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Suppengemse3.JPGSuppengemüse - das Vitamin- und Geschmackswunder für jede Suppe!

Wer sehnt sich nicht danach, nach einem regnerischen und kalten Tag nach Hause zu kommen und den altbekannten Duft einer leckeren Gemüsesuppe zu riechen?! Dabei ist die Grundlage für jede Suppe ganz einfach: nämlich frisches Suppengemüse, bestehend aus Möhren, einem Stück Sellerie und Lauch.

Um Ihnen den Arbeitsaufwand etwas zu erleichtern, haben wir bei uns im Gertrudenhof Bauernmarkt täglich frisch geschnittenes und portioniertes Suppengemüse für Sie bereit liegen. Ergänzen kann man dies dann noch durch frische Petersilie oder Wurzelpetersilie, die dann nochmal einen zusätzlichen Geschmacks- und Vitaminkick geben:

  • In allen enthaltenen Grundzutaten sind wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und viele weitere gesunde Eigenschaften enthalten, die uns stärken und fit durch den Tag bringen.
  • Frischer Knollensellerie verleiht zahlreichen Suppen und Gerichten ein würziges Aroma.
  • Und auch Möhren, Porree und Petersilie sind ebenso wichtig in einer Gemüsesuppe und sorgen für den bekannten Geschmack einer jeden köstlichen Brühe.
  • Das Suppengemüse läßt sich so zu einer würzigen Brühe auskochen oder als Basis für Eintöpfe, Soßen oder als Beilage verwenden.

Unser Tipp: Es lohnt sich, gleich einen großen Kessel Brühe zu kochen, denn diese lässt sich prima in Kleinportionen einfrieren oder in dicht verschließbare Behälter füllen. Ist erst einmal eine solche Brühe hergestellt, so kann man sie, je nach Belieben, mit weiteren Gemüsearten, wie zum Beispiel Blumenkohl, Rosenkohl und anderen Gemüsearten weiter verarbeiten.

Möhren-Kokos-Ingwer-Suppe.JPGTomaten-_Suppe.JPGHhnersuppe_mit_Suppengrn_und_Pilzen.jpg

 

 

 

 

 

 Beim Kauf:

  • Beim Kauf ist zu beachten, dass fertig gebundenes Suppengrün, auch als Kochgemüse oder Wurzelwerk bekannt, frisch und knackig ausschaut. Weiche Stellen am Gemüse weisen dagegen auf eine schlechte Qualität hin.
  • Das Suppengemüse sollte satte Farben aufweisen und bereits beim Öffnen der Verpackung ein kräftiges Aroma verströmen.
  • Suppengemüse kann fertig gebündelt, oder selbst zusammengestellt gekauft werden: Meist sind in einer traditionellen Verpackung Möhren, Knollensellerie und Lauch enthalten. Doch auch ein Bund frische Petersilie, ist in zahlreichen Suppen sehr gefragt. Das intensive würzige Aroma glatter und krauser Petersilie verleiht vielen Gerichten nochmal einen ganz besonderen Geschmack.

Die optimale Lagerung auch zu Hause:

  • Möhren, Lauch und Sellerie lassen sich ungewaschen bis zu acht Tage im Kühlschrank lagern.
  • Eingepacktes Wurzelgemüse sollte aus der Verpackung entnommen und im Kühlschrank nicht länger als acht Tage gelagert werden.
  • Dunkle Stellen können ganz einfach mit einem scharfen und sauberen Messer entfernt werden.
  • Verpackte Petersilie im Bund sollte ebenfalls ausgepackt und in ein mit Wasser gefülltes Glas gestellt werden. Im Kühlschrank hält sich die Petersilie im gefüllten Wasserglas bis zu fünf Tage. 
  • Eine abgekühlte Gemüsesuppe kann man in einen sauberen und dicht verschließbaren Behälter füllen. Im obersten Fach des Kühlschrankes hält sich die Suppe dann zwei bis drei Tage lang.

Unser Lagerungs-Tipp:

  • Lagern Sie alle Gemüsearten nicht nah bei Äpfeln und Butter, denn Äpfel und auch Butter können den Geschmack von Lauch annehmen und dadurch ungenießbar werden.


