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Tomaten - die roten Vitaminbomben

Über 1.000 verschiedene Sorten des kalorienarmen Fruchtgemüse gibt es. Und die leckersten davon natürlich das ganze Jahr über bei Ihrem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof: Doch egal ob Cocktail-, Kirsch-, Fleisch-, Flaschen- oder die normale Rundtomate, ihnen ist eines gemein: ihr Verzehr hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit

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Rezepttipps:

* Hausgemachte Tomatensuppe 

* Selbstgemachter Tomaten-Ketchup

* Tomatensauce für Pasta und mehr

* Tomaten-Blätterteig-Törtchen

* Penne mit Auberginen und Tomaten

* Tomaten auf Blätterteig

Tomaten sind gesund!

Besonders das für die rote Farbe verantwortliche Lycopin ist für die Gesundheit des Menschen wertvoll. Deshalb empfehlen Ernährungswissenschaftler den Verzehr von 250 Gramm Tomaten täglich.

Obwohl Tomaten zu 93 Prozent aus Wasser bestehen haben es die roten Früchte in sich. Sie enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Fruchtsäuren.
Besonders reich sind sie an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und dem sekundären Pflanzeninhaltsstoff Lycopin.

Lycopin soll Zellmembranen schützen

  • DSC_0794.JPGDer Tomate wird der Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften.
  • Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.
  • Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten "freien Radikale" zu bekämpfen.
  • Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.
  • Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann. 

Aber Achtung: Tomate ist nicht gleich Tomate. Besonders der Reifegrad und das Anbauverfahren beeinflussen den Geschmack sowie den Gehalt an Lycopin und verschiedenen Nährstoffen. Der Reifegrad beeinflusst vor allem die sensorischen Eigenschaften. Grün geerntete Tomaten reifen zwar bei der Lagerung nach, jedoch erreichen Tomaten nur ihr volles Aroma, wenn die Reifung an der Pflanze erfolgt. Freiland-Tomaten sind Gewächshaus-Tomaten überlegen. Sie haben nicht nur einen höheren Lycopin-Gehalt, sondern sind meist auch geschmacklich überzeugender.

Die kleine Sortenkunde:

Strauchtomate

DSC_0819.JPGDer Name verrät es: Wenn man Strauchtomaten kauft, dann hängen Sie an einer Art Ast. Eigentlich wachsen alle Tomaten wie "Trauben" an einem Strauch. Doch nur die Strauchtomate wird auch an einem Strauchteil verkauft.

Die Strauchtomate hat in der Regel einen Durchmessen von 4,5-6,5cm und hat ein sehr intensives Tomatenaroma.

Verwendung findet sie am Besten als Salat, Suppe oder Soße. Oder mögen Sie Tomaten lieber auf dem Brot? Auch dann sollten Sie die Strautomaten einmal probieren. Sie lässt sich nämlich ganz leicht schneiden.

Cherrytomate

Cherrytomaten oder Kirschtomaten gehören zur kleinsten Sorte Tomaten und werden meist ohne Rispen verkauft.
Es gibt leicht birnenförmige, gelbliche oder kirschförmige rote Cherrytomaten, die im Aroma auch etwas unterschiedlich sind.

Cherrytomaten eignen sich halbiert zur Dekoration von Salaten oder Aufschnittplatten, werden aber auch von Kindern gerne gegessen, die sie die kleinen Tomaten ganz in den Mund stecken können.

Am Besten entfaltet sich das Aroma von Cherrytomaten übrigens bei Zimmertemperatur.

Cocktailtomate

Cocktailtomaten, die noch an Rispen hängen, sind aromatischer als die Cherrytomaten, die ohne Rispen verkauft werden.

Genauso wie Cherrytomaten eigenen sich Cocktailtomaten zur Dekoration von Käse- und Aufschnittplatten oder aber zum Aufstecken auf Grillspieße.  

DSC_0824.JPGCoeur de Boeuf

Die coeur de boeuf, oder auch Ochsenherz-Tomate, ist eine weit verbreitete, aber im deutschen Raum relativ wenig gehandelte Fleischtomatensorte.

Die Ochsenherz-Tomate ist bis zu 500g schwer, stark gerippt, sehr fleischig und bringt meist hellrote Früchte hervor. Aber auch dunklere rote, rosa und auch gelbe Fruchtformen sind zu finden. Ihnen ist aber eines gemein: die vielfach gefaltete unförmige Gestalt, die nicht nur im Aussehen, sondern auch in Volumen und Gewicht tatsächlich dem Herz eines Ochsen gleicht.

Die, verglichen mit anderen Sorten, kurze Haltbarkeit und die Empfindlichkeit der Früchte für Transportschäden, sind die Hauptgrüne dafür, dass die Coeur de Boeuf im deutschen Handel eher selten zu finden ist. Dabei ist sie geschmacklich eine der besten Tomatensorten.

