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Shiitake Pilze

Shiitake Pilze sind das ganze Jahr im Handel erhältlich.

Pilze_2013_2.JPGShiitake Pilze stammen ursprünglich aus China und Japan. Sie sind mittlerweile aber auf der ganzen Welt zu haben. Man bekommt sie frisch und vor Allem aber getrocknet. Der vietnamesische und auch der chinesische Name bedeutet “Duft Pilz”. Diese Eigenschaft können die Pilze am besten entfalten, wenn sie getrocknet verwendet werden. Bei der Trocknung der  Pilze verstärkt sich die geschmackliche Charakteristik und es kommt ein knoblauchartiges Aroma hinzu. Shiitake Pilze haben einen hell- bis dunkelbraunen oder gräulichen Hut. Er ist relativ trocken, mit Schuppen oder großen weißen Rissen vorzufinden. Vor Allem im jungen Stadium sind die Hutränder nach unten eingerollt. An der Unterseite trägt der Hut Lamellen und einen braun geschuppten Stiel, welcher nicht immer in der Mitte sitzt.

Unser Tipp

  • Achten Sie beim Kauf von Shiitake- Pilzen darauf, dass diese saftig wirken und der Hut nicht ausgetrocknet ausschaut.

Die Zubereitung

Der Pilz wird bei der Zubereitung mit einem Tuch leicht abgerieben, um die feinen weißen Flöckchen zu entfernen. Der Stiel des Shiitake wird herausgedreht und nicht verwendet, da dieser als zu zäh gilt. Es bleibt der Shiitake-Hut, der gebraten, geschmort oder auch gekocht werden kann. 
Die Kochzeit beträgt mindestens 20 Minuten. Bei der Zubereitung verströmen die Shiitake einen pilzigen Duft. Sie sind sehr aromatisch im Geschmack.


Doch der Shiitake Pilz wird nicht nur als Nahrungsmittel verwendet, sondern insbesondere in China und Japan in Gewächshäusern angebaut, da er auch als Medizin bzw. wirksamer Heil Pilz geschätzt und angesehen wird. Der regelmäßige Genuss des Shiitake soll Beschwerden wie Magenleiden, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle lindern. Auch bei Entzündungen, Tumoren, Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Leberzirrhose und Arteriosklerose soll der Verzehr des Shiitake eine heilende Wirkung vorweisen. Gemäß der traditionellen, chinesischen Medizin sollen täglich 3 bis 4 Gramm des getrockneten Pilzes der allgemeinen Gesundheitserhaltung dienen. Die Inhaltsstoffe des Shiitake gelten als besonders schleimlösend, befreien die Bronchien und schützen vor Erkältungen. Seine zahlreichen Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Kalium, Vitamin B, vor Allem aber auch die Ribonukleinsäure und deren Wirksamkeit gegen Grippe-Viren wurde in internationalen Studien belegt.

Shiitaken selbst züchten

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Man  kann den Shiitake auch selbst züchten. Dazu benötigt man einen Laubholzbaumstamm mit einem Durchmesser von ca. 15-20 cm und einer Länge von ca. 120 cm. Geeignetes Holz ist Birkenholz, Holz von Edelkastanien und Eichenholz. Für die Shiitake Zucht darf das Holz weder zu feucht noch zu trocken sein. Man sollte deshalb nur Holz verwenden, das nach dem Schnitt schon einige Monate abgelagert wurde. Man kann zur Beimpfung der Holzstämme die folgende Schnittmethode verwenden. Bei dieser Schnittmethode wird der Stamm ca. 30-34 cm von den Enden mit einer Säge angeschnitten und an der Schnittstelle mit Pilzsubstrat beimpft. Zum Schutz vor Schädlingen werden die Öffnungen im Stamm mit Plastikfolie umwickelt. Der Platz für den Stamm sollte feucht und schattig gewählt werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Bei Trockenheit muss der Baumstamm von Zeit zu Zeit gegossen werden. Man kann den Stamm zur Feuchtigkeitsregulation auch mit Stroh bedecken, das den Stamm vor Austrocknung schützt aber den Regen durchlässt.

Nach ca. 3-4 Monaten wird der Stamm von dem Myzel durchwachsen. Dies ist der Zeitpunkt den Stamm senkrecht aufzustellen. Die Temperatur am Standort sollte zwischen 14-20° betragen, damit sich die Fruchtkörper entwickeln können. Wenn der Stamm im Herbst beimpft wurde, so muss dieser im Winter frostfrei gelagert werden, da die jungen Pilzkulturen sehr frostempfindlich sind.