Das traditionelle Suppengemüse einmal genauer betrachtet:

Lauch/Porree:

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  • Je nach Erntezeit unterscheidet man zwischen Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winter-Lauch.
  • Frühjahrs- und Sommersorten haben durchweg einen längeren Schaft und ihr Laub ist hellgrün. Herbst- und Wintersorten sind dagegen meistens dick und haben dunkelgrüne Blätter.
  • Der einzigartige Geschmack von Lauch sollte auch in rustikalen Suppen und Eintöpfen nicht fehlen.
  • Beim Zubereiten werden zunächst die groben, äußeren Blätter von den Lauchstangen entfernt und die harten, dunkelgrünen Blattspitzen abgeschnitten. Die Stangen sorgfältig waschen, da sich zwischen den Blättern noch Erde befinden kann. Deshalb werden sie von den Blattspitzen bis kurz vor den Wurzelansatz eingeschnitten, dann werden sie auseinander gebogen und unter fließendem Wasser abgespült. 
  • Je nachdem wie dick das Gemüse ist, beträgt die Garzeit 15 bis 30 Minuten.
  • Für Gerichte mit klein geschnittenem Lauch eignen sich eher dicke Stangen.

Wie gesund ist Lauch?

  • Lauch ist kalorienarm und aufgrund seines hohen Gehaltes an Vitaminen und Mineralstoffen sehr gesund:
    100 Gramm Lauch bringen es gerade mal auf 35 Kcal (= 147 KJ).
  • Er enthält wichtige Mineralstoffe - Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium und Eisen – und Vitamine der B-Gruppe, sowie das Provitamin A und die Vitamine C und E.
  • Die Ballaststoffe, die im Lauch reichlich enthalten sind, regen die Darmtätigkeit an.
  • Außerdem wirkt er cholesterinsenkend und soll sich ebenfalls gut auf unsere Blutgefäße auswirken.
  • Lauch regt die Nierentätigkeit und den Appetit an und wirkt antibakteriell.
  • Allerdings kommen die gesunden Eigenschaften am besten zur Geltung, wenn der Lauch roh verzehrt wird. Dies verträgt aber nicht jeder, da er die Verdauungsorgane leicht reizen kann und dies zu verstärkter Darmtätigkeit führt. Betroffene Personen sollten das Gemüse daher gegart verwenden, jedoch dabei darauf achten, es nicht zu lange zu kochen, denn dies zerstört natürlich die gesunden Inhaltstoffe.

Knollensellerie/Staudensellerie:

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  • Sein würziges Aroma erhält der Knollensellerie durch seine ätherischen Öle, die in ihm stecken. Diese sorgen nicht nur für das Aroma, sondern regen den Stoffwechsel an. Die gesunde Knolle ist besonders in den Herbst- und Wintermonaten eine ideale Ergänzung für die Einkaufsliste.
  • Die hellen Knollen sollten vor der Zubereitung geschält werden. Damit sich das Gemüse anschließend nicht verfärbt, kann man es mit ein wenig Zitronensaft beträufeln.
  • Besonders wilder Sellerie, aber auch die Zuchtformen, sind reich an Vitamin C (in den Blättern), die Knolle an den Vitaminen B1, B2 und Nicotinsäureamid, Carotin und den Mineralien Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Vitamin K.
  • Selleriefreunde werden belohnt, denn die borkigen Knollen sind reich an Ballaststoffen.

Petersilie:

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  • Bei der Petersilie kann alles, von der Wurzel bis hin zu den Blättern, verwendet werden. Für den Gebrauch in der Küche empfiehlt es sich, die glatte Blattpetersilie zu verwenden, denn sie ist aromatischer.
  • Der Geschmack ist frisch und süßlich-würzig und im Hintergrund leicht scharf und bitter.
  • Zum Kochen eignen sich nur die Wurzeln und die Stängel der Petersilie. Die Blätter sollten nicht gekocht werden, denn sie verfärben das Essen und verlieren alle Inhaltsstoffe.
  • Die Petersilie passt zu jedem Gericht. Von Kräutersuppen und –Saucen, über gekochten Fisch und Muscheln bis hin zu Kartoffeln und Nudeln. Auch in Kräuterbutter, Quark, Salat, Marinaden und Dressings ist sie ein unverzichtbares Gewürz.
  • Das Kraut harmoniert hervorragend mit vielen anderen Gewürzen und ist deshalb Bestandteil einiger Kräutermischungen. Besonders gut harmoniert sie u.a. mit Dill, Melisse und Schnittlauch.
  • Die Wurzelpetersilie wird in der Küche genauso verarbeitet wie andere Wurzelgemüse.

