfalls sollten Nützlings schonende Insektizide eingesetzt werden.

Bei Pflanzen die sich besonders blühfaul zeigen und wo sich das Gewächs  zu Blattabwürfen neigen, sollten ihren Standort wechseln. Meist führt es dazu, wenn die Pflanze in einem zu nassen und kühlen Bereich steht. Handelt es sich bei einem sehr sonnigen und trockenen Standort, können Nährstoffdefizite die Folge sein.