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Top Qualität zum fairen Preis:

Frische, leckere Eier aus artgerechter Bodenhaltung

Preiswert, frisch und einfach lecker – das zeichnet die Eier aus Bodenhaltung beim Hürther Gertrudenhof aus! Und auch hier beweist der Gertrudenhof, dass Qualität und Preis stimmen!

960160_527560893986474_1152166830_n.jpgDer „Höhnerhoff“ auf dem Gertrudenhof – hier können die Kinder hautnah Hühner erleben! Hier lebt eine bunte Hühnerschaar aus vielen verschiedenen Rassen und mit vielen verschiedenen Farben und Größen: 

  • Seidenhühner: die kleinen weichen mit den flauschigen Federn
  • Brahmas: die „Riesenhühner“ mit den gefiederten Füßen
  • Legehennen: die fleißigen Eierlieferanten in braun, weiß, sperber und schwarz
  • Perlhühner: die gurrenden Hühner mit dem ganz anderen Körperbau
  • Kronenkraniche: unser exotisches Pärchen mit dem majestätischen Kopfschmuck
  • Zuergcochins und Zwerghühner: Die kleinen mit den gefiederten Füßen

Diese alle können täglich von groß und klein besucht und gefüttert werden. Tiergerechtes Futter gibt’s dafür entweder im Bauernmarkt des Gertrudenhofes, oder an unseren "Schlemmerstationen". Unser Tipp: Buchen Sie auch für Ihre Kindergartengruppe, Schulklasse oder Kindergeburtstag eine Hofführung mit einem Besuch des „Höhnerhoffs“ samt Eier sammeln und Hühner füttern! Infos dazu unter 02233 72816 oder per Mail an post@gertrudenhof.info

Leckere Rezept-Tipps rund um´s Ei:

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Hühnereier als Lebensmittel

  • Die Legeleistung liegt in Deutschland bei jährlich 255 bis 291 Stück pro Henne.
  • In Deutschland werden jährlich etwa 11 Milliarden Eier produziert, Tendenz abnehmend. Davon werden etwa 2 Milliarden Eier pro Jahr exportiert, ebenfalls mit stark abnehmender Tendenz.
  • Der Import von Eiern nimmt stark zu und liegt bei etwa 8 Milliarden Eiern pro Jahr, was den Selbstversorgungsgrad in Deutschland auf 60-65% sinken ließ!
  • Der Prokopfverbrauch liegt damit leicht zunehmend bei 210 sogenannten Schaleneiern pro Jahr.
  • hoehnerhoff4.JPGDavon werden ca. 50% von privaten Haushalten verbraucht, 30% in der lebensmittelverarbeitenden Industrie und 20% in lokalen Großküchen und Bäckereien.
  • Hühnereier dürfen die ersten 18 Tage ab Legedatum ungekühlt gelagert werden, da das Ei über einen eigenen Immunschutz auf der Schale und im Inneren in Form von Enzymen verfügt. Deshalb dürfen die Eier auch nicht gewaschen sondern nur mechanisch gereinigt werden, bevor sie in den Handel gelangen, weil sonst die Cuticula zerstört würde.
  • Nach starken Temperaturschwankungen oder Kühlung kann dieser Immunschutz jedoch in seiner Funktion beeinträchtigt sein. Daher müssen alle einmal gekühlten Eier weiterhin ununterbrochen gekühlt gelagert werden.
  • Ab dem 18. Tag müssen alle Eier ununterbrochen gekühlt werden. Eier, die seit mehr als drei Tagen der Kühlpflicht unterliegen - also spätesten nach 21 Tagen, dürfen nicht mehr gewerblich an Endverbraucher abgegeben werden.
  • Als äußerstes Mindesthaltbarkeitsdatum wird der 28. Tag ab dem Legetag definiert. Es steht dem Produzenten oder Händler jedoch frei, frühere Zeitpunkte für MHD und Kühlpflicht anzugeben, was zu geschehen hat, wenn insbesondere bei Boden- oder Freilandhaltungseiern die Keimbelastung beim legefrischen Ei durch Picken von Kot schon erhöht ist.
  • Die lebensmittelrechtlichen Vorschriften für das Lebensmittel Ei regelt die sogenannte Tier-LMHV (Tierische-Lebensmittel-Hygieneverordnung). Die Verordnung schreibt u. a. vor, dass Hühnereier innerhalb von 21 Tagen nach dem Legen an den Verbraucher abgegeben werden müssen. Diese Verordnung dient dem Verbraucherschutz, da das rohe Hühnerei einer der produktivsten Nährböden für Bakterien und deshalb ein sehr sensibles Lebensmittel ist. Vor allem die Gefahr der Übertragung von Salmonellen ist hoch.
  • Für die Herstellung von Produkten aus rohen Eiern (z. B. Eischnee, Mayonaise, Speiseeis oder Desserts) besteht die Gefahr, dass beim Öffnen der Eier Bakterien von der Schalenoberfläche in die Eimasse gelangen. · Außerdem können Bakterien von den Händen der zubereitenden Personen in die Eimasse eingebracht werden. Bei der Lagerung können sich diese Bakterien rasch in der Eispeise vermehren und Lebensmittelvergiftungen auslösen.
  • Durch kurzes Eintauchen in kochendes Wasser für wenige Sekunden können die Bakterien auf oder direkt unter der Schale abgetötet werden.
  • Ohne besondere konservierende Maßnahmen sollten nichtgegarte Speisen mit Frischei am besten am Tag der Herstellung verbraucht werden. Für die gewerbliche Verarbeitung gelten besonders strenge Auflagen.
  • Beim Erhitzen von Eiern stockt das Eiklar bei einer Temperatur von etwa 62 °C und bei etwa 68 °C der Dotter. Daher wird bei der Zubereitung von warm aufgeschlagenen Frischeispeisen wie Sauce hollandaise oder Zabaglione mit Hilfe einer Metallschüssel im Wasserbad das Eigelb langsam und mit begrenzter Wärmezufuhr bis knapp unter dieser Temperatur erhitzt.