Tipps zur Verarbeitung:

  • Petersilie darf nicht zu klein gehackt werden, denn sie verliert dadurch ihr ganzes Aroma.
  • Waschen Sie sie vor dem Schneiden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht ausgespült werden.

Für die Gesundheit:

  • Auch Hildegard von Bingen empfahl das Kraut gegen verschiedenste Leiden, wie z.B. Gicht, Herz- und Milzschmerzen, Nierenleiden und Blasenerkrankungen.
  • Petersilie wirkt appetitanregend, entzündungshemmend und blutreinigend.
  • Angeblich kann man auch Sommersprossen bleichen, in dem man aus den Stängeln der Petersilie ein Gesichtswasser herstellt.
  • Petersilie kauen hilft gegen schlechten Atem.

Möhren:

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  • Die Möhre, auch unter den Namen Karotte, Mohrrübe, Gelbrübe, Rübli oder Wurzel bekannt, stammt aus der Familie der Doldenblütler, bei der fast ausschließlich die Rübe genutzt wird.
  • Sie zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland und die Masse der geernteten Möhren liegt etwa gleichauf mit den Zwiebeln und direkt hinter den Tomaten.
    Ganzjährig gibt es die gesunden und leckeren Möhren, sowie die besonders aromatischen und noch vitaminreichen Beta Sweets im Bauernmarkt des Gertrudenhofs:
    im Sommer frisch vom Acker als Bundmöhren mit grün -
    im Winter optimal eingelagert und verpackt dann ohne Grün.
  • Möhren zeichnen sich durch ihren kräftigen und leicht süßlichen Geschmack aus.
  • Bei der Zubereitung ist es wichtig, der Möhre etwas Öl oder Butter beizugeben. Denn erst durch das Fett kann unser Körper das Karotin aufnehmen und in Vitamin A umwandeln. Dies ist für die Sehkraft der Augen wichtig. Ein Mangel führt zu Sehschwäche in der Dunkelheit.
  • Die appetitliche orange Farbe verdankt die Möhre dem Pflanzenwirkstoff Beta-Carotin. Das Beta-Carotin puffert schädliche freie Radikale ab, die die Grundstruktur zerstören können und so zur Entstehung von Krebs beitragen.
  • Dazu lässt das Beta-Carotin Hautrötungen schneller schwinden und beschleunigt die schützende Sonnenbräune.
  • Darüber hinaus regt die Möhre unsere Verdauung an.
  • Neben dem besonders hohen Beta-Karotin Gehalt, steckt viel Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, sowie Kalium, Eisen, Magnesium, Kupfer, Schwefel, Mangan, Pektin und Falcarinol in der Möhre.
  • Durch die Inhaltsstoffe und der Verträglichkeit ist sie besonders für Kleinst- und Kleinkinder geeignet.
  • Die Inhaltsstoffe der Möhre fördern die Zahn- und Blutbildung, sowie die natürlichen Widerstandskräfte des Körpers.
  • Der Kaliumgehalt wirkt harntreibend, zudem hilft sie auch bei Verdauungsstörungen insbesondere von Kleinkindern. Diese leicht stopfende Wirkung ist auf den Pektin-Gehalt zurück zu führen.
  • Das enthaltene Beta-Carotin, welches in keinem anderen Gemüse in einer solch hohen Dosis enthalten ist, fördert die Sehkraft und soll als Antioxidans eine krebshemmende Wirkung haben.
  • Falcarinol ist auch in hohen Mengen enthalten, welches das Risiko von Tumoren im Dickdarm senkt.