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Azaleen - Blütenpracht für den Winter!

DSC_0021.JPGWer sich für die graue Winterzeit, oder den regnerischen Herbst eine schöne Blütenpracht in der Wohnung mit leuchtenden Farben wünscht, ist mit einer Azalee, auch als Alpenrose bekannt, genau richtig! Kaum eine andere Pflanze beglückt uns mit einer so pompösen Blumenpracht, wie die Azalee. Doch auch im Sommer lässt sie jeden Garten in voller Freude erstrahlen.

Bei uns in der Gertrudenhof Floristik-Werkstatt bekommen Sie beliebten Zimmerazaleen von November bis Ende März, denn dann haben sie ihre Blütezeit und erstrahlen in den Farben weiß, rot oder rosa. Überzeugen Sie sich selbst von der Blumenpracht und schauen Sie einfach bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Heimat und Bedeutung:

  • Die Azalee stammt aus Flusstälern Chinas.
  • Das lateinische Wort „azaleos“ steht für „trocken, hart und dürr“. Dies bezieht sich allerdings nicht auf die Ansprüche der Pflanze, sondern auf die Beschaffenheit ihrer Blätter.
  • Zu der umfangreichen Gattung der Rhododendron gehört eine Art, die in Zimmerkultur weit verbreitet ist, die „Rhododendron simii“ - die beliebten Zimmerazaleen.

Ihr Aussehen:

  • Azaleen haben kleine Blütensträucher, die bis zu 50 cm hoch und breit werden.
  • Die Blätter sind 2-3 cm lang und oval-rund geformt.
  • Die trichterförmigen Blüten sitzen endständig an den Trieben der Azalee Pflanze.
  • Die „Rhododendron simii“ gilt als die eigentliche Stammform der bekannten Zimmerazalee. Sie besitzt am Rand mit Borstenhaaren besetzte Blätter.
  • Die Blüten können gefüllt, einfach, oder auch zweifarbig sein und manchmal auch gekräuselt.

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Ihre Blütezeit:

  • Azaleen blühen von Oktober bis in den April hinein.
  • Verblühte Knospen sollten regelmäßig entfernt werden, sodass sich neue Blüten bilden können.

Das richtige Plätzchen auch zu Hause:

  • Azaleen mit Blüten oder Knospen lieben es an hellen Standorten ohne direkte Sonnenbestrahlung.
  • Mittlere Lichtverhältnisse sind außerhalb der Blütezeit am besten geeignet.
  • Im Sommer stellt man die Pflanze nach draußen in den Schatten eines Baumes. Dort hält man das Substrat der Azaleen gleichmäßig feucht und besprüht die Pflanze an warmen Abenden.
  • Der Wurzelballen sollte stets mit kalkfreiem Wasser feucht gehalten werden. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe.
  • Meist sind die Tage und Nächte im Mai konstant frostfrei. Zu dieser Zeit können die Zimmerazaleen auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse an einem schattigen Plätzchen stehen.
  • Im zeitigen Herbst, vor dem ersten Frost, stellt man die Azalee am besten für eine weitere Blüte in die Wohnung, wo sie nicht direkt im Zug steht. Sie bevorzugen Zimmertemperaturen zwischen 18-21 ° C.
  • Vermeiden Sie den direkten Platz an der Heizung, denn dies führt dazu, dass die Knospen, Blüten und Blätter vertrocknen.

Das richtige Gießen:

  • DSC_0011.JPGDen Wurzelballen stets feucht halten. Gießen Sie die Pflanze mit kalkfreiem- oder Regenwasser.
  • Befallenen Blüten kann man durch Gießen mit einem Spezialpräparat, zum Beispiel Fetrilon, Erste Hilfe leisten.
  • Die Töpfe kann man in mit Kieselsteinen und Wasser gefüllte Schalen oder Untersetzer setzten. Somit erhöht man die Luftfeuchtigkeit für Azaleen.

Gieß- Tipp:

  • Bestreuen Sie den Übertopf mit ein wenig Blähton, so steht die Pflanze nicht im Wasser und es führt nicht zu Staunässe.
  • Tauchen Sie die Azaleen gelegentlich (ca. alle 4 Wochen) so lange ins Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Lassen Sie das überschüssige Wasser ablaufen, sodass keine Staunässe entsteht und setzen die Pflanze wieder in ihren gewohnten Topf.
  • Dies lässt sich hervorragend vor dem Düngen zu praktizieren.

Richtig Düngen:

  • Beim Düngen ist es wichtig, dass die Erde immer feucht ist! Denn in trockener Erde könnten sich die Nährstoffe nicht richtig verteilen, an einer Stelle konzentrieren und die Wurzeln schädigen.
  • Ab August, nach der Blüte, werden die Azaleen nur noch mäßig gedüngt.
  • Ein Düngen ist im Abstand von 4 Wochen völlig ausreichend.
  • Ab August, bis zum Einsetzen der Blüten, düngt man die Pflanze nur noch alle 6 Wochen.
  • Der hierfür geeignete Dünger ist der Rhododendron-Dünger.

Die richtige Erde und das richtige Substrat verwenden:

  • Ein kalkfreies Gemisch aus einem Teil Komposterde, sowie zwei Teilen Torf und einem Teil scharfem Sand oder Perlite, sind für die Azaleen sehr gut geeignet.
  • Alternativ können Sie auch reines Torfkultursubstrat verwenden.
  • Für Azaleen empfiehlt es sich jedoch, fertig gemischte Rhododendron-Erde zu verwenden.

Unsere Pflege-Tipps:

  • DSC_0020.JPGVerwelkte Blüten und Blätter regelmäßig entfernen.
  • Um das buschige Wuchsbild der Azalee zu erhalten, sollten nach der Blüte alle langen Triebe zurück geschnitten werden.
  • Die Azalee verliert bei Ballentrockenheit, oder an einem zu warmen Standort, ihre Blüten und Knospen. In diesem Fall gießen Sie die Pflanze kräftig und stellen sie an einen kühleren Ort.

Die Pflanze vermehren:

  • Alle zwei bis drei Jahre kann man die Azalee nach der Blüte, bevor man sie ins Freie stellt, vermehren.
  • Durch Kopfstecklinge junger Triebe im zeitigen Frühjahr, kann die Azalee vermehrt werden.
  • 10 bis 15 cm lange Stecklinge in einen kleinen Topf stecken.
  • In dem Topf sollte ein feuchtes Substrat aus zwei Teilen scharfem Sand oder Perlite und einem Teil Torf enthalten sein.
  • Im Anschluss kann man den Topf in einen Vermehrungskasten oder an einen halbschattigen Platz stellen.
  • Nach 8-12 Wochen sollten sich die Stecklinge bewurzelt haben und die junge Azalee sollte in das für erwachsene Pflanzen empfohlene Rhododendron Substrat umgesetzt werden.

Sehen Sie hier den center.tv Blumentipp: "Azaleen - Blütenpracht für den Winter!"