Hätten Sie es gewußt? Sehen Sie hier Antworten auf viele spannende Fragen rund ums Ei!

Eierkennzeichnung: Was bedeutet der Stempel auf den Eiern?

Bereits zum 1. Oktober 2002 führten die deutschen Eierproduzenten auf freiwilliger Basis eine offene und eindeutige Kennzeichnung mit der Angabe von Haltungsform und Herkunft direkt auf dem Ei ein. Ein Blick auf die neue Kennzeichnung genügt, um die IMG_6657.JPGwichtigen Informationen in puncto Herkunft und Haltungsform zu verstehen:

1. Die erste Ziffer gibt Aufschluss über das Haltungssystem, aus dem das Ei stammt: Ziffer 0 für ökologische Erzeugung, Ziffer 1 für Freilandhaltung, Ziffer 2 für Bodenhaltung, Ziffer 3 für Käfighaltung. Die Käfighaltung von Legehennen ist seit Januar 2009 in Deutschland verboten. Sie wird seither überwiegend durch Bodenhaltung, in Ausnahmefällen durch die sog. Kleingruppenhaltung ersetzt. Bei dieser sind nicht mehr nur vier bis fünf Hühner in einem Käfig, sondern bis zu 60 Tiere in einem größeren Abteil zusammen, wodurch etwas mehr Bewegung möglich wird.
2. Das darauf folgende Länderkennzeichen informiert über das Herkunftsland des Eies: Steht dort z.B. ein DE, so handelt es sich um Eier aus Deutschland, bei NL stammen die Eier aus den Niederlanden, bei FR aus Frankreich.
3. Die nach dem Länderkennzeichen folgenden Nummern dienen der Identifizierung des Betriebes und somit der Rückverfolgbarkeit der Eier bis in den Legehennenstall. Auf den Eiern beim Gertrudenhof Hermülheim finden Sie somit die Kennung: 2 = Bodenhaltung (Haltungsform) DE = Deutschland (Herkunftsland des Eies) sowie die Betriebsnummer des Erzeugungsbetriebes. Dies bedeutet: Die 2 vor dem Länderkürzel bedeutet, dass die Legehennen in Bodenhaltung in einem geschlossenen Stall leben. Im gesamten Stall können sich die Hennen frei bewegen. Die Hennen suchen zur Eiablage Nester auf und ruhen auf Sitzstangen. Ein eingestreuter Bereich ist den Legehennen zugänglich. Aus Hygienegründen muss die Einstreu regelmäßig nachgestreut oder ausgewechselt werden. Die Versorgung mit Futter und Wasser erfolgt automatisch. Zur Verringerung des Risikos, in direkten Kontakt mit dem Kot zu kommen, werden Gitter aus Kunststoff über Kotgruben ausgelegt oder Entsorgungsbänder eingesetzt, so dass die Hennen weitgehend von ihren Ausscheidungen getrennt werden. Um ein gutes Stallklima, gute Hygienebedingungen, gesunde Tiere und optimale Produktqualität bei der Bodenhaltung zu gewährleisten, wird ein erhöhter Betreuungsaufwand eingesetzt.

