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Bohnenernte auf dem Gerrudenhof

Qualität, die man schmeckt

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Bohnenzeit beim Gertrudenhof: täglich frisch und von Hand werden von Juli bis Ende September wieder die besonders zarten Busch-Bohnen auf den Feldern des Hofes geerntet und kommen dann direkt in den Hofladen des Gertrudenhofes, um dann von den Kunden zu leckeren Salaten, zu Gemüse oder Suppe weiterverarbeitet zu werden. Angebaut werden die Bohnen im integrierten, naturnahen Anbau, so dass auch viele Nützlinge sowie Schmetterlinge und Marienkäfer auf dem Bohnenacker ein Zuhause haben! Durch das Pflücken von Hand können die Bohnen im idealen Reifestadium geerntet werden und kommen außerdem ohne Beschädigungen wie sonst von den Vollerntemaschinen in den Verkaufskorb. 

Probieren Sie doch eines unserer leckeren Rezepte aus der Gertrudenhof Rezeptsammlung:

Interessante Kurzinfos rund um die Bohnen: Bohnen gehören zu den Hülsenfrüchten. Sie enthalten große Mengen an Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen, sowie Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure. Bohnen bleiben nur kurze Zeit frisch. Sie müssen also möglichst schnell gekocht oder eingefroren werden. Bereits angewelkte Bohnen können zum Auffrischen vor dem Putzen 15 Minuten in kaltes Wasser gelegt werden.
Werden die Bohnen eingefroren, sollte man sie vorher blanchieren, um schädliche Mikroorganismen abzutöten: Nach 2-4 Minuten im Kochtopf werden die Bohnen schnell in eiskaltes Wasser getaucht, das schont Farbe, Aroma und Vitamingehalt. Und dann: ab in die Tiefkühltruhe. Bohnen dürfen übrigens nicht roh verzehrt werden. Sie enthalten Eiweißstoffe, die dem Körper schaden und erst beim Kochen zerstört werden. Bohnen gehören zu den ältesten Gemüsesorten, die wir kennen. Allerdings aß man hierzulande ursprünglich nur die derben dicken Bohnen, bis im 16. Jahrhundert spanische Eroberer aus Südamerika eine zartere grüne Bohne mitbrachten. Diese verdrängte dann in einem rasanten Siegeszug die dicke Bohne von ihrem Platz eins auf der Speisekarte.

Die wichtigsten Bohnenarten im Überblick

1.) Buschbohnen:

Merkmale und Herkunft
Buschbohnen sind eine Unterklassifizierung der Gartenbohne. Sie werden seit rund 8000 Jahren in Südamerika kultiviert. Im 16. Jahrhundert wurden Gartenbohnen und damit auch die Buschbohnen durch die Spanier nach Europa gebracht. Buschbohnen stellen keine großen Ansprüche an die Bodenbedingungen und können daher relativ einfach kultiviert werden. Mit einer Höhe von 30 bis maximal 60 cm brauchen Buschbohnen keine Rankhilfe, um zu wachsen. Das Wachstum von Buschbohnen endet in einem Blütenstand. Buschbohnen können flache oder runde Hülsen haben, die eine gelbe, grüne, blau-violette oder schwarze Farbe aufweisen. Die flachhülsigen Sorten entwickeln häufig mit zunehmender Reife dicke Fäden. Runde Buschbohnen hingegen bleiben fadenfrei.

