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Blumenkohl und Brokkoli

IMG_9533.JPGEr ist der König unter den Kohlsorten: Blumenkohl wird auf der ganzen Welt angebaut, vor allem aber in Europa und Asien, und zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten weltweit.

Doch seine Beliebtheit kommt nicht von ungefähr, denn er ist nicht nur leichten bekömmlich, sondern lässt sich auch rasch zu zubereiten und eignet sich vielseitig für die warme und kalte Küche.

Doch auch der Brokkoli ist nicht zu verachten! Er ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und in der europäischen Küche ebenfalls sehr beliebt. Brokkoli eignet sich nicht nur pur als Beilage sondern auch für Aufläufe oder Brokkoli Suppen.

Hier bei uns erfahren Sie alles wichtige über Brokkoli und Blumenkohl und können sich von unseren Gertrudenhof Rezepten inspirieren lassen!.

Die gesunden Röschen:

Blumenkohl ist nicht nur wohlschmeckend und vielseitig verwendbar, sondern vor Allem auch gesund: Bei sehr niedrigem Kaloriengehalt liefert er eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Hervorzuheben ist sein Gehalt an Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Vitamin C sowie Beta-Carotin (Provitamin A). Wie alle Obst- und Gemüsesorten enthält natürlich Blumenkohl darüber hinaus auch eine Vielzahl sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe, die nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen wertvoll für unsere Gesundheit sind. Blumenkohl ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Ernährungsregel: Fünf mal am Tag Obst und Gemüse - nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für kulinarischen Genuss.
Die zarte Struktur dieser Kohlart macht sie leicht verdaulich und bekömmlich, sie ist deshalb besonders geeignet zum Einsatz von Diäten, Kranken- und Schonkostarten. Auch für Diabetiker bieten sie sich wegen ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes an. Kinder schätzen die kleinen wohlschmeckenden Röschen genauso wie Senioren.

Die auch als Spargelkohl bekannte Kohlart Brokkoli ist dem Blumenkohl sehr ähnlich, denn auch er ist leicht verdaulich und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe! Ähnlich wie beim Blumenkohl sind hier Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Vitamin C sowie Beta-Carotin sowie die Vitamine A und E besonders hervorzuheben.

Die besten Gertrudenhof Rezepttipps für die weißen und grünen Röschen:

Die Geschichte:

Blumenkohl ist seit dem 18. Jahrhundert in Europa verbreitet. Er wurde zuerst in Italien angebaut, etwas später in Frankreich, denn Ludwig XIV. fand Gefallen an diesem Gemüse. Heute sind - neben Italien und Frankreich- die Niederlande eines der wichtigsten Exportländer für Blumenkohl.

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Botanik und Struktur:

Trotz unterschiedlicher Färbung sind Brokkoli und Blumenkohl, diese beiden feinen, leckeren Kohlgemüse, doch eng miteinander verwandt: Beides sind Abkömmlinge der in Kleinasien beheimateten Urform 'Brassica oleracea var. silvestris', die auch an den Mittelmeer- und Westküsten Europas heimisch ist. Für Blumenkohl findet man die Bezeichnungen Karfiol (speziell in Österreich), Käsekohl, Italienischer Kohl, Blütenkohl, Traubenkohl oder Brüsseler Kohl. Der Blumenkohl ist die Zuchtform des Wildkohls, der vor allem in den feuchten Küstengebieten des Mittelmeerraumes gedeiht, die Pflanzen sind einjährig. Die von uns als Gemüse verzehrten Teile der Pflanzen sind nicht etwa die Blätter, wie bei Weißkohl und Rotkohl, sondern die gestauchten Infloreszenzen, also die Blütenstiele und Blütenknospen der Kohlpflanze. Aus diesem Grunde spricht man hier auch von den so genannten Infloreszenzen-Kohlarten. Wenn Brokkoli und Blumenkohl auch eng miteinander verwandt sind, zeigen sie doch einige Unterschiede: Die "Blume" beim Blumenkohl, auch "Käse", "Rose" oder "Traube" genannt, entsteht aus der Stauchung und Umformung der Hauptachse des Blütenstandes mit allen seinen Verästelungen zu einer halbkugeligen, geschlossenen, fleischigen Masse, eben dem Blumenkohlkopf. Dieser ist somit nichts anderes als der fleischig verdickte, noch nicht voll entwickelte Blütenstand, vorerst noch ohne Blütenknospenanlagen.

Dieser Zustand ist das optimale Endstadium, das nur wenige Tage andauert, denn dann strecken sich die Blütenstandäste, treten mehr oder weniger deutlich als hervorgewölbte kleine Buckel in Erscheinung, der Kopf wird grießig und locker und es werden Blütenknospen angelegt. Auch beim Brokkoli sind nicht die Blätter, sondern die gestauchten Blütenstiele und Blütenknospen (Infloreszenzen), die "Blume" also, der essbare Teil. Während der Blumenkohl eine fest geschlossene "Blume" aufweist, besteht beim Brokkoli die Oberfläche des Kopfes aus deutlich differenzierten, voll entwickelten, meist dunkelgrünen, mitunter bläulich schimmernden Blütenknospen. Beim Blumenkohl ist die "Blume" durch große, sie abdeckende Blätter vor Licht geschützt, sie bleibt weiß, wie es der Wunsch der Verbraucher ist. Zum Schutz des gewünschten weißen Blumenkohls sind inzwischen Sorten entwickelt worden, deren Blätter die "Blume" nahezu völlig abschirmen. Andernfalls führen schon wenige Stunden intensiver Sonnenbestrahlung dazu, dass sich die nicht abgedeckten Köpfe gelb, braun oder violett färben. Außerdem gibt es inzwischen auch bewusst "bunte" Sorten von Blumenkohl: die gelbgrünen bis grünen Sorten Alverda und Romanesco, oder die violetten Purpel Cape, die beim Kochen grünlich werden. Der Romanesco, eine besonders Vitamin C-reiche Variante des Gemüsekohls, besticht nicht nur durch seine Farbe, sondern vor allem durch seine bizarre Gestalt, deretwegen er auch als Minarettkohl oder Türmchen-Blumenkohl bekannt ist.

Sehen Sie hier Videos mit mehr Infos zu Blumenkohl und Broccoli:


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