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Grapefruit - eine vielseitige Frucht

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Der säuerliche Geschmack der Grapefruit, verleiht jedem Obstsalat das gewisse Etwas. In Kombination mit anderen süßlichen Obstsorten ist sie für Marmeladen oder Kompotts sehr gut geeignet. Auch medizinisch ist die Grapefruit von wichtigem Nutzen! Doch auch zum Backen steuert Sie ihre persönliche Note bei. Passende Rezepte, finden Sie hier bei uns unter Gertrudenhofs-Rezepte-Sammlung. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachkochen!

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 Herkunft und Verbreitung:

  • Im 18 Jahrhundert entstand aus einer Zufallskreuzung aus der Pampelmuse und der Orange in Barbados die Grapefruit.
  • Im Jahr 1830 erhielt sie ihren offiziellen botanischen Artnamen „Citrus paradisi“(Paradiesfrucht).
  • Daher rührt auch ihr Ruf als „verbotene Frucht“.
  • Die Grapefruit gelang erst sehr später nach Amerika, wo heute mehr als 60 % des Anbaus, vorwiegend in Texas steht. 
  • Seit dem 20. Jahrhundert begann man in Europa die Grapefruit zu kultivieren.
  • Heute erhält man sie das ganze Jahr über im Handel.

Die Beschreibung der Grapefruit:

  • Der immergrüne Grapefruitbaum kann bis zu 15 Meter hoch werden.
  • Die Frucht selbst, die gerne in Traubenform beieinander hängt, ist rund und hat einen Durchmesser von 10-15 cm.
  • Grapefruits haben eine etwa 1cm dicke Schale, die fest am Fruchtfleisch haftet.
  • Unter dieser Schale verbirgt sich das außerordentlich saftreiche, säuerlich bis süß-säuerliche Fruchtfleisch, das je nach Sorte mit einer starken oder kaum ausgeprägter Bitternote lockt.
  • Das Fruchtfleisch hat eine hellgelbe, rote, oder tiefrote Färbung.
  • Für diese Färbung ist das Carotinoid Lycopin zuständig, das auch bei der Tomate für die rote Farbe sorgt.
  • Das Flavonglykosid Naringin ist für den bitteren Geschmack verantwortlich.
  • Es ist in den Segmenthäuten unter der Schale, welche das Fruchtfleisch umschließt, und in der eigentlichen Schale am höchsten konzentriert. 

Der Name „Grape-fruit“:

  • Die Grapefruit stammt aus der Familie der Rautengewächse.
  • Im Englischen heißt „grape“-Traube und „fruit“- Frucht, daraus wurde dann der Name „Grapefruit“.

Der richtige Einkauf:IMG_0945.JPG

  • Beim Kauf sollte auf eine schöne Farbe der Schale geachtet werden.
  • Auf besonders saftige Früchte deuten rosafarbene „Bäckchen“ hin.
  • Schwere Grapefruits deuten auf einen hohen Saftanteil hin.
  • Ein aromatischer Geruch signalisiert die Frische der Früchte.

Auch zu Hause - die richtige Lagerung:

  • Die Grapefruit kann im Kühlschrank bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden.
  • Grapefruits reifen bei einer Zimmertemperatur problemlos nach, diese sollten innerhalb von einer Woche verzehrt werden.

Unser Tipp:

  • Zu schnelles Aufwärmen gekühlter Früchte kann zu Kondensation und Verderb führen.
  • Zu Hohe Temperaturen führen dazu, dass die Grapefruit sehr stoßempfindlich und anfällig für Schimmelpilze wird.

Die richtige Zubereitung:

  • Die Grapefruit auf dem Tisch hin und her rollen, so bekommt mehr Saft aus der Frucht.
  • Einmal quer durchschneiden und auspressen, oder man süßt sie etwas mit Zucker und isst sie direkt aus der Schale mit einem Löffel.
  • Geschält und in kleine Stücke geschnitten lässt sich die Grapefruit gut zu Obstsalaten oder Desserts kombinieren.

Zubereitungs-Tipp:

  • Den Geschmack der geschälten Grapefruit kann man mit etwas Rum oder Maraschino verfeinern.

Wie gesund ist die Grapefruit?