Tipps zum Anbau
Buschbohnen können Sie auch prima selbst anbauen, wenn Sie nur einige Kriterien beachten. Bei der Standortwahl sollten Sie darauf achten, dass an derselben Stelle nicht auch im Vorjahr schon Bohnen gepflanzt wurden. Ebenfalls sollten Sie Buschbohnen nicht neben Schnittlauch, Zwiebeln, Lauch, Erbsen oder Fenchel säen. Diese Pflanzen hemmen das Wachstum von Buschbohnen. Am Liebsten mögen es Buschbohnen, wenn sie sonnig und windgeschützt sind. Der optimale Boden ist locker und durchlässig. Vor der Aussaat von Buschbohnen sollten Sie den Boden umgraben und mit Gartenkompost düngen. Buschbohnen sind kälteempfindlich und vertragen keinen Frost. Daher wird erst Mitte Mai gesät, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Im Frühsommer sollten Sie die Buschbohnen dann mulchen. Achten Sie besonders während der Blütezeit auf ausreichendes Gießen. Etwa acht Wochen nach der Aussaat können Sie die ersten Buschbohnen ernten. Dann werden alle 2 bis 3 Tage die Pflanzen nach neuen Hülsen abgesucht. Wenn Sie regelmäßig Buschbohnen abernten, wachsen immer wieder neue nach - je nach Sorte bis in den Herbst hinein. Wenn Sie Bohnenkerne ernten möchten, belassen Sie die Hülsen der Buschbohnen bis zum Herbst an den Pflanzen. Dann sind sie ausgereift und färben sich weiß. Die Pflanzen können herausgenommen werden und an einem trockenen Ort (am besten im Freien, aber regengeschützt) aufgehängt werden. Wenn die Hülsen der Buschbohnen dann spröde werden, können Sie die Kerne entnehmen und auf Papier trocknen.

Verwendung
Die unreif geernteten Hülsen der Buschbohnen, aber auch ihre reifen Samen können vielseitig eingesetzt werden. Sie schmecken sowohl in Suppen oder Salaten als auch als Beilagen zu Fisch und Fleisch. Buschbohnen sollten Sie niemals roh verzehren, da sie Stoffe enthalten, die zu schweren Verdauungsbeschwerden führen können. Buschbohnen können Sie auch einfrieren. Dazu einfach das Gemüse kurz blanchieren, abschrecken und verpacken. Theoretisch ist es auch möglich, Buschbohnen roh einzufrieren, allerdings besteht dann die Gefahr des Farbverlustes beim Auftauen. Eine andere Art, Buschbohnen für längere Zeit zu konservieren, ist das Einmachen.

Inhaltsstoffe
Buschbohnen sind gesund! Mit vielen Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen sollten sie häufig auf unseren Speiseplänen stehen. Man sagt Buschbohnen außerdem eine cholesterin- und blutzuckersenkende Wirkung zu. Buschbohnen sind eine gute Eiweißquelle für Vegetarier und können - richtig kombiniert- eine vollwertige Mahlzeit bilden und zu einer ausgewogenen Ernährung ohne Mangelerscheinungen beitragen.

2.) Wachsbohnen:

Merkmale und Herkunft
Wachsbohnen sind trotz ihrer gelben Farbe eine Variation der grünen Bohne. Sie gehören also zu den Gartenbohnen und damit zu den Hülsenfrüchten. Wachsbohnen gibt es als Busch- und Stangenbohnen. Heute werden sie allerdings fast nur noch als Buschbohnen angeboten. Wachsbohnen sind besonders zart und weich. Ihre gelbe Farbe kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei Wachsbohnen sind sowohl Hülsen als auch Kerne genießbar, allerdings sollten Sie Wachsbohnen nie roh verzehren.

Einkaufstipps für Wachsbohnen
Wenn Sie Wachsbohnen kaufen, können Sie ihre Frische an zwei Dingen erkennen. Zuerst einmal sollten die Wachsbohnen frei von Flecken auf der Oberfläche sein. Die Intensität der Färbung sagt nicht unbedingt etwas über den Reifegrad von Wachsbohnen aus, denn sie kann von Sorte zu Sorte variieren. Der zweite Anhaltspunkt ist, die Wachsbohnen zu brechen. Ihr Inneres sollte saftig und leicht feucht sein, vor allem die Bruchstelle. Sind Wachsbohnen zu weich und geben stark nach, anstatt bei Druck zu brechen, sind sie auch nicht mehr frisch. Frische Wachsbohnen können Sie 2 bis maximal 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Danach sind sie nicht mehr knackig.

