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Kürbisparadies Gertrudenhof - tauchen Sie ein in die Welt der Kürbisse!

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Mit dem großen Kürbisfest 2016 am ersten September-Wochenende öffnet das Kürbisparadies Gertrudenhof wieder seine Tore: Zierkürbisse, Schnitzkürbisse, köstliche Hokkaido oder Butternut-Kürbisse - ein riesengroßes Sortiment erwartet Sie jetzt im großen Kürbisparadies im Innenhof! Dazu gibt’s köstliche Kürbisspezialitäten, wie Kürbismarmelade oder Kürbis-Sekt! Besuchen Sie uns und entdecken Sie die Welt der Kürbisse!

Viele Tipps und Infos rund um den Kürbis sehen Sie auch im  „Gertrudenhof Kürbisspezial bei Center TV “

Schlank und fit mit Kürbissen

Kürbisfleisch ist der ideale Schlankmacher, reich an zahlreichen Vitaminen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Kürbis enthält wenig Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate und ist dadurch wie andere Fruchtgemüse mit
25 kcal/100g sehr kalorienarm! Der Wasseranteil von Kürbisfleisch liegt bei etwa 85-90 %, der Anteil an Ballaststoffen etwa bei 2,5 %. Verwertbare Energie liefern eigentlich nur die Kohlenhydrate, Kürbis ist fettfrei. Das enthaltene Eiweiß ist sehr hochwertig und fördert die Insulinproduktion. Gegartes Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und ballaststoffreich und sehr gut als Reduktionskost geeignet. Auffallend ist auch der hohe Kaliumgehalt, der entschlackend auf den Körper wirkt. Darüber hinaus enthält Kürbis die Spurenelemente Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink. Was Kürbis den gesundheitlich hohen Wert verleiht, ist die ausgewogene Zusammensetzung an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und bioaktiven Substanzen.
Kürbissorten mit kräftig orangem Fruchtfleisch können auffallend viel Beta-Karotin enthalten und dabei Möhren weit übertreffen. Diese wirken ebenso wie die reichlich enthaltenen Vitamine C und E als zellschützende Antioxidanzien und können der Bildung von Tumoren, sowie Ablagerungen an den Herzkranzgefäßen vorbeugen.

Probieren Sie doch eines unserer leckeren Kürbisrezepte aus der Gertrudenhof Rezeptsammlung:

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Kürbis kochen leicht gemacht: Tipps und Tricks!

Der Speisekürbis
Neben der äußerst vielseitigen Verwendung zum Basteln und zur Dekoration sind fast alle Kürbisse mehr oder weniger gut zur Verwendung in der Küche geeignet. Zu den besten Speisekürbissen gehören: Uchiki Kuri -auch "Hokkaido" gennat, Muscade de Provence, Sweet Dumpling, die Gruppe der Acorns, die japanischen Cups und der Butternuss.
Die Klassiker unter den Rezepten sind die Kürbissuppe und das Kürbisbrot. Jedoch gibt es noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten von Gebäck über Marmelade bis zu Salaten, der Kürbis ist dabei gebacken, gedünstet, gedämpft oder roh. Verwenden lässt sich fast alles; der Hokkaido und der Butternuss lassen sich gut mit der Schale verarbeiten, von manchen Kürbissen kann man auch die Kerne mit etwas Salz rösten.

Verwendungsmöglichkeiten einzelner Sorten
Während einige Sorten besonders für herzhafte Gerichte geeignet sind, verwendet man andere Sorten besser für Kuchen und Süßspeisen.
Für Rohkostspeisen und zum Füllen und Backen lässt sich am besten der Sweet Dumpling verwenden.
Für Süßspeisen und Kuchen lassen sich die Butternussorten am besten verwenden.
Zu herzhaften Gerichten lassen sich am besten der Muscade de Provence, der Hokkaido und die Bischofsmütze  verarbeiten.

Kürbis schneiden und schälen
Manche Sorten sind recht schwer zu “knacken”, denn das massive Fruchtfleisch ist dem Küchenmesser gegenüber so unnachgiebig.
Unser Tipp: den Kürbis unbearbeitet für 30-40 Minuten bei 150 °C in den Backofen schieben und dann etwas abkühlen lassen. Er lässt sich danach prima schneiden und bearbeiten! Große Kürbisse, z.B. Muskatkürbisse oder die großen Hubbards kann man auch aus etwa einem Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Er bekommt dann meistens einen Riss, der die Weiterverarbeitung sehr erleichtert.
Nachdem man den Kürbis in 2 Hälften ( oder bei großen Stücken in Scheiben ) geschnitten hat, entfernt man die Samen mit einem Löffel. Schälen lassen sich die meisten Sorten recht einfach mit einem Gemüse- oder Spargelschäler. Anschließend in Stücke geschnitten lässt er sich prima zubereiten.