  • Nicht nur das enthaltene Lycopin in der Grapefruit macht uns so gesund!
  • Auch reichlich an Vitamin der B-Gruppe und Vitamin C sind in dieser Frucht enthalten.
  • Diese Vitamine bringen uns fit durch den Tag.
  • Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium sind in der Grapefruit enthalten.
  • Bei der Grapefruit sitzen die Bitterstoffe in der Schale und in den Segmenthäuten.
  • Es ist gesundheitlich wertvoll, sowohl die weiße Innenhaut als auch das Fruchtfleisch mit Trennwänden zu verspeisen, denn genau dort sitzen Pflanzenstoffe, welche nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch vor Krebs schützen.
  • Dazu senken sie einen hohen LDL-Cholesterin-Spiegel.
  • Das Extrakt aus Grapefruitkernen ist ebenso ein heilendes Spektrum.
  • Primär wirkt dieses Extrakt gegen zahlreiche Mikroorganismen und wird gleichermaßen bei Patienten mit Akne, Hefepilzbefall und Magenkrebs verordnet.
  • Gegen ständiges Jucken der Kopfhaut und Schuppen ist ein Gemisch aus Grapefruitextrakt und Babyshampoo sehr wirksam.

Gut zu wissen!

  • Grapefruits dürfen niemals gemeinsam mit Medikamenten zu sich genommen werden, da aufgrund der biochemischen Beschaffenheit der Frucht, der Verdauungsapparat die Medizin dann nicht mehr aufspalten und ausscheiden lassen kann.
  • Um diese Gefahr erst gar nicht herbeizurufen, vermeiden Sie bitte in dieser Zeit den Verzehr der Frucht.

Grapefruit auch zum Abnehmen geeignet!

  • Der tägliche Verzehr von Grapefruit sinkt wissenschaftlich den Insulin Spiegel.
  • Essen Sie 3 x täglich die Grapefruit und sie merken nach ca. 2-3 Wochen wie die Kilos langsam weniger werden.
  • Zum Frühstück eine halbe Grapefruit in Kombination mit einem Ei und etwas Schinken, mittags einen kleinen Salat und mageres Fleisch und zum Nachtisch die Grapefruit und am Abend eine halbe Grapefruit mit magerem Fisch oder Fleisch.
  • Je weniger Insulin im Körper vorhanden ist, desto weniger Fett wird aus der Nahrung angelagert und das Fett aus den Depots wird verbrannt.
  • Mit Unterstützung durch den Bitterstoff Naringin, der nicht nur für den typischen Geschmack verantwortlich ist, sondern auch zusätzlich für den Fettabbau sorgt.

 

Honig Pomelo - ein kulinarischer Newcomer!

Honig_Pomelo.JPGOb zum Abnehmen, oder für eine gesunde Zwischenmahlzeit - die exotische Frucht, die aus einem Mix der Grapefruit und der Pampelmuse entstand, schmeckt nicht nur besonders lecker, sondern auch erfrischend gut!

  • Eine reife Pomelo schmeckt vergleichbar süß wie eine Pampelmuse, so herb wie eine Grapefruit und hat dennoch einen ganz eigenem Charakter. Daher auch ihr Name: „Honig-Pomelo“.
  • Das Besondere bei dieser Frucht ist, dass sie beim Auseinandernehmen nicht so stark suppt, wie viele andere Zitrusfrüchte.
  • Sie lässt sich prima und ohne viel Aufwand schälen und ist meist schneller gegessen, als man mit dem Schälen nachkommt.

Die Honig-Pomelo enthält keine Säure, wie manche Orangen oder Pampelmusen, deswegen eignet sie sich besonders gut für das morgendliche Müsli, in einem exotischen Obstsalat, sowie als Fruchtaufstrich und harmonisiert hervorragend mit gegrilltem Fisch. Dazu ergänzt sie ausgezeichnet sowohl die kalte, als auch die warme Küche und schmeckt besonders gut als frisch gepresster Saft. Unproblematisch lässt sie sich ebenso gut zu Marmeladen und Chutney- Soßen verarbeiten.

Positive Eigenschaften:

  • Die Honig-Pomelo ist eine echte Diätfrucht.
  • Der bemerkenswerte Anteil von Vitamin C steht dem minimalen Kaloriengehalt gegenüber.
  • Der vorhandene Bitterstoff Limonin, der in der weißen Außenhaut steckt, regt nicht nur die Verdauung, den Stoffwechsel und den Kreislauf an.
  • Dazu hilft der reichlich enthaltene Stoff Naringin, einen erhöhten Blutdruck in den Griff zu bekommen!
  • Die Honig-Pomelo ist reich an Kalium, Phosphat und Magnesium.
  • Ihr Gehalt an Bioflavonoiden ist beträchtlich, da dieser die Oxidation von Vitamin C im Körper verhindert und die Ausschüttung von Histamin hemmt, so können die Pomelos allergische Reaktionen dämpfen.