Die richtige Zubereitung
Um länger etwas von Wachsbohnen zu haben, können Sie sie auch prima einmachen. Dazu werden die Wachsbohnen zunächst 3 bis 5 Minuten blanchiert und dann in Eiswasser abgeschreckt. Die erkalteten Wachsbohnen werden in Einmachgläser gefüllt und mit einem Sud aus Wasser, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer und Bohnenkraut aufgegossen. Der Sud sollte ebenfalls ausgekühlt sein, wenn Sie ihn über die Wachsbohnen geben. Anschließend werden die verschlossenen Gläser mit dem Sud und den Wachsbohnen eine Stunde lang bei 100 Grad Celsius eingekocht. Die Zubereitung von frischen Wachsbohnen ist simpel. Waschen Sie sie erst kurz bevor Sie sie verarbeiten möchten, sonst werden Wachsbohnen fleckig. Die Enden werden einfach abgeschnitten und die Fäden, die an der Bohne entlang laufen können, heraus gezogen. Wachsbohnen sind mittlerweile allerdings meist frei von Fäden. Anschließend sollten Wachsbohnen mind. 10 Minuten lang gekocht werden, um das Phasin zu zersetzen, das in ihnen steckt.

3.) Stangenbohnen:

Herkunft und Merkmale
Stangenbohnen sind eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte. Es handelt sich um eine Unterart der Gartenbohne. Stangenbohnen verdanken ihren Namen nicht etwa der Form oder Ausprägung ihrer Hülsen. Die Bezeichnung rührt daher, dass Stangenbohnen besonders hoch wachsen und daher durch eine Stange oder eine andere Rankhilfe gestützt werden müssen. Die maximale Höhe von 3 Metern erschwert die Ernte bei Stangenbohnen. Allerdings gleichen sie das mit einem relativ hohen Ertrag - im Vergleich zur niedrig wachsenden Buschbohne - wieder aus.
Stangenbohnen gibt es in vielen Formen und Farben. Die flachen oder runden Hülsen können gelb, grün, bläulich oder schwarz sein. Auch die Samen der Stangenbohnen können unterschiedlich ausgebildet sein. Sie sind entweder flach, rund oder nierenförmig und von unterschiedlicher Größe. Stangenbohnen werden seit rund 8000 Jahren in Südamerika kultiviert und wurden im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht. Heute werden zahlreiche Sorten und Zuchtformen der Stangenbohnen auf der ganzen Welt angebaut. Stangenbohnen sind empfindlich gegenüber anhaltender Nässe und auch dauerhafter Trockenheit. Am besten gedeihen Stangenbohnen auf einem tiefgründigen und humusreichen Boden. Übrigens sind Stangenbohnen nicht nur sehr ertragreich und schmackhaft, sondern auch hübsch anzusehen mit ihren Schmetterlingsblüten. Und Sie können Stangenbohnen durch ihr hohes Wachstum auch als Sichtschutz im Garten benutzen.

Tipps zum Anbau
Bevor Sie mit dem Anbau von Stangenbohnen beginnen können, muss zunächst ein Gerüst bzw. eine Rankhilfe hergestellt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Sie können die Stangenbohnen einzeln an Stangen ranken lassen oder mehrere Stäbe zu einer Art Zelt zusammen bauen. Dazu werden 5 bis 6 Stangen in den Boden gesteckt und an der oberen Enden miteinander verbunden. So können mehrere Stangenbohnen an dem Gebilde wachsen. Ob Sie Holz oder Metall als Rankhilfe wählen, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Wenn Sie sich die Stangenbohnen Zucht zu Beginn etwas erleichtern möchten, können Sie auch ein fertiges Gerüst im Baumarkt kaufen. Der richtige Standort für Stangenbohnen ist windgeschützt, warm und sonnig mit humusreichem und tiefgründigem Boden. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Stangenbohnen hängt von Lage und Witterung ab. Der Boden sollte mindestens 10 Grad Celsius haben, damit Stangenbohnen in ihm wachsen können. Ausgesät wird dann in Horsten, wobei um jede Stange 6 bis 8 Körner in den Boden gesetzt werden. Damit die Stangenbohnen ungehindert wachsen können, sollte ein gewisser Abstand eingehalten werden. Der Abstand zwischen den Horsten in der Reihe sollte etwa 40 cm betragen, zwischen den Reihen sollten etwa 60 cm liegen. Wenn die Stangenbohnen etwa 15 cm hoch sind, werden sie zu den Rankhilfen geleitet, um an ihnen weiter zu wachsen. Bei der Pflege der Stangenbohnen ist vor allem der richtige Grad an Feuchtigkeit zu beachten. Der gemulchte Boden sollte nie zu trocken werden, vor allem während der Blütezeit. Achten Sie aber auch darauf, dass die Stangenbohnen nicht in Wasser stehen. Wenn einmal einige Triebe der Stangenbohnen herunter hängen, werden diese einfach gegen den Uhrzeigersinn vorsichtig um die Kletterhilfe gewickelt, damit sie gedeihen können. Die Erntezeit für Stangenbohnen ist von Juli bis Oktober. Schon 10 Wochen nach der Aussaat können in der Regel die ersten Früchte gepflückt werden. Wenn man die Stangenbohnen regelmäßig aberntet, wachsen regelmäßig neue nach. Damit das immer gewährleistet ist, müssen Sie beim Pflücken allerdings etwas vorsichtig vorgehen und darauf achten, die Stangenbohnen nicht zu beschädigen. Wenn Sie die Samen der Stangenbohnen ernten möchten, lassen Sie die Hülsen bis zum Herbst an den Pflanzen. Dann sind sie ausgereift und die Kerne können entfernt und getrocknet werden.