Gewichtsklassen: Je nach Gewicht werden Hühnereier in vier (früher acht) Gewichtsklassen eingeteilt:

  • XL sehr groß mindestens 73 g
  • L groß 63–73 g
  • M mittel 53–63 g
  • S klein unter 53 g

Güteklasse: Eier für den Verkauf an den Endverbraucher haben die Güteklasse A. Eier der Güteklasse B weisen nicht alle Merkmale der Klasse A auf und können z.b. verschmutzt sein, sie werden in der Lebensmittelindustrie (ggf. nach Waschen) verwendet. Sogenannte Knickeier, dürfen unter bestimmten Umständen und nur an zugelassene Betriebe verkauft werden. Eier der „Güteklasse C“ (über 28 Tage alt oder stark beschädigt) werden nicht für Lebensmittel zugelassen.

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Welche Vitalität im Ei steckt, zeigt ein kurzer Überblick über die enthaltenen Nährstoffe:

  • Das Eiklar besteht aus Wasser (87 %), Eiweiß (11 %), Kohlenhydraten (1 %) und Mineralstoffen (1 %).
  •  Das Eigelb besteht aus Wasser (50 %), Fett (32 %), Eiweiß (16 %) und Mineralstoffen (2 %).
  • Ein durchschnittliches Hühnerei hat etwa 80 Kilokalorien und enthält etwa 8 Gramm Fett; über die Hälfte der Fettsäuren sind ein- bzw. mehrfach ungesättigt.
  • Hühnereier enthalten das Lipid Cholesterin und die Mineralstoffe Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Zink, Kalium sowie Selen.
  • Hühnereier enthalten alle Vitamine, außer Vitamin C – eine Bilanz, die ansonsten kein anderes Lebensmittel vorweisen kann. So kann ein durchschnittlich großes Hühnerei bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 % des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken. Das fehlende Vitamin C wird erst während der Brut gebildet, hauptsächlich von der Membran des Dottersacks.
  • Alle Nährstoffe befinden sich in Eigelb und Eiklar, ein größerer Anteil davon allerdings im Dotter.
  •  Generell spielt es im Hinblick auf die Nährstoffe keine Rolle, ob das Ei roh oder gekocht verzehrt wird. Zu beachten ist, dass die Ernährung des legenden Huhns den Nährwert des Eis drastisch beeinflusst. So haben Eier von Hühnern, die neben Samen und Körnern auch frische Pflanzen, Insekten, Würmer und Schnecken fressen, einen weit höheren Nährwert. Studien haben ergeben, dass im Vergleich zu Eiern von Hühnern, die nur Körner verfüttert bekommen, solche Eier 2⁄3 mehr Vitamin A, 2x mehr Omega-3-Fettsäuren, 3x mehr Vitamin E, 4 bis 6x mehr Vitamin D, 7x mehr Beta-Carotin, 1⁄3 weniger Cholesterin und 1⁄4 weniger gesättigte Fettsäuren haben.


Nährwerte eines Hühnereies (bezogen auf ca. 60g verzehrbaren Anteil): Eiweiß: 7,68 g * Fett: 6,78 g * Kohlenhydrate: 0,42 g * Calcium: 30,24 mg * Eisen: 1,2 mg * Vitamin D: 1,74 µg * Vitamin K: 5,34 µg * Vitamin B12: 1,14 µg * Biotin: 15,0 µg * Selen: 6,0µg Energie: 388 kJ / 93 kcal

Die Entstehung des Ei: Die Entwicklung des Hühnereis dauert etwa 24 Stunden. Das Huhn kann daher maximal ein Ei pro Tag legen. Die Legeleistung von Hennen wird als Anzahl der Eier pro Tag und Huhn berechnet und als Bruchteil von 1 ausgedrückt. Sie liegt in Deutschland durchschnittlich bei 0,8, was pro Jahr etwa 292 Eier bedeutet. Ob Hennen die Eier in einem Nest ausbrüten, hängt von Rasse, Tageslichtlänge und Umgebungstemperatur ab. Der Bruttrieb (= erhöhter Spiegel des Hormons Prolaktin) wird durch 12-h-Tage gefördert, ebenso durch den Druck vieler Eier (bis zu 30) gegen den Unterbauch der Henne, er endet nach 21 Tagen oder mit dem Piepsen der ersten Küken. Heutzutage im Handel erhältliche Hühnereier sind in der Regel unbefruchtet.