Besonders geeignet ist die Ochsenherz-Tomate für einen originalgetreuen Insalata Caprese mit Büffelmozzarella und Basilikum, aber auch für Soßen kann man sie ebenso gut verwenden.

San Marzano

Die fast ausgestorbene Tomatenrarität wurde mit Hilfe von Slow Food gerettet. Diese hocharomatische Flaschentomate, vom Fuße des Vesuvs, ist wegen ihrer zarten Beschaffenheit gut zu pellen und schmeckt bitter-süß.

Verwechseln Sie diese Tomaten nicht mit Allerwelts-Flaschentomaten, die mit dem zu unrecht geliehenen Namen "San Marzano" daherkommen. Die einzige Tomate mit geschützter Herkunftsbezeichnung, benannt nach dem Bauernflecken San Marzano, zeichnet ihr selten gewordenes, intensives Tomatenaroma aus. Unterstützt wird ihr genetisch bedingter, überreicher Geschmack durch die unendliche Fruchtbarkeit der örtlichen Vulkanerde. Hinzu kommt das ausgeglichene Meeresklima der neapolitanischen Küste.

Besonders geeignet ist die San Marzano zum zubereiten von Tomatensoße.

DSC_0790.JPGGrüne Zebra Tomaten

Die Grüne Zebra-Tomate ist eine Kreuzung aus vier alten Tomatensorten. Mehr als hundert Kreuzungsversuche waren nötig, um die Farbe und Musterung des Green Zebra zu erhalten. Wie ihr Name nahelegt, bleiben die Früchte grün und weisen eine markante Streifung auf. Mit zunehmender Reife färben sich die anfänglich hellgrünen Streifen gelb bis orangegelb. Es gibt wohl keine andere Tomate, die diese Färbung aufweist. Ihr Geschmack wird oft als hervorragend ausgeglichen mit einem eher niedrigen Säuregehalt beschrieben. Nach unserem Empfinden ist er eher erfrischend säuerlich. Die Früchte sind mittelgross und wiegen zwischen 80 und 120 Gramm.

Die Geschichte der Tomate:

Kultiviert wurde das Nachtschattengewächs in Südamerika, wo es in Mexiko den Azteken auch als Heilpflanze diente.
Ihr Anbau in unseren Breiten verdanken wir den spanischen Eroberern, die die Tomate mit der Kartoffel nach Europa gebracht haben.
Nicht nur ihre Arten, sondern auch ihre Namen sind zahlreich: Ihre Entdecker, die indianischen Ureinwohner, nannten sie "tumatle".
In Italien bezeichnet man sie ihrer ursprünglich gelben Farbe wegen als "pomodoro", was verheißungsvoll "Goldapfel" bedeutet.
Aber auch Liebes-, Paradiesapfel und Paradeiser sind Namen, die der Frucht bereits Vorschusslorbeeren einbringen.
Durch jahrhundertlange Züchtungen haben sich die geschätzten 2500 verschiedenen Tomatensorten zu feinen roten Früchten und einem vielseitigen Lieblingsgemüse in fast allen Küchen dieser Welt entwickelt. Nicht nur gesund, sondern auch kalorienarm
Tomaten sind aber nicht nur sehr gesund, sondern auch besonders kalorienarm.
Neben dem Lycopin haben sie einen hohen Anteil an Vitamin C, Mineralstoffen (z.B. Kalium) und wichtigen Spurenelementen.
Am besten schmecken natürlich am Strauch ausgereifte Tomaten - wer einen eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen.
Sicherlich hat jeder von uns schon einmal die Bekanntschaft mit wässrigen Tomaten gemacht, die grün gepflückt oder in Treibhäusern nachgereift sind.
Unreife grüne Tomaten sollten übrigens in rohem bzw. unverarbeiteten Zustand nicht verzehrt werden, da sie das giftige Alkaloid Tomatidin (entspricht dem Solanin der Kartoffel) enthalten. Dieses kann Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschleimhaut-Entzündungen oder Krämpfe hervorrufen. In sehr hohen Dosen kann Solanin tödlich sein. Aber auch hier gilt: "Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist". Das wusste schon Paracelsus.

Tipps zur richtigen Lagerung von Tomaten:

IMG_3966.JPGTomaten sind kälteempfindlich und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank, auch nicht ins Gemüsefach. Sie sollten bei Zimmertemperatur am besten an einem dunklen Platz aufbewahrt werden. So entfalten sie ihr volles Aroma.
Tomaten nicht gemeinsam mit anderen reifen Gemüsesorten wie z.B. Salatgurken lagern. Die roten Früchte geben ein natürliches Reifegas (Ethylen) ab, das Gurken leicht weich werden lässt.
Äpfel, die ebenfalls Ethylen produzieren, sorgen umgekehrt fürs Nachreifen von Tomaten. Dabei hilft auch, sie ins Sonnenlicht zu legen.
Frische Früchte innerhalb von vier bis fünf Tagen aufbrauchen. Licht, Wärme und Sauerstoff verringern sonst den Gehalt an Nährstoffen.

