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Allerheiligengestecke

Allerheiligen_2013_10.JPGVon Anfang Oktober bis zum Allerheiligentag selbst finden Sie eine große Auswahl an edlen Grabgestecken im Pflanzenparadies des Gertrudenhofes - jedes einzelne ein handgearbeitetes Unikat unserer Hoffloristen.

Das Allerheiligenfest:

Seit dem Jahr 835 feiert die katholische Kirche am 1.November das Allerheiligenfest, wie der Name schon sagt als Gedenktag an alle Heiligen. Doch nicht nur den Heiligen wird an diesem Tag gedacht, sondern der 1.November ist über die Jahrhunderte ein Tag geworden an dem generell den Verstorbenen der Familie gedacht wird. Viele besuchen an diesem Tag die Gräber ihrer Verstorbenen, entzünden ein Licht und stellen Herbstblumen und - als Zeichen der Hoffnung - grüne Zweige auf die Gräber. So entstanden die Grabgestecke, wie wir sie heute kennen.

Neben den klassichen Grabgestecken bietet die Floristik-Werkstatt des Gertrudenhofes aber auch eine große Auswahl an individuellem Grabschmuck zum Allerheiligentag: Stilvoll mit Moos oder Heide dekorierte Herzen, Kreuze aus Naturmaterialien oder ein blühenedes aufgeschlagenes Gebetbuch: für jeden Geschmack und jeden Grabtyp ist etwas dabei! Darüber hinaus beraten wir Sie auch gerne vor Ort und fertigen Ihnen Ihr individuelles Wunschgesteck - sprechen Sie und einfach an in der Gertrudenhof Floristik-Werkstatt oder telefonisch unter 02233 72816!

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Mit ein wenig Kreativität lässt sich ein Grabgesteck aber auch selbst herstellen:

Die Vorbereitungen:

  • Das klassische Grabgesteck wird in einer Schale befüllt mit Steckschaum gefertigt.
  • Zudem benötigt man Tannenzweige, diverses Grün wie Buchs, Thujazweige  oder Efeu.
  • Zum Ausdekorieren werden meist diverse Trockenblüten verwendet wie z.B. Protea Blüten, Schilfkolben, Badam , Holzrosen oder PalmCup.
  • Aber auch selbst gesammeltes wie Zapfen, bemoste Zweige etc. werden gern verwendet.

Das Fertigen des Grabgesteckes:

  • Im ersten Schritt werden die gesamten Materialien zum Stecken mit dem Messer angespitzt. Das betrifft beispielsweise die Zweige.
  • Zweige von hinten schneiden, um die Schnittstellen zu verbergen
  • die spitz zugeschnittenen Pflanzenmaterialien fest und nach unten zeigend in den Schwamm stecken, damit das Gesteck den Winter überdauert und nicht davonfliegen kann.
  • Am besten lässt man alles von hinten nach vorne zu kleiner werden, also die großen Zweige nach hinten und die kleinen Efeublätter nach vorn.
  • Ist das Grundgerüst vollendet, kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Setzen der  Akzente, die das Grabgesteck außergewöhnlich werden lassen und eindeutig beweisen, dass dies kein gekauftes Gesteck ist, kann jeder nach seinem eigenen Geschmack vornehmen. Ob man nun auf Blumen setzt, Figuren mit einbringt oder sogar Früchte, das kann man selbst entscheiden.
  • Lediglich sollte man auch hier beachten, dass das Gesteck einen Mittelpunkt erhält.

Noch ein kleiner Tipp:

Farben für ein Grabgesteck sollte man eher zurückhaltend wählen. Bunt darf sein, allerdings sollte man sich auf allerhöchstens zwei bzw. drei Farben beschränken, damit es nicht zu auffällig wird. Dezent und gedeckt ist bei einem Grabgesteck stets eine gute Wahl.