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Himbeeren - der leuchtend rote Sommergenuss

IMG_3480.JPGDie leckeren Früchte versprechen mit ihrem leuchtenden Rot einen süßen Genuss. Doch die leckeren Sommerfrüchte schmecken nicht nur sehr gut, sondern sind, wegen ihrem hohen Vitamin C-Gehalt, auch unheimlich gesund.

 Bei uns im Gertrudenhof Hofladen bekommen Sie natürlich während der Saison jeden Tag frische Himbeeren aber Sie können das ganze Jahr bei uns leckeres Himbeer-Gelee vom Bauernhof Süthold kaufen. 

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Himbeeren in der Küche

  • Es gibt beinahe endlos viele Möglichkeiten Himbeeren zu genießen.
  • Wer kennt sie nicht – die Himbeermarmelade. Doch nicht nur in Marmelade wird sie verwendet, oft finden gibt es Himbeeren auch als Saft, Kaltschale oder Fruchtgrütze.
  • Außerdem wird auch gern Alkohol mit der Frucht aromatisiert. Dabei entsteht der allseits bekannte „Himbeergeist“.
  • Aus ihnen, und auch aus den Blättern des Strauches, kann man Tee zubereiten.
  • Lecker sind Himbeeren in Joghurt, Quark oder Müsli eingerührt.
  • Sicher kennen Sie auch Eis mit kalten oder heißen Himbeeren.
  • Oder probieren Sie einmal einen selbstgemachten Himbeer-Shake.
  • Doch nicht nur als Dessert sondern auch z.B. als Himbeerdressing für herzhafte Salate wird Sie gern genommen.

Hier zwei köstliche Beerenrezepte aus der Gertrudenhof Rezeptsammlung:
 * Beerenmix mit Quark-Joghurt Creme
 * Gertrudenhof Beerentorte

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Probieren Sie unseren köstlichen Palio Himbeer Secco von unserem Partnerwinzer, dem Weingut Köth. Mit frischen Himbeeren serviert, haben Sie schnell eine spritzige Himbeer-Bowle für warme Sommerabende zubereitet.

Unsere Aufbewahrungstipps:

  • Himbeeren sind sehr druckempfindlich, deshalb müssen sie schön locker aufbewahrt werden.
  • Frische Himbeeren kann man sehr gut einfrieren, denn sie behalten trotzdem ihren Geschmack bei.

Himbeeren sind gesund!

  • Wenn Sie am Tag nur 100g Himbeeren essen, decken Sie bereits etwa 30% ihres Tagesbedarfs an Vitamin C. Dadurch schützen Sie ihren Körper gut gegen Erkältungskrankheiten.
  • Auch Kalium, mit seiner entwässernden Wirkung und Magnesium, mit seiner positiven Wirkung auf die Muskelfunktion enthält die kleine Sommerfrucht.
  • Weitere Mineralstoffe und Spurenelemente sind beispielweise Calcium, Natrium und Fluor.
  • Die Himbeere gilt in der Naturheilkunde als fiebersenkendes Mittel und wird auch bei grippalen Infekten eingesetzt.
  • Der Gehalt an Gerbstoffen kann auch gut gegen Magenbeschwerden helfen.

Der eigene Anbau

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Himbeeren zählen zu den Rosengewächsen und wachsen in vielen heimischen Gärten. Die Früchte können von Juni bis in den Herbst hinein geerntet werden. Doch wie bauen Sie ihre eigenen Himbeeren am besten an?

Welche Pflanzen?:

Zuerst sollten Sie entscheiden, ob Sie Sommerhimbeeren oder Herbsthimbeeren nutzen möchten.

  • Sommerhimbeeren haben 2 Ruten aus dem Vorjahr, die von Juni bis August diesen Jahres Früchte tragen und danach absterben und Ruten, die dieses Jahr neu wachsen und dann im nächsten Jahr Früchte haben.
  • Herbsthimbeeren besitzen nur eine Rute, die dann Früchte trägt und später komplett zurückgeschnitten wird. Bei ihnen können Sie bereits im ersten Jahr eine bescheidene Ernte erwarten.

Himbeeren pflanzen:

  • Wählen Sie einen Boden der durchlässig und sandig ist. Ein großer Humus- oder Kompostanteil ist wünschenswert.
  • An diesem Ort sollten Sie vorher keine Nachtschattengewächse oder Erdbeeren gehabt haben, denn dadurch können Pilze auf die Himbeerpflanzen übergreifen.
  • Lassen Sie zwischen den Himbeeren etwas mehr als einen Meter Platz und zwischen den einzelnen Reihen etwa 2 Meter.
  • Setzen Sie die Pflanze so in die Erde, dass die oberen Wurzeln maximal 3 cm mit Erde bedeckt sind.
  • Nach dem Pflanzen sollten die Ruten auf etwa 15 cm zurück geschnitten werden. Dadurch werden sie kräftiger.
  • Nun wässern Sie die Pflanze gut und gießen sie täglich, bis sie Wurzeln geschlagen hat und Wachstum zu erkennen ist, dann muss sie nur noch einmal in der Woche gegossen werden. Bei großer Hitze vielleicht auch zweimal.
  • Gern können Sie Mulch um die Pflanze verteilen. Das verhindert, dass das Wasser verdunstet und Unkraut wächst.

Unser Pflanztipp:

  • Falls Sie Sommer- und Herbsthimbeeren pflanzen möchten, sollten Sie sie so anbauen, dass keine Verwechselungsgefahr besteht und Sie die Pflanzen falsch schneiden.

Die Pflege:

  • Damit ihre Himbeerpflanzen nicht zu stark wuchern, durchtrennen Sie immer mal wieder die Wurzeln mit einem Spaten.
  • Düngen Sie jedes Jahr mit einem Dünger aus Stickstoff, Phosphor und Pottasche. Kompost verbessert die Qualität des Bodens.

Himbeerpflanzen schneiden:

  • Sommerhimbeeren: Schneiden Sie im ersten Jahr alle Blüten ab. Auch wenn dies bedeutet, dass Sie keine Früchte haben werden, wird im 2. Jahr der Ertrag dafür umso höher sein. 
  • Schneiden Sie die Ruten bodennah ab, die im gleichen Jahr Früchte getragen haben. Im darauffolgenden Frühling sollten Sie 3-4 der größten Ruten je 30 cm Reihenlänge stehenlassen, denn sie werden Früchte tragen und im Frühling darauf verfahren Sie genauso.
  • Herbsthimbeeren: Schneiden Sie im Herbst alle Ruten bodennah ab. Im nächsten Frühling werden alle 30 cm Reihenlänge 3-4 neue Ruten stehengelassen und alle anderen Ruten werden vor Juli bodennah abgeschnitten. Im Herbst verfahren Sie genauso, wie oben erwähnt.

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Unser Erntetipp:

  • Pflücken Sie Himbeeren vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger und auch erst, wenn Sie sich leicht von der Blüte lösen lassen.

Die Geschichte

  • Durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren war die Himbeere schon im Mittelalter bekannt, denn Sie sollte die Abwehrkräfte stärken und die Wundheilung positiv beeinflussen.
  • Sie wurde in Klostergärten kultiviert.

Sehen Sie hier unseren Obst- und Gemüsetipp bei Center TV:
Himbeeren - die himmlisch-süßen Sommerfrüchte vom 06.06.2013