Anbau von Tomaten:

Klima und Standort:

  • Man gönnt Tomaten den wärmsten Standort im Garten, vorzugsweise Plätze vor Südwänden, wo Sonnenwärme zurückgestrahlt wird.
  • Tomaten erfordern keine Fruchtfolge, meinen einige Gartenexperten. Andere meinen, dass Tomaten ruhig in die Fruchtfolge mit einbezogen werden können.
  • Da Tomaten viel Sonne und meist auch Schutz vor Regen benötigen, ist die Einbeziehung in die Fruchtfolge aber bestimmt kein leichtes Unterfangen

Boden:

  • Tomaten brauchen tiefgründigen, nährstoffreichen Humus und viel Feuchtigkeit. Es bietet sich deshalb an, schon im Herbst Mist oder Frischkompost einzuarbeiten.
  • Gut vorbereitet wird der Boden aber auch durch Gründüngung.
  • Tomaten bleiben gesund, wenn sie mit ihren eigenen Abfällen gedüngt werden. Allerdings nur mit gesunden Blättern, kranke gehören in den Hausmüll, da an ihnen oft Pilzsporen haften, die zu erneuter Infektion führen können.
  • Auch andere Blätter, etwa der Brennnessel, tun den Tomaten gut und bewahren den Boden vor dem Austrocken.

Säen und Pflanzen:

  • In der zweiten Märzhälfte in Anzuchtkästen bei Zimmertemperatur.
  • Bei Verwendung von ungebeiztem Saatgut, sollten die Samen vor der Aussaat in einem Kaltwasserauszug von Knoblauch behandelt werden. Dieser Auszug verbessert die Keimfähigkeit und beugt Pilzkrankheiten wie z.B. der Krautfäule vor. Hergestellt wird der Auszug aus 100g klein geschnittenem Knoblauch auf 1 l Wasser. Der Knoblauch sollte nicht länger als 1 Stunde ziehen. Die Samen gibt man in ein feines Gazesäckchen und hängt dieses für 15 Min. in den Aufguß. Danach läßt man die Samen auf Zeitungspapier trocknen, vermeide dabei aber direkte Sonne. Spätestens nach einem Tag sollten die Samen dann ausgesät werden.
  • Nach Entfaltung der ersten richtigen Blätter (nicht die Keimblätter) pikieren mit einem Abstand von 3 - 5 cm. Pikierte Jungpflanzen sollten rechtzeitig abgehärtet werden, z.B. im Frühbeet oder unter Folienschutz.
  • Tomatensetzlinge müssen kräftig und gedrungen wachsen.
  • Da Tomaten keinen Frost vertragen, sollte man sie nicht vor dem 20. Mai ins Freiland auspflanzen.
  • Gepflanzt werden Tomaten mit einem Pflanzabstand von 50 - 60 cm.
  • Die etwas schräg liegende Pflanze tief pflanzen, so bilden sich neue Wurzeln aus.
  • Die Pflanzlöcher mit Kompostunterlage füllen.
  • Als Kübel bieten sich große Töpfe von mind. 5 l Inhalt an.
  • An die Wetterseite Stäbe setzen und die Pflanzen während der Wachstumsphase regelmäßig nachbinden.

Pflege und Düngung:

  • DSC_0833.JPGNach Möglichkeit die Pflanzen vor Regen schützen.
  • Auch beim Gießen in die Gießmulde füllen.
  • Der hohe Phosphor- und Stickstoffbedarf kann durch guten Kompost voll gedeckt werden.
  • Die im Herbst absterbenden Pflanzen sollte man zerkleinern und mit anderen Zutaten kompostieren.
  • Mit diesem Kompost wird der mehrjährige Tomatenstandort wieder gedüngt.
  • Beim Anbau unter Glas oder Folie für gute Belüftung sorgen.
  • Besonders günstig für Tomaten sind kalireiche Beinwellblätter und die kleingeschnittenen Geiztriebe als Bodendecke rund um die Pflanzen
  • Dem Gießwasser kann aber auch hin und wieder Blut-, Horn- und Knochenmehl hinzugefügt werden.
  • Tomaten sind Selbstbestäuber, deshalb Pflanzen, die nicht im Freien stehen, während der Blüte ab und an leicht rütteln.
  • Nach dem 5. - 6. Fruchtstand evtl. die Pflanze entspitzen (d.h. oben kappen). Das gilt hauptsächlich für Tomatensorten mit großen Früchten.
  • Einige Sorten wie Golden Currant oder auch viele Kirschtomaten werden auf keinen Fall entspitzt.
  • Die Früchte sollen im Laubschatten reifen, Sonne brauchen die Blätter. Daher nur die bodennahen pilz- und fäulnisgefährdeten Blätter entfernen. Tomaten gehören einfach in jeden Garten !
  • Viele Pflanzen profitieren von Tomaten in der Nachbarschaft: Besonders Schädlinge wie Erdflöhe, Möhrenfliegen oder Kohlfliegen stört der Geruch des Krauts.
  • Eine Mulchschicht aus Tomatenblättern schreckt Ameisen und Kohlfliegen ab; wirksamer noch ist ein Kaltwasserauszug aus Tomatenblättern. Zwei Hand voll Blätter übergießt man mit 2 l abgestandenem Wasser und läßt das ganze 2 - 3 Stunden ziehen.
  • Kohl wird zur Abwehr des Kohlweißlings mit diesem Auszug besprüht, die Kohlweißlinge erkennen den Kohl nicht mehr.
  • Da dieser Auszug aufgrund des Solanins schwach giftig ist, sollte er kurz vor der Ernte nicht mehr eingesetzt werden.

