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Das Mangalica Wollschwein

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Im Gertrudenhof Streichelzoo lebt ein verschmustes Wollschweinpärchen: Eber "Wolli" mit roter Wolle, Sau "Walli" mit blonder Wolle. Wolly und Wally kamen von Hobby-Züchtern n den Gertrudenhof Streichelzoo. Die beiden sind sehr verschmust, neugierig und freuen sich besonders, wenn sie ausgiebig geklault und mit Leckereien verwöhnt werden. Im Sommer mögen sie es mit Wasser abgespritzt zu werden und in großen Wannen zu baden!

Zur Verbesserung der Fleisch- und Speckleistung waren die Wollschweine in Ungarn, wo sie 1965 70% des gesamten Schweinebestandes ausmachten, sehr beliebt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie auch in die Nachbarländer exportiert. Bis in die 50er Jahre war das Wollschwein in Ungarn die vorherrschende Rasse. Es wurde dann von englischen Schweinerasen, die mehr Fleisch und weniger Speck hatten, so rigeros verdrängt, dass Ende der siebziger Jahre nicht einmal mehr 200 reinrassige Exemplare gezählt werden konnten. Heute sind sie aufgrund des leicht fettmamoriertem, dunklen Fleisches eine Delikatesse für Feinschmecker. tierische_freunde

Es werden dabei drei Farbschläge gezüchtet: großrahmige Blonde, Rote sowie schwalbenbäuchige Mangalica. Ihre dicke Speckschicht und das Haarkleid schützen die sehr robusten Schweine vor extremer Witterung. Sie können daher

ganzjährig im Freien leben, wenn ihnen ein Unterstand und eine Schlammsuhle zur Verfügung stehen. Der Charakter des Wollschweines ist sehr gutmütig. Bei guter Behandlung sind sie sehr zutraulich und lassen sich auch gerne anfassen.

 

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