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Pfifferlinge

Die Saison der Pfifferlinge ist von Juli bis November.

Pilze_2013_15.JPGIm Sommer  je nach Regenaufkommen meist im Juli beginnt auch die Zeit für frische Pfifferlinge.  Die ausschließlich wild wachsenden Pfifferlinge zeichnen sich durch ihren würzigen Geschmack aus und eignen sich perfekt zu Pasta oder als Beilage zu Fleisch. Sie sind sehr gesund. und stecken voller Eiweiß, Kalium und Vitamin D. Den Pfifferling erkennt man an der dotter- bis goldgelben Farbe, dem erst knopfförmigen, dann in eine leicht trichterartige Form übergehenden Hut, dessen Größe von 2 bis 12 cm erreichen kann. Ein weiteres Merkmal ist das weiße bis blass-gelbe Fleisch des Pilzes und der fruchtartige Geruch bei frischer Ware. Das Fleisch ist fest und nicht verfärbt oder ausgetrocknet. Am besten schmecken kleine Exemplare, die kleiner als fünf Zentimeter sind. Pfifferlinge müssen bei hohen Temperaturen in der Pfanne erhitzt werden. Sie geben dann einen sachten Pfeifton ab. Dies ist ein Zeichen, dass sich die Poren schließen und die Pilze ihren Biss behalten. Ist die Temperatur zu niedrig, werden die Pilze zäh und gummiartig. Zum Verzehr werden Pfifferlinge gerne mit Nudeln, Semmelknödeln, oder als Omelette gegessen. Viele Gewürze brauchen die Pilze nicht. Am Ende der Bratzeit etwas Petersilie, ein wenig Salz und etwas Pfeffer reichen meistens schon aus.Die Pfifferlinge haben einen Nährwertgehalt von 15 kcal pro 100g.

Tipps zur ReinigungPilze_2013_6.JPG

  • Grob von Schmutz entfernen
  • Pfifferlinge vorsichtig mit Wasser spülen
  • Die feuchten Speisepilze in etwas Speisemehl schwenken
  • Nochmals in Wasser geben.
  • Restlicher Schmutz wird mit dem Mehl im Wasser gelöst

 Der Pfifferlings Spruch:

Pilze_2013_5.JPGWenn jemand den Spruch sagt: „Du bist keinen Pfifferling wert“, so stammt diese Aussage aus dem alten Bauerntum. Knechte die nur Pilze statt Fleisch bekamen, hatten aufgrund des geringen Kaloriengehaltes der Pilze nur geringe Ausdauer. Das war auch normal so, denn Fleisch gab es in diesen schlechten Zeiten nicht immer. Hatten Knechte genügend Kohlehydrathaltiges zu Essen aber waren nur zu faul zum Arbeiten, so lag die Ursache nur an der Einstellung des Knechtes. Deshalb die Aussage: Du bist nicht mal einen Schwammerl (Pfifferling) wert!