Kürbis einfrieren
Was mache ich mit Kürbisfleisch, das zuviel ist ? Die Lösung heißt: den Kürbis einfach einfrieren! Und so sollte es gemacht werden : Kürbisfleisch in kleine Stücke schneiden, bei mittlerer Hitze zu Mus kochen. Manchmal muß man auch ein wenig nachhelfen, zum Beispiel mit einem Stampfer. Das Mus abkühlen lassen und in Beutel oder Tupperware einfrieren. Je nach Größe der verbliebenen Stücke ist jegliche Verwendung möglich, egal ob für Suppen, Kürbisbrot oder Aufläufe. Bei - 18 °C ist kann man das Mus etwa 6 Monate verwenden. In manchen Rezepten ist dieses Mus sogar Grundlage der Rezeptur.
Eine weitere Möglichkeit des Einfrierens ist den Kürbis in kleingeraspelter Form einzufrieren.

Kürbis-Brei für die Kleinen
Kürbis ist auch für die Babykost geeignet. Sein süßlicher und sehr milder Geschmack ist bei den Kindern schnell beliebt. Außerdem lässt er sich hervorragend mit anderen Gemüsen oder Obst kombinieren. Gerade im Winter, wenn die Auswahl an frischem einheimischen Gemüse begrenzt ist, bringt Kürbis Abwechslung auf den Speiseplan!

Halloween Kürbisse schnitzen

IMG_1421.JPGDen oberen Teil des Kürbis abschneiden und als Deckel aufbewahren, das Fruchtfleisch herauskratzen (Löffel, stumpfes Messer). Die Wanddicke soll etwa 2-3 cm betragen. Mit Filzstiften das Gesicht einzeichnen und die Muster mit dem Schnitzwerkzeug oder einem spitzen Messer ausschneiden, den aufbewahrten Deckel mit einem Luftloch versehen, aufsetzen und ein brennendes Teelicht in den Kürbis stellen – und fertig ist die schaurig schöne Halloween-Laterne, die auch „Jack of the Lantern“ genannt wird!
Tipp: Auf diese Weise lassen sich auch phantasievolle Laternen zaubern, die mit vielen Details geschmückt und ausgestaltet werden können!

Tipps zum Kürbis-Schnitzen

Wie sollte der Kürbis aussehen/welche Form sollte er haben, der Gute? Das hängt immer von Eurem Motiv ab, das Ihr wählt. Ich solltet bedenken: Je kleiner Ihr schnitzen müsst, desto schwieriger wird es!

Was muss ich beim Kauf beachten?
Der Kürbis sollte keine Druckstellen haben und die Schale sollte eher matt, denn glänzend sein. Ausserdem klingt ein reifer Kürbis beim Klopfen hohl.

Wie lagere ich meinen Kürbis am besten?
Ganze Kürbisse lassen sich wunderbar im Kühlen (max 12°C) und Trockenen lagern. Wenn ihr Glück habt sogar länger als einen Monat. Angeschnittene Kürbisse halten sich jedoch maximal eine Woche im Kühlschrank, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Schnittstelle komplett mit Frischhaltefolie abgedeckt ist.

Welche Sorte?
Die Sorte hängt davon ab, ob Ihr das Innere noch verwenden wollt. Der "Hokaido-Kürbis" z.B. ist zwar der schmackhafteste Kürbis, aber zum Schnitzen viel zu hart, deshalb verwendet man zum Schnitzen hauptsächlich die orangenen „Racer“-Kürbisse.

Welche Geräte brauche ich?
Wer auf Nummer Sicher gehen möchte verwendet lediglich Kürbisschnitz-Werkzeug, bestehend aus einer kleinen Säge und einem Löffel. Natürlich kann man auch ein spitzes Buttermesser oder ähnliches zum Ritzen nehmen und Stoffe, Stifte, Farben- je nachdem wie Ihr Euren Kürbis bearbeiten wollt.

