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Das ganze Jahr ein echter Genuss:

Goldgelbe Kartoffeln vom Gertrudenhof

IMG_3907.JPGKartoffelanbau hat auf dem Hürther Gertrudenhof Tradition: Schon seit über 50 Jahren werden hier die „tollen Knollen“ angebaut. Heute bildet eine Kombination aus nachhaltigem Anbau und Erfahrung in Sortenwahl, verbunden mit modernster Lagertechnik das Erfolgsgeheimnis des Familienbetriebes. Alle Kartoffeln vom Hürther Gertrudenhof sind aus kontrolliertem, integrierten Anbau!

Als Einkellerungs- und Spätkartoffeln werden derzeit die festkochende, salatfähige Sorte „Cilena“ und "Allians", sowie die mehlige Sorte „Adretta“ angebaut. Außerdem werden das ganze Jahr die extra großen „Grill- und Folienkartoffeln“, sowie die extra kleinen „Bratlinge“ angeboten. Wer einen zur Lagerung geeigneten kühlen Keller hat sollte die Einkellerungsangebote beim Gertrudenhof im Oktober nutzen; für alle anderen lagert der Gertrudenhof unter optimalen Bedingungen die Kartoffeln ein:

  • Direkt schon auf dem Acker werden die Spätkartoffeln in große Holzkisten gefüllt und dann unmittelbar in einem extra gebauten Spezial-Kühlraum eingelagert.
  • Bei Temperaturen von 4 bis 6°C lagern die Kartoffeln dort kühl, trocken und dunkel und behalten dadurch bis weit ins Frühjahr hinein ihre hervorragende Qualität.
  • Auch die gesunden Inhaltsstoffe und Vitamine bleiben durch diese schonende Lagerung sehr gut erhalten!
  • Stück für Stück werden die Kartoffeln bis zum Frühjahr dann wieder schonend ausgelagert und sortiert.
  • So gibt es im Hofladen des Gertrudenhofes ganzjährig frische, pralle wohlschmeckende Kartoffeln aus eigenem kontrollierten, integrierten Anbau.

Kartoffeln einkellern

  • Kartoffeln vom Gertrudenhof lassen sich im Herbst auch in größeren Mengen wochen- oder sogar monatelang lagern ("einkellern"), wenn die Bedingungen stimmen. Gute Lagerräume sind kühle, frostfreie, trockene, abgedunkelte Keller oder Vorratsräume – so wie sie früher üblich war.
  • Hier einige Tipps zum richtigen Einkellern:
    Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 4 und 6°C. Unter 4°C verändert sich die Stärke und wird bei Frost in Zucker umgewandelt. Die Kartoffeln bekommen dann einen unangenehm süßlichen Geschmack. Zu hohe Temperaturen (über acht Grad Celsius) lassen die Kartoffeln keimen.
  • Der Lagerraum sollte trocken, aber gut durchlüftet sein, denn Nässe lässt die Kartoffeln faulen.
  • Außerdem sollten die Kartoffeln vor Licht geschützt sein, da sie unter Lichteinwirkung das giftige Solanin bilden. Es befindet sich in den grün gefärbten Stellen; diese müssen vor der Verwendung unbedingt großzügig herausgeschnitten werden.
  • Größere Mengen Kartoffeln können gut auf Lattenrosten oder hölzernen Horden gelagert werden. Hier können sie locker und bis zu einer Höhe von etwa 40 cm aufgeschüttet werden. Liegen größere Mengen übereinander, entstehen Druckstellen und es kommt schneller zum Verderb.
  • Das Abdecken der Knollen mit Papier oder Säcken schränkt Verdunstungsverluste ein und verhindert ein vorzeitiges Schrumpfen und Ergrünen.
  • Lagern Sie die Kartoffeln nicht in Folienpackungen.
  • Da die meisten modernen Wohnungen keinen kühlen Vorratsraum haben, ist der Einkauf von kleinen Mengen sinnvoll, die rasch verbraucht werden.

Kartoffeln: die Fitmacher der Nation! Von Natur aus ist die Kartoffel eine wertvolle Knolle: Sie liefert nur wenige Kalorien, enthält aber Stärke, Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, so gut wie kein Fett, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

  • Wasser: Der hohe Wassergehalt von 80 Prozent ist der Grund dafür, dass die Kartoffel so energiearm ist. Beim Erhitzen der Knolle wird ein Teil des Wassers von der enthaltenen Stärke aufgenommen, wodurch diese aufquillt.
  • Kohlenhydrate: Die Stärke ist der eigentliche Energieträger der Kartoffel. Erst das Garen der Kartoffeln macht die Stärke verdaulich, sodass sie vom Körper verwertet werden kann.
  • Eiweiß: Bezogen auf das Trockengewicht ist der Eiweißgehalt mit dem von Getreide vergleichbar. Aufgrund der essenziellen Aminosäuren (Eiweißbausteinen) ist das Kartoffeleiweiß für den Menschen besonders wertvoll – die so genannte biologische Wertigkeit ist mit 67 Prozent unter den pflanzlichen Lebensmitteln am höchsten!
  • Mineralstoffe: In der Kartoffel ist der Kaliumgehalt nennenswert hoch. Bis zu einem Drittel der empfohlenen Zufuhr kann durch Kartoffeln gedeckt werden. Der Gehalt an Natrium liegt hingegen niedrig. Aus diesem Grund wird die Kartoffel gerne in der Diätkost eingesetzt.
  • Vitamine: Hier sind vor allem B-Vitamine und Vitamin C (Ascorbinsäure) zu nennen. Der hohe Gehalt kann allerdings durch ungünstige Zubereitungsverfahren und durch eine falsche Lagerung erheblich schrumpfen.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Hierzu zählen zahlreiche Verbindungen, die nur von Pflanzen aufgebaut werden. Einige der Stoffe können den Menschen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. Andere bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv.

