Das Yak

Unsere liebe Yak Dame Yaki bekamen wir im Sommer 2010 über den Tierschutz aus einer schlechten Haltung in einem kleinen Zirkus. Als sie bei uns ankam war sie sehr ängstlich, verschüchtert und wirkte fast schon depressiv. Im Gertrudenhof Streichelzoo hat sie das erste Mal eine Außenhaltung erlebt und genießt es jetzt sichtlich mit den anderen Streichelzoobewohnern auf der Weide die Seele baumeln zu lassen.

Heute ist Yaki schon eine Oma, braucht ein paar Mittelchen gegen Arthrose und Co und hat besonders mit der Hitze des immer heißer werdenden Sommer zu kämpfen. Über den Besuch ihrer Tierpfleger freut Yaki sich immer sehr, denn dann gibt es extra Rentner Futter und Streicheleinheiten. Nie hätten wir gedacht, dass aus dem einst so traumatisierten Yak mal ein so zutrauliches und anhängliches Tier werden würde.

Der Yak (wegen seiner Laute auch tibetanischer Grunzochse genannt) wurde bereits vor über 5000 Jahren durch den Menschen domestiziert und ist eine in Zentralasien weit verbreitete Rinderart. Während der Hausyak in großer Zahl im Himalaya, in der Mongolei und sogar im Süden von Sibirien verbreitet ist, ist der Wildyak vom Aussterben bedroht. Wegen seiner Anpassung an die extremen klimatischen Bedingungen seines Lebensraumes stellt der Yak im zentralasiatischen Hochland nach wie vor, für viele Menschen dort die Lebensgrundlage dar.

Es liefert ihnen nicht nur Milch, Fleisch, Leder, Haare und Wolle, sondern wird auch als Last- und Reittier genutzt. Dadurch ist auf einem über 1,4 Millionen Quadratkilometer großen Gebiet eine bäuerliche Lebensweise überwiegend nur durch den Yak möglich.

Charakteristisch für den Yak sind das teilweise sehr lange Fell und der buschige, lange Schweif.