Wie weit höhle ich den Kürbis aus?
An sich ist das abhängig davon, wie durchscheinend der Kürbis sein soll. Bei großen Kürbissen sollte der Rand ca 1-1,5 cm dick sein. Oben sollte auch mehr Fruchtfleisch sein, als an der Seite, da der Deckel ja halten soll!

Wie lange hält sich ein ausgehölter Kürbis?
Man sollte sie auf jeden Fall draussen hinstellen, da sie sonst sehr schnell anfangen zu schimmeln. Grundregel ist jedoch: sobald der Kürbis angeschnitten ist, ist die Haltbarkeit auf 1-2 Wochen begrenzt.

Leben einer Kürbislaterne verlängern
I. Man kann den Kürbis mit Sägemehl(Tierstreu o.ä.) ausstreuen. Das saugt die überflüssige Flüssigkeit auf. Alle 2 Tage erneuert hält der Kürbis so viel länger.
II. Kürbisse von innen mit Franzbranntwein, Zitronensaft oder Essig einsprüht. Die Säure verhindert die Oxidation des Fruchtfleisches und den Belag der Hefepilze, die für den Schimmelbefall zuständig sind.
III. Einfach mit Klarlack oder Haarspray einsprühen und 5min trocknen lassen.
IV. Die Kürbiss in einem Eimer mit kaltem Wasser übernachten lassen. Am nächsten Morgen sehen sie aus wie neu. Auf jeden Fall direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, es sind eben Geschöpfe der Nacht!

Kürbis anbauen...

Der Hokkaido benötigt kaum Dünger, denn das Fruchtgemüse hat schon von allein eine ungeheure Wachstumsfreude. Auch den Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln kann man sich sparen, da der Kürbis - dank seiner dicken Schale - nahezu resistent gegen Schädlinge ist. Problemlos gedeiht er in unseren Breiten, was lange Transportwege und den damit verbundenen Energieverbrauch erspart.
Daneben hat der Hokkaido noch weitere Vorteile: Das Rankgewächs deckt den Boden gut ab und verhindert das Abspülen von nährstoffreicher Erde und es bereichert die Fruchtfolge auf den Feldern.

Die Geschichte der Kürbisse

Aufgrund archäologischer Funde gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Kürbis zu den ältesten Kultur- und Nahrungspflanzen Amerikas gehört. Man nimmt an, dass sie bereits zwischen 5000 und 3000 vor unserer Zeitrechnung von den indianischen Ureinwohnern, den Indios in Peru und Mexiko, zusammen mit Mais und Bohnen angebaut wurden. Erst mit der Entdeckung Amerikas kam der Kürbis in die so genannte alte Welt. Durch Auslese und Züchtung in vielen Ländern hat sich bis heute eine Sortenvielfalt von über 800 namentlich bekannten Sorten entwickelt. · Beim Hürther Gertrudenhof finden sie eine Auswahl der schönsten Sorten!