Ernte und Saison:

  • Wer es besonders qualitativ hochwertiger mag, kauft das Obst in der Hauptsaison von Oktober bis April.
  • In der Zwischenzeit bekommt man die Honig- Pomelo aus anderen Ländern importiert, so ist sie das ganze Jahr, hier bei uns auf dem Gertrudenhof im Bauernmarkt erhältlich.

Das Aussehen:Honig-Pomelos.JPG

  • Die exotische Frucht besitzt eine birnenartige Form und bringt zwischen einem halben und zwei Kilogramm auf die Waage.
  • Die Schale ist bis zu zwei Zentimeter dick und oftmals hellgelb bis grünlich und macht ca. ein Drittel des Gewichts, der ganzen Frucht aus.
  • Die Frucht stammt aus Israel. Jedoch liegen die Hauptanbaugebiete in feuchtwarmen Klimas wie China, Südafrika und Südostasien.
  • Zum besseren Transport werden sie von einem praktischen Tragenetz umhüllt.
  • Auch rosafarbene Exemplare bekommt man ab Oktober, diese stammen meist aus Ägypten.

Beim Kauf:

  • Ab Oktober beginnt die Hauptsaison der Frucht.
  • Bei der Honig- Pomelo kommt es nicht auf die satte, pralle Farbe und eine makellose Schale an. Ganz im Gegenteil!
  • Je schrumpeliger die Schale, desto saftiger, süßer und aromatischer ist das Fruchtfleisch.
  • Meist ist die Frucht in einem Netz verpackt und bringt zwischen einem halben und zwei Kilogramm auf die Waage.

Die richtige Lagerung:

  • Honig- Pomelos können bei Zimmertemperaturen problemlos bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden.
  • Bei kühleren Zimmertemperaturen lassen sich Honig- Pomelos auch bis zu 3 Wochen lang lagern.

Die Zubereitung:

  • Vor dem Verzehr der süßen Frucht sollte zuerst das Netz und die Folie entfernt werden.
  • Anschließend die Schale, ebenso wie die weiße Haut im Inneren der Frucht. Am besten schält man diese wie eine Orange.
  • Die Frucht kann roh, zu einem Obstsalat, oder zu kurzgebratenem und herzhaften Blattsalat verarbeitet werden.
  • Ob als Saft oder als Brotaufstrich, Honig- Pomelos sind überall dort einetzbar, wo Exotik hoch gefragt ist.
  • Die Schale kann man zum Abrieb beim Backen oder zum Kochen verwenden.
  • Als Alternative können Sie die Frucht auch mit einem großen Messer anschneiden (längs oder quer) und anschließend die Schale abziehen.

Zu Beachten ist:

  • Ähnlich wie bei der Grapefruit ist der Verzehr von Honig-Pomelo, in Kombination mit der Einnahme bestimmter Medikamenten, sehr gefährlich und könnte zu Wechselwirkungen führen.
  • In der Honig-Pomelo sind Inhaltsstoffe wie der Bitterstoff Naringin enthalten, der im Körper zu Naringenin umgewandelt wird.
  • Dieser wirkt mit anderen Inhaltsstoffen kombiniert, blutdrucksenkend.
  • In Verbindung mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann der süße Snack jedoch zu erheblichen Problemen führen.
  • Nehmen Sie Pomelos und Grapefruit nur in geringen Mengen zu sich, wenn entsprechende Medikamente eingenommen werden müssen.

Wussten Sie:

  • Honig- Pomelos wachsen an niedrigen Bäumen, die große elliptische Blätter besitzen.
  • Gegen 1970 entstand in Israel, bei der Rückkreuzung von Pampelmuse und Grapefruit, die Honig Pomelo.
  • Heutzutage ist die Frucht eine der neueren Obstsorten, die den Zitrusfrüchten zugeordnet werden.
  • Botanisch gesehen wird diese Zitrusfrucht der Gattung der Rautengewächse zugeordnet.
  • Im Jahr 1974 erhielt man diese Frucht dann auch in Deutschland, die mittlerweile nicht nur in Israel angebaut wird.