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Spitzkohl

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Spitzkohl, eine der frühesten Kohlarten im Jahr, gehört zur großen Familie der Kopfkohlarten und ist nah verwandt mit dem Weißkohl. Er bildet aber einen etwas kleineren und nach oben spitz zulaufenden, kegelförmigen Kopf. Die einzelnen Blätter liegen beim Spitzkohl locker übereinander und der Kopf ist nicht so schwer und fest.

Mit einer Portion gekochtem Spitzkohl ist der Tagesbedarf an Vitamin C bereits gedeckt. Ein weiteres Plus für die schmackhafte Kohlart – es stecken nur 20 Kalorien pro 100 Gramm in ihm. Neben reichlich Vitamin C liefert Spitzkohl noch die Vitamine B1, B2, Kalium und Betacarotin.
Zudem ist Spitzkohl viel verträglicher und weniger blähend als andere Kohlsorten. Magen- und Darmkranke sollten Spitzkohl aber trotzdem besser meiden.

Sein Geschmack erinnert leicht an Kohlrabi und ist feiner als bei anderen Kohlsorten.

IMG_2349.JPGTipps für den Einkauf:

Achten Sie darauf, dass die äußeren Blätter grün und knackig sind.
Gelbliche Verfärbungen an den Blättern sind ein Zeichen, dass der Spitzkohl schön länger gelagert wurde.

Lagerung:
Wegen seiner zarten Struktur ist Spitzkohl nicht so lange haltbar wie andere Kohlarten. Den Kopf am besten in ein feuchtes Tuch wickeln und in den Kühlschrank legen, dann hält er 2 bis 5 Tage.

Verwendung:
Spitzkohl kann als Rohkost, gedünstet oder geschmort gegessen werden. Wegen seiner zarten Blattstruktur sollte er jedoch kürzer gegart werden, als Wirsing und Co.

Wussten Sie, dass Spitzkohl beim Aufwärmen einen Teil seines feinen Aromas verliert?
Daher Gerichte am besten immer frisch essen.