Die Geschichte von Halloween

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Das Fest hat seinen Ursprung in vorchristlichen Festen, wahrscheinlich hat es seine Wurzeln in Irland. Weite Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie keltischer Druiden zurück: Die Kelten hatten Feiern für 2 Hauptgottheiten - den Sonnengott und den Totengott (Samhain). Zu Beginn eines neuen keltischen Jahres am 01. November wurde Samhain gefeiert, der nach dem alten Glauben am letzten Tag des keltischen Jahres (31. Oktober) den Seelen derer, die im vergangenen Jahr gestorben waren, erlaubte, nach Hause zurückzukehren.
Um sich vor den Geistern der Toten, Hexen, Dämonen zu schützen wurden mit Getreideopfern grosse Feuer entzündet um die Seelen der Verstorbenen zu beschwichtigen; auch verkleidete man sich mit Tierfellen und Tierköpfen um die Geister zu erschrecken. Vor den Häusern wurden kleine Gaben ("treats") aufgestellt, die die Geister besänftigen und sie von Untaten abhalten sollten; später ging man dazu über, Gesichter in Rüben zu schnitzen, um die Geister glauben zu machen, an diesem Ort hause bereits eine verdammte Seele (s. auch Jack o'Lantern). Nach der Unterwerfung der Kelten durch die Römer wurden die Zeremonien weitgehend beibehalten, obwohl den neuen Machthabern diese Bräuche fremd waren. Papst Gregor IV. schliesslich beschloss 837 n. Chr. , die Bräuche der Kelten zu "christianisieren" anstatt sie unter grossem Widerstand abschaffen zu lassen und ordnete an, dass der 01. November von der Christenheit als "Tag aller Heiligen" gefeiert werden solle.
Von diesem Feiertag leitet sich auch der Name des Festtages ab: "Allerheiligen" heisst im Englischen "All Hallows", der Abend davor "All Hallows Eve(ening)". Im Laufe der Zeit wurde dies verkürzt zum heutigen "Halloween". Der Süßigkeitenbrauch stammt auch aus dem christlichen Raum: im 9. Jahrhundert n. Chr. wanderten frühe Christen am 2. November, dem Seelenfest, von Dorf zu Dorf und erbettelten sogenannte Seelenkuchen. Als Ausgleich für diese Gabe versprachen sie entsprechend intensiv für die Spender zu beten. Das eigene Beten und auch das anderer galt als Vereinfachung des Weges von Toten in den Himmel. Während der gossen Hungersnot 1845-1850 in Irland wanderten Hunderttausende Iren nach Amerika aus, und brachten den Brauch von Halloween mit in die neue Welt. Und weil Rüben damals in Amerika nur wenig verbreitet waren, wurde aus dem Rübengesicht bald die "Kürbislaterne" Jack o'Lantern. Auch heute noch werden - vor allem in Amerika, Frankreich und Irland - bei den Halloweenfeiern die alten Riten im Kern beibehalten, allerdings ohne den eigentlichen spirituellen Hintergrund: Die Kinder verkleiden sich als Geister oder andere Schauergestalten und ziehen von Haus zu Haus um eine Gabe ("treat") zu erbitten, andernfalls wird das Opfer "heimgesucht"; die Kürbislaterne leuchtet dabei den Weg

Die Geschichte von Jack-O-Lantern oder auch: „Wie es zum Kürbis kam!“

Eines der bekanntesten Halloween-Symbole dürfte der Kürbis sein: die "Jack-O'-Lantern". Der Brauch stammt auch wieder aus Irland, wo man sich die Geschichte von Jack o´Lantern erzählt. Beneidet wurde Jack definitiv nicht, aber der "Volksmund" hat aus der Geschichte abgeleitet, daß man mit dieser Rübe die Geister abschrecken kann. Als der Halloweenbrauch noch in Irland praktiziert wurde, nahmen die Menschen für ihre Laternen auch Rüben, aber als sie in Amerika waren, fanden sich im Übermaß Kürbisse, die sich für diesen Zweck sogar auf Grund der Größe noch besser eigneten. Um die Bösen Geister abzuschrecken, schnitzte man dann die Grimassen in die Kürbisse. Die Geschichte von Jack o'Lantern An einem Abend vor Allerheiligen sass Jack, ein geiziger, trunksüchtiger Schmied in seinem Dorf in Irland in einer Kneipe. Ihm erschien der Teufel und wollte ihn mit hinabnehmen in sein Reich. Jack bot ihm seine Seele an für einen letzten Drink. Der Teufel stimmte zu und verwandelte sich selbst in eine Sixpence-Münze, um den Wirt zu bezahlen. Jack aber steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Und weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz bei sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Jack handelte mit dem Teufel: Er liess ihn frei und der Teufel versprach, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein solle. Nach 10 Jahren, in der Nacht vor Allerheiligen, kam der Teufel zurück und wollte Jack mit sich nehmen. Jack bat ihn um einen letzten Gefallen: Seine Henkersmahlzeit solle ein Apfel sein, den der Teufel ihm pflückte. Der Teufel tat ihm den Gefallen und kletterte auf einen Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Rinde des Baumes; der Teufel war auf dem Baum gefangen - ausser Stande, Jack mit sich zu nehmen. Jack handelte abermals mit dem Teufel: Er entfernte das Kreuz und der Teufel versprach, dass er niemals Jacks Seele holen werde. Als Jack Jahre später starb, wurde ihm an der Himmelspforte der Zutritt verwehrt, weil er sein Leben lang geizig, falsch und hinterlistig gewesen war. Er wurde zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja sein Versprechen gegeben hatte, niemals Jacks Seele zu holen. Der Teufel schickte ihn zurück woher er gekommen war - und weil es so dunkel, kalt und windig und der Weg so weit war, bekam Jack ein Stück Kohle direkt aus dem Höllenfeuer mit auf den Weg. Jack legte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe damit sie nicht verlöschte und machte sich auf. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit - bis zum Tag des jüngsten Gerichts ...