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Endiviensalat

Die Endivie ist ein toller Salat für den Spätsommer und Herbst. Der zartbittere Geschmack der Blätter weist darauf hin, dass Endivie mit Chicorée und Radicchio verwandt ist

Die Endivie ist ein Spätsommersalat mit einem hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt. Bereits seit der Antike wird diese Salatart, zur Gattung der Wegarten gehörend, kultiviert. Ihre Heimat ist das Mittelmeergebiet, doch auch weit darüber hinaus findet die Endivie in Garten und Feldern ihren Platz.

Selbst in einer Höhe von bis zu 2.000 Metern in den Alpen kann die Endivie noch erfolgreich angepflanzt werden. Sie schmeckt roh köstlich als Salat, kann jedoch auch warm zubereitet werden.

In der Küche:

  • Endivie kann man natürlich hervorragend als Salat verwenden, jedoch ist sie auch gegart oder als Suppe sehr lecker.
  • Die Zubereitung in warmen Speisen gleicht der vom Spinat oder Mangold.
  • Für einen Salat schneidet man die Endivie in etwa 5 mm breite Streifen. Die äußeren Blätter und der teilweise sehr bittere Strunk werden nicht gegessen.
  • Um den leicht bitteren Geschmack ein wenig zu mildern kann man die Blätter kurz in warmes Wasser legen oder aber das Dressing mit etwas Zucker süßen
  • Im Rheinland gehört in das Dressing des Endiviensalates eine gekochte, zerdrückte Kartoffel; sie macht das Dressing sämig und mildert ebenfalls die Bitterstoffe. In den neueren und jetzt meist im Handel erhältlichen Züchtungen ist allerdings sowieso der Bitterstoffgehalt deutlich reduziert.
  • Der Endiviensalat zeichnet sich durch an hohem Anteil Kalzium und Kalium aus und enthält auch viel Vitamin C, B1, B2 und B6.

Probieren Sie zu Ihrem frischen Salat eines unserer selbstgemachten Dressings oder unseren Sommersalat mit Obst und Orangenvinaigrette oder stöbern Sie einfach in unserer Gertrudenhof Rezeptsammlung.

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Der richtige Einkauf:

Wichtg ist, dass:

  • die Blätter fest und etwas nass sind,
  • das Herz des Endiviensalates sollte immer hell und fein ist und mindesten ein Drittel der Größe des gesamten Kopfes haben.

Unser Tipp:
Kleine braune Verfärbungen an den Spitzen der Außenblätter sind nicht schlimm
, da diese meist nicht gegessen werden. 

Die richtige Lagerung:

  • Die Köpfe der Endivien sind meist recht groß. Kleinere Haushalte können problemlos äußere Blätter nach Bedarf vom Kopf abtrennen und den restlichen Kopf in ein feuchtes Handtuch eingewickelt über mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Endivien sind diesbezüglich wesentlich unempfindlicher als andere Salate und lassen sich länger lagern. Deshalb sind Endivien auch eine gute Alternative für Verbraucher, die nicht täglich frisch einkaufen.

Das perfekte Plätzchen:

  • Besonders gut gedeiht die Salatsorte an einem sonnigen Standort mit humusreichem Boden.
  • Die Aussaat erfolgt idealerweise von Mitte Juni bis Mitte Juli, sofern die Endivien direkt ins Freiland gesät werden sollen.
  • Der Pflanzabstand sollte jeweils 30 bis 40 cm betragen, die Saattiefe etwa 1 cm. Praktisch ist es, die Endivien in einem Abstand von 20 Tagen einzusäen, um so eine laufende frische Ernte gewährleisten zu können.
  • Alternativ zur Saat im Freiland können die Pflanzen auch in Töpfen gezogen werden. Das Auspflanzen erfolgt dann etwa von Juli bis August.
  • Als unmittelbare Nachbarn im Pflanzenbeet eignen sich andere Gemüse- und Salatsorten, wie etwa Lauch, Fenchel, Kohl oder auch Stangenbohnen.

Die richtige Pflege:

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  • Schon einige Monate, bevor der Endiviensalat ausgesät wird, sollte in das Beet Mist oder Kompost eingearbeitet werden, vorzugsweise in einer Tiefe von 30 bis 35 cm.
  • Durch die Aussaat der Endivien im Sommer ist insbesondere in der anfänglichen Wachstumsphase regelmäßiges Gießen notwendig. Staunässe sollte dabei jedoch vermieden werden.
  • Sobald die Blätterrosetten ausgebildet sind, kann das Wässern reduziert werden, um so auch Fäulnis entgegenzuwirken.
  • Endivien, die spät im Herbst ausgepflanzt werden, sollten mit Hilfe von Vlies oder Folien gegen auftretenden Frost geschützt werden, denn Sie sind entgegen ihrem artverwandten Radicchio keineswegs winterfest.
  • Die Ernte des Endiviensalates beginnt ab August, und zieht sich bis in den November hinein. Leichte Minusgrade verträgt der Salat gut, sodass auch eine späte Ernte kein Problem darstellt .
  • Die Pflanzen sollten jedoch geerntet werden, bevor die Temperaturen unter 5 Grad Minus fallen.
  • Endivien werden in zwei Typen angeboten: dem breitblättrigen Eskariol und dem Frisée mit schmalen und gefiederten Blättern. Im Rheinland wird hauptsächlich der Typ Eskariol angebaut. Die Blätter werden üblicherweise  sehr fein in Streifen geschnitten.

Schädlinge und Krankheiten:

Vorsicht: Trotz aller Pflege, kann Ihnen doch noch etwas die Ernte vermiesen! Denn Salatpflanzen sind nicht nur bei uns Menschen besonders beliebt sondern auch bei den Schnecken!

Unser Tipp: Überlegen Sie sich schon frühzeitig wie Sie Ihre Salatpflanzen schützen möchten! Wir empfehlen hier besonders die Giftfreien Methoden, wie zum Beispiel Salathauben oder Schneckenzäune.