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Frühjahreszeit ist Radieschenzeit

Nicht nur die tolle Farbe und die würzige Schärfe des Radieschens, bereichern zahlreiche Salate und Suppen, auch das Butterbrot bekommt wieder einen knackigen Begleiter dazu. Die kleinen roten Radieschen sind eine Unterart des Rettichs, der ursprünglich aus Vorderasien stammt und zu den ältesten Kulturpflanzen gehört. Die sogenannten Senföle sorgen bei Radieschen für die intensive Schärfe und regen den Appetit an.

Je nach Sorte gibt es die Radieschen in unterschiedlichen Farben wie schwarz, rot, gelb oder weiß. Am bekanntesten sind die roten Radieschen. Sie sind oben rot und zur Wurzel hin weiß. Die Form der Radieschen ist meist kugelförmig, oval und auch teilweise zylindrisch. Kleine Radieschen sind geschmacklich schärfer als die oftmals holzig schmeckenden, größeren Radieschen. In der warmen Küche kommen die kleinen Knollen zum Einsatz, denn die Kombination aus scharf-aromatischen Radieschen mit süßen und herben Früchten, ergibt ein wunderbares Geschmackserlebnis. Doch auch zu aromatischen Suppen, als Füllung für Hackbraten oder auch besonders lecker als eine kalte Radieschensuppe auf Kefirbasis, sind Radieschen ein Hochgenuss.  

Name und Herkunft: 

  • Der Name Radieschen leitet sich vom lateinischen Wort „Radix“  für Wurzel ab.
  • Bekannt wurde es im 16. Jahrhundert.
  • Die Radieschen gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse und sind verwandt mit dem Rettich.

Die Hauptsaison:

  • Schon die ersten Radieschen können ab April geerntet werden.
  • Bis in den Oktober hinein gibt es dann frische Radieschen aus heimischem Anbau. 
  • Aus dem Gewächshaus, enthält man das ganze Jahr über die tollen Knollen.

Beim Einkauf:

  • Beim Kauf der Radieschen sollte man darauf achten, dass diese keine Risse aufweisen und hart sind.
  • Gelb verfärbte oder welke Blätter weisen auf eine schlechte Qualität hin.
  • Man sollte von großen Radieschen absehen, da diese meist holzig schmecken. Jedoch sollten kleine Knollen frisch und knackig ausschauen.

Auch zu Hause - die richtige Lagerung:

  • Das Entfernen der Blätter ist wichtig, da diese den Radieschen den Saft entziehen.
  • Wickeln sie die Radieschen am Besten in ein feuchtes Tuch, so lassen sie sich bis zu 3 Tage im Gemüsefach lagern.

Die richtige Zubereitung:

  • Gekocht, gegart oder gedünstet verliert das Radieschen ihren Geschmack, deswegen ist es empfehlenswert diese Gemüsesorte gleich frisch als Rohkost zu verzehren.
  • Vor dem Genuss von Radieschen ist es wichtig, die Wurzel und das Grün abzuschneiden.
  • Äußere Verschmutzungen lassen sich mit reichlich kaltem Wasser entfernen.
  • Am Genussvollsten sind die Knollen roh im Salat oder in Quark- und Frischkäsezubereitungen.
  • Sie schmecken geschnitten in Scheiben oder geraspelt auf einem Butterbrot ebenso erfrischend lecker.

Tipp: Durch Zugabe von Salz, mildern Sie die Schärfe der Radieschen.

Wussten Sie schon:

  • Radieschen eignen sich ebenfalls gut zu Dekorationszwecken.
  • Zum Garnieren kalter Platten werden Radieschen kunstvoll geschnitzt.
  • Eine Radieschenkrone stellt man her, indem man mit der Spitze eines kleinen Messers leicht schräg von der Seite bis etwa in die Mitte des Radieschens reinsticht.
  • Doch auch Radieschen-Blätter erfüllen ihren Zweck. Diese können wie Spinat verwendet und zubereitet werden.

Unser Tipp: Weich und schrumpelig gewordene Radieschen werden wieder knackig, indem man sie kurz ins kalte Wasser legt.

Inhalt und Wirkung:

  • Radieschen sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sehr gesund.
  • Besonders reich ist dieses Gemüse an Kalium, Magnesium, Eisen und Vitamin C.
  • Das aromatische Senföl ist ein sekundärer Pflanzenstoff und hat eine antibakterielle Heilwirkung.
  • Positiv wirkt es sich auf die Schleimhäute in der Nase und im Rachen aus.
  • Radieschen lindern Rheuma und helfen bei Bronchitis, wirken krebshemmend und unterstützen die Heilung bei Erkrankung der Galle.
  • Radieschen regen nicht nur den Appetit an, sondern fördern die Verdauung.