IMG_6660.JPGDie Farbe des Hühnereis: Die Farbe der Kalkschale des Hühnereis ist genetisch bedingt und hängt allein von der Hühnerrasse ab, von der das Ei stammt. Reinrassige Hühner mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße Eier, solche mit roten Ohrlappen dagegen meist braunschalige. Zwischen der Farbe des Gefieders und der der Eier besteht oft kaum eine Korrelation. Bei nicht reinrassigen Hühnern lässt die Ohrlappen- und -scheibenfarbe keine Rückschlüsse auf die Eifarbe zu. Alle Kombinationsmöglichkeiten treten auf. In der Erwerbsfreilandhaltung sind weiße Hennen bei Landwirten weniger beliebt: Der Zuchtrichtung wird nachgesagt, sie sei weniger robust, einem stärkeren Krankheitsdruck ausgesetzt und werde häufiger Beute von Greifvögeln. · In diesem Zusammenhang ist es auch zu sehen, dass mit der Zunahme der Freilandhaltung seit den 1980er Jahren der Marktanteil von braunen Eiern auf über 60 % gestiegen ist. Eine Ursache ist die weit verbreitete Assoziation des Verbrauchers von braunen Eiern mit ökologischer Landwirtschaft. Es sei angemerkt, dass in der Erwerbszucht die Gefiederfarbe der Tiere oder die Eifarbe keine Rolle spielt, eher ist es genetisch schwerer, die weiße Eifarbe zu halten, wenn Hauptziele die Eizahl und die Futterverwertung sind. Andererseits haben etwa 15 % der braunen Eier Gerinnsel wie Blut- oder Fleischflecken gegenüber weniger als einem Prozent bei weißen Eiern. Weiße Eier dieser Art lassen sich durch eine Durchleuchtung problemlos aussortieren. Die Farbe des Dotters wird dagegen weitgehend durch das Futter bestimmt. Mais und Grünfutter führen durch die enthaltenen Carotinoide eher zu einem dunkleren Dotter. Der Rotton kann aber auch durch Zusatz von deutlich billigeren synthetischen Farbstoffen erzielt werden. Fischgeruch: Ebenfalls genetisch bedingt ist der Fischgeruch, den etwa 5 % der Hühnereier verströmen. Ursache ist ein Gen-Defekt, der dazu führt, dass sich Trimethylamin (TMA) im Eidotter von Eiern mit vornehmlich brauner Schale ablagert. Durch den Gendefekt wird die im Futter wie Raps enthaltene TMA-Vorläuferverbindung Cholin nicht durch das Leber-Enzym Oxigenase zum geruchlosen TMA-Oxid umgewandelt und ausgeschieden.

Unser Tipp: machen Sie den Frischest!
1) Wie frisch ein Hühnerei ist, kann man im Wasserglas testen. Dieser Test beruht darauf, dass Wasser aus dem Inneren durch die Schale hindurch verdunstet und die Luftblase allmählich größer wird. Wenn das Ei noch ganz frisch ist, geht es komplett unter und liegt flach am Boden. Ist es einige Tage alt, liegt es am Boden und die Spitze steht leicht nach oben. Wenn das Ei senkrecht oder fast senkrecht steht, ist es zwei bis drei Wochen alt und sollte bald verbraucht werden. Schwimmt es an der Oberfläche und das stumpfe Ende mit der Luftblase ragt aus dem Wasser, so ist es etwa zwei Monate alt und nicht mehr genießbar.
2) weitere Frischemerkmale: · Ein weiteres Indiz für die Frische eines bereits gekochten Eis ist die Lösbarkeit der Schale. Lässt sich diese einfach entfernen, ist das Ei mindestens etwa vier Tage alt. Bei ganz frischen Eiern haftet die Schale und die darunterliegende Haut stark am Ei, so dass dieses oft nur mit Beschädigungen gepellt werden kann. Um festzustellen, ob ein Ei bereits gekocht oder noch roh ist, muss man es lediglich auf eine ebene Fläche legen und wie einen Kreisel in Rotation versetzen. Ein gekochtes Ei kreiselt problemlos, ein rohes Ei ist schwieriger in Rotation zu versetzen und schlingert tendenziell. Eine weitere Möglichkeit: Wenn das Ei nun abrupt angehalten und sofort wieder losgelassen wird, kann man den Unterschied zwischen frischem (es dreht sich weiter) und gekochtem (es bleibt liegen) Ei feststellen. Strukturen im Inneren des Eis können mittels Durchleuchtung beurteilt werden. Bei dem sogenannten Schieren soll der Entwicklungsfortschrift von bebrüteten Eiern verfolgt werden.