Gute Nachbarn - schlechte Nachbarn
Tomatenpflanzen sind auch gute Nachbarn für andere Pflanzen im Gemüsegarten.
Lediglich Kartoffeln, Rote Bete, Erbsen und Fenchel gedeihen in Nachbarschaft mit Tomaten nicht gut.
Karotten, Radieschen, Rettich und Sellerie haben die Nähe der Tomate gern und gedeihen prächtig.
Dies gilt auch für Salat, Spinat, Lauch, Spargel und Bohnen, sowie für alle Kohlarten.
Es ist noch nicht geklärt, wie sich die Nähe der Tomaten auf die anderen Pflanzen auswirkt, sicherlich hat es mit dem Geruch des Tomatenkrauts zu tun, der lästige Schädlinge vertreibt.
In Gärten, in denen Tomaten nicht gedeihen wollen, empfiehlt es sich, Tomaten wegen ihrer positiven Wirkung auf andere Gemüsearten anzupflanzen. Es müssen dann ja nicht unbedingt stark zehrende Sorten sein, es reichen auch kleine Buschtomaten.

(Schul-)Projekt "Tomate"
Tomaten eignen sich hervorragend für Projekte in der Schule!

  • DSC_0811.JPGViele gärtnerische Basistätigkeiten (vor allem ökologische, wie Mulchen oder Düngen mit Pflanzenjauche) können demonstriert und näher gebracht werden.
  • Dabei sind die Schüler für "ihre" Tomaten selbst verantwortlich und begleiten sie durch das "Gartenjahr".
  • Je nach Charakter der Projekte, können Themen wie "Bodenleben" oder "Stickstoffkreislauf" mit eingebunden werden.
  • In Arbeitsgemeinschaften kann mit jüngeren Schülern mehr Gewicht auf die Dokumentation (Zeichnen, Photographieren) gelegt werden.
  • Kleingruppen können sich um unterschiedliche Sorten kümmern, zwischendurch können Unterschiede besprochen, die Erfahrungen dokumentiert werden.
  • Auf jeden Fall sollten frühe Sorten dabei sein, damit evtl. noch vor den Ferien die ersten Tomaten geerntet werden können.
  • Es können verschieden Techniken, wie z.B. Mulchen oder Bodendeckung mit Neuseeländer Spinat, ausprobiert werden.
  • In unterschiedlichen Gruppen können auch verschiedene Pflanzenjauchen angesetzt werden (z.B. nur Brennesseljauche, nur Beinwelljauche, beide gemischt). Solche Themen eignen sich u.U. für "Schüler experimentieren" oder "Jugend forscht".
  • Interessant wäre auch, Tomaten aus selbstgewonnenem Saatgut zu säen. Es könnte dann sogar demonstriert werden, warum man aus F1-Hybriden keine Samen für die nächste Aussaat gewinnen kann (Mendelsche Regel am lebendigen Beispiel!)
  • In der Schule kann auch ein kleiner Pflanzenflohmarkt veranstaltet werden, wo bereits vorgezogene Tomatenpflanzen verkauft werden.
  • Die Schüler wären dann "Tomatenexperten" und könnten interessierte Eltern beraten. Außerdem könnten einige Schüler ein Informationsblatt zur "Tomatenkunde" erstellen und auslegen.
  • Bei solchen Gelegenheiten könnte auch "eigenes" Saatgut verkauft werden. Besonders jüngere Schüler basteln dann Samentüten und beschriften diese selbst.

Sehen Sie auch den Gertrudenhof Obst- und Gemüse-Tipp rund um die Tomate bei Center TV.