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Kraus- und Eichblattsalat

Sommersalate_5.JPGKaum ein Bauerngarten kommt ohne Salat aus. Eine besondere Bereicherung im Salatbeet ist der grüne Kraus- und der rote Eichblattsalat. Sein frischer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse und wird als äußerst angenehm empfunden.

Seinen Namen verdankt er der typischen Form seiner Blätter. Sie sind lang, schmal und unregelmäßig gezackt und erinnern in ihrer Form stark an die Blätter eines Eichenbaums. Er ist ein Blattgemüse und gehört zur Familie der Korbblütler. Der Eichblattsalat ist auch unter den Namen Eichenlaubsalat und amerikanischer Pflücksalat bekannt. Die Farbe der Salatblätter ist hell- bis dunkelgrün, zum Blattrand hin rötlich braun. Frisch ist auch der leicht haselnussartige Geschmack des Eichblattsalats. Der eng verwandte Kraussalat hat rein hellgrüne Blätter.

In der Küche:

  • Zum Verzehr werden die äußeren Blätter entfernt und das Strunkende abgeschnitten, das tolle am Kraus- und Eichblattsalat ist aber, dass man nahezu alle Blätter verweden kann. Dies erspart das sonst oft mühevolle Salatlesen - denn lediglich der Strunck muss mit einem Schnitt abgetrennt werden.
  • Er hat einen leicht nussigen Geschmack, und weil er als Salat für sich selber sehr gut schmeckt, braucht es keine starken Gewürze, da diese sein feines Aroma überdecken.
  • Er gilt, aufgrund seines feinen Aromas, auch als Feinschmeckersalat, denn er passt sehr gut zu Lachs oder Kaviar.
  • Die Blätter eignen sich aber auch hervorragend zur Dekoration von Tellern oder Platten.
  • Eichblattsalat enthält, wie die verwandten Salatarten, die Mineralstoffe Kali, Calcium, Phosphor, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, und C. Zudem ist Kraus- und Eichblattsalat besonders kalorienarm.

Unser Tipp:
Sollten die Blätter doch welk sein, können Sie den Strunk kreuzweise einschneiden und den Salatkopf in kaltes Wasser legen. So geben Sie den Blätter Feuchtigkeit und Standfestigkeit zurück.

Sommersalate_16.JPGProbieren Sie doch zu Ihrem frischen Salat eines unserer Dressings aus unserer Gertrudenhof Rezeptesammlung.

Der Einkauf:

  • Achten Sie darauf, dass der Kopf nicht faul oder beschädigt ist.
  • Außerdem sollten die Blätter nicht welk sein, sondern einen festen Eindruck machen und natürlich sollte er frisch duften.

Die Lagerung:

  • Durch seine extrem dünnen und feinen Blätter ist der Eichblattsalat sehr empfindlich.
  • Im Kühlschrank sollte er deshalb mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt und im Gemüsefach aufbewahrt werden. Allerdings wird er sich dort nicht länger als 1 Tage halten.

Die Aussaat und die Ernte:

  • Eichblattsalat kauft man am besten als Setzlinge beim Gärtner.
  • Diese Jungpflanzen können ab Mai direkt ins Freiland gesetzt werden. Die jungen Setzlinge sollten nicht zu tief in den Boden kommen.
  • Wer den Eichblattsalat bis über den Hals in die Erde pflanzt, schädigt dessen Entwicklung.
  • Die jungen Salatblätter werden verletzt, fangen in der Erde an zu faulen, und der Setzling stirbt ab.
  • Wer richtig pflanzt, setzt die Jungpflanzen locker ins Beet und achtet darauf, dass der Wurzelhals zu sehen ist.
  • Der Eichblattsalat kann im Garten auch ausgesät werden. Dies ist allerdings deutlich aufwändiger, weil die Pflanzen nach dem Keimen ausgedünnt werden müssen.Sommersalate_15.JPG
  • Eichblattsalat wächst am besten an einem sonnigen Platz. Im Hochsommer mag er ab und zu auch etwas Schatten.
  • Eichblattsalat lässt sich ab Mai den ganzen Sommer über anbauen. Wer etwa alle zwei Wochen junge Setzlinge pflanzt, kann bis im Herbst frisches Blattgrün ernten.

Doch es ist Vorsicht geboten: Trotz aller Pflege, kann Ihnen doch noch etwas die Ernte vermiesen! Denn Salatpflanzen sind nicht nur bei uns Menschen besonders beliebt sondern auch bei den Schnecken!

Unser Tipp:
Überlegen Sie sich schon frühzeitig wie Sie Ihre Salatpflanzen schützen möchten! Wir empfehlen hier besonders die giftfreien Methoden, wie zum Beispiel Salathauben oder Schneckenzäune.

Sehen Sie hier unseren Center TV-Gemüsetipp rund um das Thema Sommersalate vom 08.08.2013: