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Spinat - Ein Allround-Talent in der Küche

DSC_1707.JPGSpinat ist das ganze Jahr ein edler Genuss. Die Haupterntezeit jedoch ist von März bis Dezember und in dieser Zeit ist er bei uns auf dem Gertrudenhof ganz frisch für sie erhältlich. Die Gemüsepflanze hat kräftige, grüne Blätter, die sich aus einer Pfahlwurzel entwickeln. Er wird weltweit Angebaut und ist durch seine hochwertigen Inhaltsstoffe ein bevorzugtes Nahrungsmittel für Kinder. Im Spinat stecken wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Frischer Spinat ist zart und lässt sich prima roh in Salat mischen. Zu Fisch und Putengerichten ist es äußerst empfehlenswert. Spät geerntete Blätter sind deutlich fester und geschmacklich herber. Für Suppen oder Gratins, Aufläufe und auf Pizza verfeinert ist Spinat ein Klassiker.

Der Sommerspinat:

Er wächst von März bis Mai und schmeckt besonders zart. Auch im Geschmack und in der Struktur eignet er sich hervorragend zu Rohkostsalaten. Mit einem Zitronen-Petersilien Dip oder mit einem Himbeer- Dressing verfeinert ist er ein Gaumenschmaus.

Der Winterspinat:

Er ist erhältlich von September bis November. Seine Struktur ist grober als beim Sommerspinat. Er schmeckt jedoch kräftiger und ist gut zum Kochen und ergänzt hervorragend Pasta-Gerichte.

Frischer Blattspinat:

Hier ist der Geschmack etwas milder, da er noch nicht ganz ausgewachsen ist. Er ist mittlerweile ganzjährig aus dem Treibhaus erhältlich und besitzt reichlich an Vitamin A, C und Kalium. Man kann ihn roh, gedünstet oder blanchiert zubereiten. Vor der Verwendung gründlich ausspülen und den Stiel entfernen. Empfehlenswert ist er zu Mischsalaten.

Der richtige Einkauf:

  • es ist entscheidend, ob die Blätter eine feste, frische Struktur haben
  • Spinat mit gelben Stellen und Flecken sollte nicht gekauft werden, da dies ist ein Zeichen ist, dass der Spinat schon länger liegt.

Die Lagerung:

  • Der Spinat lässt sich bis zu zwei Tagen im Kühlschrank bei 2-4°C lagern, wenn man ihn mit einem feuchten Tuch einwickelt.
  • Für eine Verlängerung der Lagerfähigkeit kann man sorgen, indem man den Spinat kurz andünstet und in ein geschlossenes Gefäß füllt.
  • Als Alternative kann man auch den Tiefkühlspinat kaufen, dieser lässt sich lange im Gefrierschrank lagern.

Unser Tipp:

Blattspinat nach dem Blanchieren in Eiswasser abschrecken, so behält er seine satte, grüne Farbe und der Vitaminabbau wird gestoppt.

Die Zubereitung:

  • Den Spinat gründlich mit warmem Wasser waschen.   
  • Den groben Stiel abschneiden.
  • Beim Waschen den Spinat nicht zu lange im Wasser liegen lassen, da sonst die wasserlöslichen Nährstoffe herausgewaschen werden
  • Spinatgemüse nur kurz blanchieren, da es beim starken Erhitzen wertvolle Vitamine verliert.
  • Spinat sollte nicht mehr als einmal erwärmt werden.
  • Das Kochwasser bitte nicht weiter verwenden, darin stecken Teile des Nitrats.
  • Beim Andünsten fällt der Spinat zusammen, deswegen benötigt man oft die doppelte Portion Spinat zum Kochen.
  • Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, dünstet man den Spinat im Wasser ab.

Tolle Rezeptideen mit Spinat

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* Spinat-Ricotta-Tarte

* Spinat-Salat mit frischen Feigen 

Die Konservierung:

  • Um sich einen langen Vorrat zu schaffen reicht es wenn man den frisch gekauften Spinat 2-3 Minuten kurz blanchiert und gut verpackt.
  • So bleibt er bis zu einem Jahr im Tiefkühlschrank haltbar.
  • Für eine Vorratshaltung empfiehlt sich ebenso der Tiefkühlspinat.

Die passenden Gewürze:

  • Spinat kommt ursprünglich aus der orientalischen Küche.
  • Die Gewürzmischungen wie Curry, Muskat, Chili, Kreuzkümmel, Ingwer sowie Kurkuma passen besonders hervorragend zum Spinat.
  • Sesam und Rosinen unterstreichen die orientalische Note.
  • Gute Beilagen zum Spinat sind Lamm, Geflügel, helles Fleisch und Reis.
  • Ein Klassiker ist jedoch Spinat mit Kartoffeln und Spiegel- oder Rührei.

Spinat ist richtig gesund!

DSC_1700.JPGMit einer Schale Spinat deckt man bereits:

* den gesamten Tagesbedarf an Vitamin K und Beta Carotin: Obwohl Spinat überhaupt nicht orange ist enthält er unheimliche viele Beta Carotine, die umgewandelt in Vitamin A vor Nachtblindheit und vor freien Radikalen im Auge schützen. Für die Festigung der  Haut- und Haarstruktur ist das Beta-Carotin ebenfalls zuständig. Die Vitamine stärken die Abwehrkräfte und schützen die Zellen. Allen voraus ist das Superelemt Zink. Durch dieses kann der Körper beispielsweise seinen Stoffwechsel regulieren.

* ca. 50%des Magnesiumbedarfs: Magnesium hat u.a. eine Blutdruckregulierende Wirkung und so senkt bereist eine Portion Spinatsalat erhöhten Blutdruck innerhal von wenigen Stunden

* fast den ganzen Bedarf an Mangan und Ballaststoffen!

* außerdem sind antioxidative Stoffe enthalten, die vor verschiedenen Krebserkrankungen schützen (wie Burstkrebs, Hautkrebs, Magenkrebs oder Prostatakrebs)

* Spinat hat den "Popeye-Faktor": er enthält Stoffe die dem Stereoidhormon ähneln und kann dadurch das Muskelwachstum um 20% beschleunigen, allerdings müßte man dafür täglich etwa 1kg Spinat zu sich nehmen

* Spinat besitzt eine wichtige Schutzfunktion für die Augen von Menschen ab 40 Jahren, er enthält nämlich mehr Lutein als alle anderen Gemüsesorten und schützt dadurch vor AMD einer altersbedingten Augenkrankheit.

* Der extrem hohe Eisengehalt im Spinat ist allerdings nur ein Mythos, jedoch enthält Spinat trotzdem noch mehr Eisen als viele andere Gemüssorten.

Lediglich Menschen mit Nierenerkrankungen sollten nicht unbedingt Spinat essen, da dieser (wie z.B auch Rhabarber) größere Mengen Oxalsäure enthält; diese verbindet sich mit Mineralstoffen im Körper und die entsandene Verbindung läßt sich bei Nierenproblemen vom Körper dann schlecht ausscheiden.