IMG_8245.JPGKöstliche Kartoffelrezpte aus den Kochbüchern des Gertrudenhofes:

 Insgesamt ist die Zusammensetzung der Kartoffeln so günstig, dass sie in einer gesunden Ernährung ihren festen Platz haben sollte!

Die Geschichte der Kartoffel:
Die Erfolgsgeschichte der Kartoffel ist lang. Ihren Anfang nahm sie vor mindestens 6000 Jahren in Südamerika, genauer in den Hochebenen der Anden, wo sie den Indios noch heute als Nahrungsgrundlage dient. Möglicherweise ist die Kartoffel - von den Indios chuño genannt – noch älter, denn Forscher fanden Spuren der Knolle in 8000 Jahre alten Gräbern im Andenhochland. Ab den 12./13. Jahrhundert sorgten die Inkas durch ihre Eroberungsfeldzüge für die zunehmende Verbreitung der Kartoffel. Sie bauten ausgeklügelte Bewässerungssysteme, legten Depots an und kannten schon über 400 Kartoffelsorten. Sie wandten bereits die Methode des „Gefriertrocknens" an, indem sie die Knollen abwechselnd dem Nachtfrost und der Sonne aussetzten. Dadurch wird die Kartoffel jahrelang haltbar. Um die Bedeutung der Kartoffel hervorzuheben, bezeichnen Forscher sie auch als „Das Gold der Inkas". Als die Spanier im 16. Jahrhundert das Inkareich eroberten, suchten sie zwar nach dem Edelmetall Gold, lernten dabei aber auch die Kartoffel kennen.

Für den ersten Transport nach Europa soll allerdings der englische Freibeuter Sir Francis Drake gesorgt haben. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis die Knolle in ganz Europa als vollwertiges Nahrungsmittel akzeptiert wurde. Die Spanier legten bereits im 16. Jahrhundert Kartoffelgärten an, dann folgten die Italiener und vor allem die Iren, denen ihr damaliger Knollengenuss den Namen „Kartoffelfresser" eintrug. In Deutschland hatte es die Knolle indes besonders schwer. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts fand sie langsam Verbreitung, vor allem, weil Hungersnöte die Leute dazu zwangen, auch Kartoffeln zu essen. Erst ab etwa 1780 kann jedoch von einer weiten Verbreitung gesprochen werden. Der Preußenkönig Friedrich der Große wandte sogar List und Zwang an, um seine Bauern zum Kartoffelanbau zu bewegen. Heute ist die Kartoffel auf allen Kontinenten zu finden und hat sich nach Reis, Weizen und Mais zum wichtigsten Nahrungsmittel der Welt gemausert.

Auf dem Hürther Gertrudenhof gibt es ganzjährig Kartoffeln aus eigenem kontrollierten, integrierten Anbau.

Die Botanik der Kartoffel: botanisch zählt die Kartoffel - Solanum tuberosum – zu den Solanaceen (Nachtschattengewächse) , wozu auch die Tomate, der Tabak und die Aubergine als Nutzpflanzen, sowie der schwarze Nachtschatten, der Stechapfel ( Datura ) und die Tollkirsche als Wildpflanzen gehören. Im botanischen Sinne ist die Kartoffel keine Frucht wie z. B. das Getreidekorn, auch keine Wurzel, wie die Zuckerrübe sondern ein unterirdischer Sproß, eine Knolle. Die Knolle dient als Speicherorgan und als

vegetatives Vermehrungsorgan. An ihr sitzen Vertiefungen ( Augen ), woraus bei der Keimung Laubtriebe sprossen. Am unterirdischen Teil der Triebe entwickeln sich Wurzeln und Tragfäden (Stolonen), mit denen die neuen Knollen am „ Nabel „ verbunden sind Der Blütenstand ist ein Wickel. Blütenreichtum ist sortenbedingt. Manche Sorten blühen bei uns nicht, besonders Wildformen ( Kurztagsbedingt ). Die Blütenkrone ist weiß, lila, gelb und bläulich. Die Blüte ist zwittrig, mit 5 Staubgefäßen und einem Fruchtknoten. Selbstbestäubung ist die Regel, Fremdbefruchtung kommt auch vor. Die aus den Blüten hervorgegangenen Früchte sind Beeren, die bis zu 150 Samen enthalten. Sie spielen in der Züchtung eine Rolle. Sie sind giftig ( Solanin ) und nicht zum Verzehr geeignet.

Kartoffel ist noch lange nicht gleich Kartoffel: Wer einmal die köstlichen „tollen Knollen“ vom Gertrudenhof probiert hat, weiß wie Kartoffeln schmecken müssen: Probieren auch Sie den Unterschied!

Kartoffel Special bei Center TV:
Sehen Sie hier auch das Gertrudenhof Special bei Center TV: Ran an die Spätkartoffeln! Peter Zens vom Gertrudenhof und die Rheinische Kartoffelkönigin 2012 Tanja Schreiber berichten über die Kartoffelernte 2012 und geben interessante Tipps rund um die „tollen Knollen“.