Das Ungarische Zackelschaf

Im Gertrudenhof Streichelzoo leben die Zackelschafe Palermo und Gimli. Schon Palermos Eltern lebten bei uns im Streichelzoo und kamen aus Süddeutrschland zu uns in den Streichelzoo. Palermo ist eiegtlich eher etwas scheu und zurückhaltend, doch wenn es um Futter geht vergisst erdas kurzzeitig schon einmal.Gimli dagegen ist erst im Frühjahr 2021 bei uns eingezogen. Er wurde von Veterinäramt aus schlechter Haltung befreit und kam so zu uns in den Gnadenhof Streichelzoo. Gimli ist wie Palermo im ersten Moment etwas vorsichtig. Seine Neugier überwiegt dann aber doch ziemlich schnell. Wir freuen uns sehr darüber, dass Gimli in unserer Herde sofort Anschluss gefunden hat und wünschen ihm nun ein langes, fröhliches Leben auf dem Gertrudenhof!

Das Zackelschaf ist eine alte ungarische und mittelgroße Schafrasse, die als Gefährte der Ungarn gilt und lange Zeit das typische Tier der Schäfer im dortigen Tiefland war. Heute ist das Zackelschaf eine geschützte Rasse und stellt zusammen mit den anderen traditionellen Schafrassen nur noch fünf Prozent des Gesamtbestands in Ungarn dar.

Charakteristisch für die generell eher scheue Rasse sind die V-förmig nach oben abstehenden, geraden und korkenzieherartig gedrehten Hörner, über die beide Geschlechter verfügen. Wahrscheinlich ist diese ungewöhnliche Form durch genetische Mutation entstanden. Die Hörner der Böcke können ca. einen halben Meter lang werden und sehen meist sehr eindrucksvoll aus. Werden die Tiere allerdings früh kastriert entwickeln sie sich meist nicht ganz so prachtvoll und können ebenfalls eine abweichende Form bekommen, wie auch bei unserem Palermo zu erkennen ist, dessen Hörner artuntypisch nach hinten gewunden und nicht gedreht sind, wie die vom Gimli.

Das Fell des Zackelschafs ist eher grob und buschig und wird bis zu 30 cm lang. Die selteneren Tiere mit schwarzem Fell haben graue Haut, Hufe und Zungen. Bei den weißen Zackelschafen färbt sich das Fell cremefarben. Das Maul und die Beine nehmen dagegen eine hellbraune Farbe an.

Gegenwärtig wird diese Rasse vor allem wegen der Bewahrung der genetischen Reinheit gezüchtet. An immer mehr Orten fungiert es als touristische Sehenswürdigkeit.

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