Verwendung
Stangenbohnen sind vielseitig einsetzbar. Ihre unreif geernteten Hülsen eignen sich für Salate, Suppen oder als Beilage. Besonders die zarten gelbhülsigen Wachsbohnen werden gern für Salate verwendet. Die aus den reifen Hülsen der Stangenbohnen geernteten Samen sind aber ebenso beliebt. Sie eignen sich ebenfalls für Eintöpfe, als deftige Salat-Zutat oder leckere Beilage zu Fisch und Fleisch. Frische Stangenbohnen, also ihre frisch geernteten Hülsen, halten sich etwa 3 Tage im Kühlschrank. Am besten verzehren Sie sie aber ganz frisch, denn Stangenbohnen verlieren schnell an Knackigkeit. Getrocknete Samen sind sehr lange haltbar. Trocken, dunkel und kühl gelagert halten sie mindestens ein Jahr. Sie können die Hülsen von Stangenbohnen natürlich auch für längere Zeit haltbar machen. Kurz blanchiert und abgeschreckt können Sie sie für mehrere Monate einfrieren. Das Blanchieren dient dazu, die Farbe z.B. grüner Stangenbohnen auch nach dem Auftauen zu erhalten. Eine weitere beliebte Methode, um Stangenbohnen haltbar zu machen, ist das Einmachen.

Inhaltsstoffe
Stangenbohnen bestechen zunächst durch einen hohen Proteingehalt. Dieser macht sie zu einer wertvollen Eiweißquelle. Darüber hinaus befinden sich in Stangenbohnen kostbare Mineral- und Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine. Einige der in Stangenbohnen enthaltenen Kohlenhydrate können erst vom Darm abgebaut werden, was häufig zu Flatulenzen führt. Dieses Symptom kann durch Zugabe verschiedener Gewürze gelindert werden. Beispielsweise Fenchel, Anis, Kümmel oder Kreuzkümmel machen Stangenbohnen etwas leichter bekömmlich. Wie für alle Bohnen gilt auch für Stangenbohnen: niemals roh verzehren! Sie enthalten den Stoff Phasin, der zu schweren Verdauungsstörungen führen kann. Allerdings wird dieser durch kochen unschädlich gemacht. Gegarte Stangenbohnen können Sie also beruhigt genießen!

4.) dicke Bohnen:

kleine Warenkunde
Dicke Bohnen haben Tradition. Schon im alten Rom war die Kulturpflanze das Leibgericht der Armen. Außerdem sollten dicke Bohnen helfen, böse Hausgeister zu vertreiben. Sie gehören der Gattung der Wicken aus der Familie der Schmetterlingsblütler an, zählen also nicht zur Gattung der Phaseolus, wie zum Beispiel die Gartenbohne. Das auch Ackerbohnen oder Saubohnen genannte Gemüse wird im Gegensatz zu einigen anderen Bohnensorten nicht im Ganzen verzehrt. Dicke Bohnen habe eine feste, haarige Hülle, die nicht genießbar ist. Gegessen werden nur die flachen, unregelmäßig geformten Samen. Dicke Bohnen sollten jung verzehrt werden, wenn die Schale noch zart ist. Die Samenkerne sind dann blass-grün oder milchig-weiß. Wenn dicke Bohnen gegart werden, behalten sie entweder diese Farbe oder verfärben sich bräunlich. Erstere Variante ist mild mit leicht nussigen Geschmack. Die braunfärbenden Sorten haben den typischen kräftigen Geschmack, den dicke Bohnen mit sich bringen. Insgesamt gilt: je kleiner und jünger die Samen, desto schmackhafter. Dicke Bohnen sind etwas arbeitsaufwendiger als andere Bohnensorten. Aus 2 Kilogramm Schoten erhält man lediglich 500g Kerne. Dicke Bohnen haben nur kurz Saison, und zwar von Mitte Mai bis Ende August. Kenner verzehren Sie in dieser Zeit am liebsten jung und frisch. Sie können dicke Bohnen aber auch einfrieren oder einmachen und sie so das ganze Jahr genießen. Klassisch serviert werden dicke Bohnen mit Speck. Aber trauen Sie sich ruhig zu variieren und verarbeiten Sie dicke Bohnen zu Suppen, Eintöpfen oder Püree.

Rezepte
Dicke Bohnen schmecken gut in Salaten und als Beilage zu deftigen Hauptgerichten. Probieren Sie den Sommersalat und kombinieren Sie dicke Bohnen zu Pasta und Fleisch.

Einkauf, Lagerung und Verarbeitung
Dicke Bohnen kann man in verschiedenen Varianten einkaufen. Zunächst gibt es sie natürlich frisch. Wenn Sie dicke Bohnen noch in Ihren Schoten kaufen und sie selbst verarbeiten möchten, macht das sicherlich die meiste Arbeit. Aber Sie haben damit auch das beste Geschmackserlebnis. Die Kerne müssen aus der Hülle gepult und dann mit kaltem Wasser gespült werden. Anschließend werden Sie in Salzwasser oder Brühe gar gekocht. Wenn Sie dicke Bohnen nicht sofort nach dem Einkauf verarbeiten möchten, sollten Sie die Samen in der Schale belassen. So können Sie dicke Bohnen im Kühlschrank einige Tage aufbewahren. Die Kerne allein verderben leider innerhalb eines Tages. Sie können dicke Bohnen bei Bedarf auch einfrieren. Dazu werden sie geputzt, gewaschen und in Portionen etwa 3 Minuten blanchiert. Anschließend einfach verpacken und einfrieren. Auf diese Art können Sie dicke Bohnen bis zu 12 Monate aufbewahren. Wir kennen dicke Bohnen vor allem aus deftigen Gerichten - klassisch mit Zwiebeln und Speck oder in kräftigen Eintöpfen. Doch die kleinen Kerne können noch viel mehr! Im Mittelmeerraum werden dicke Bohnen z.B. als Snack oder Antipasti zum Wein gereicht. Auch leichte Suppen und frische Salate schmecken köstlich mit den sogenannten Saubohnen.

Das ist drin
Dicke Bohnen haben recht wenig Kalorien, 100g enthalten rund 65 kcal. Aber nicht nur der geringe Brennwert zeichnet dicke Bohnen aus. Sie haben auch viele wertvolle Mineralstoffe im Gepäck. Nennenswert sind vor allen Dingen Kalium, Calcium, Magnesium. Dicke Bohnen enthalten außerdem viele kostbare Ballaststoffe und sind reich an Eiweiß. Es lohnt sich also, dicke Bohnen regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen. Darüber, ob dicke Bohnen roh verzehrt werden dürfen, gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige sagen, ganz junge Kerne seinen genießbar - denn im Grunde sind dicke Bohnen ja gar keine Bohnen und enthalten somit auch nicht den schädlichen Stoff Phasin, der erst durch Garvorgänge zersetzt wird. Andere sagen, dicke Bohnen dürfen - wie alle Bohnen- niemals roh gegessen werden. Am sichersten ist es aber eindeutig, auch dicke Bohnen gegart zu verzehren. Abgesehen vom gesundheitlichen Faktor, sind sie so auch zarter und leckerer.

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"Zack die Bohne" vom 11.07.2013