Eier richtig Lagern und zubereiten:
IMG_6653.JPGEier immer abgedeckt lagern bzw. im Karton lassen. Bei etwa 8 - 10°C und hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahren. Um Aromaübertragungen zu vermeiden, nutzen Sie das Spezialfach im Kühlschrank, denn es hält die Eier fern von stark riechenden Lebensmitteln. Bei der Lagerung sollte das spitzere Ende nach unten zeigen, damit sich der Dotter in der Mitte des Eies und die Luftkammer oben befindet. Eier in der Schale können 3 - 4 Wochen gelagert werden. Aufgeschlagene ganze Eier müssen innerhalb von 2 Tagen verbraucht werden, Eiweiß hält sich bis zu 14 Tagen.

Eier richtig kochen:
Praktisch und energiesparend ist der Eierkocher. Haben Sie keinen, bringen Sie einen Topf mit Wasser zum Kochen, wobei das Wasser das Ei komplett bedeckt. Das Ei an der flacheren Seite mit einem Eierpick anstechen (man kann auch eine Stecknadel benutzen). So kann die im Ei enthaltene Luft entweichen, und das Ei springt nicht, wenn Sie es vorsichtig ins kochende Wasser legen. Andere Methode: Halten Sie die Eier vor dem Kochen unter warmes Wasser. Ein weiches Ei braucht 3 Minuten, ein mittelweiches Ei 5 Minuten, ein hartes Ei mindestens 7 Minuten Kochzeit.

Das Hühnerei in der Mythologie
Das Ei verkörpert in vielen Schöpfungsmythen den Ursprung des Lebens. So entstand zum Beispiel nach der finnischen Mythologie, der Kalevala, das Universum aus sieben Eiern, sechs goldene und eins aus Eisen. Demnach wurde aus den oberen Schalenhälften der Himmel, aus dem Eigelb die Sonne, aus dem Eiweiß der Mond und die restlichen Schalenstücke bildeten Sterne und Wolken. Aus dem schwarzen Dotter des Eies aus Eisen wurde eine Gewitterwolke. Auch im Christentum spielt das Ei eine Rolle. Der christliche Brauchtum, zu Ostern Eier zu schenken, hat seinen Ursprung im Glauben an die Auferstehung Jesu. Der syrische Kirchenlehrer Ephräm schrieb dazu im 4. Jahrhundert: „Gleich einem Ei springt das Grab auf.“ Der Brauch, zu Ostern gefärbte Eier zu verschenken, ist tatsächlich älter als das Christentum und ist nachweislich bereits aus dem 5. Jahrtausend vor Christus. Von den Christen übernommen wurde er aus dem keltisch-germanischen Ostara-Fest, welches vermutlich Ostern auch seinen Namen gab; der (bewegliche) Termin des Osterfestes jedoch entstammt dem jüdischen Passah-Fest. Das Fest der Frühlingsgöttin Ostara wird gleichbleibend zur Frühlingstagundnachtgleiche, am 21. März, gefeiert. Missgebildete Hühnereier wurden im 19. Jahrhundert auch als Hexeneier oder Hahneneier bezeichnet.

Redewendungen
Einige bekannte Redewendungen beziehen sich auf das Hühnerei: Eine verblüffend einfache Lösung ist „Ei des Kolumbus“ Dinge, die schwer zu unterscheiden sind, gleichen sich „wie ein Ei dem anderen“. Jemand der in finanziellen Schwierigkeiten ist, muss „das Ei unter der Henne verkaufen“ Etwas sehr Billiges erhält man „für einen Apfel und ein Ei“. Diese beiden Dinge sind landläufig auf Bauernhöfen im Überfluss verfügbar und können ohne Probleme abgegeben werden. Sprichwörtliches Rätsel: „Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?“ (siehe Henne-Ei-Problem)

Viele Tipps und Infos rund ums Ei sehen Sie in diesen beiden 10 minütigen Special vom Gertrudenhof bei Center TV: